Eigentlich müssten sich freie Tankstellen und Tankstellenketten
einen Konkurrenzkampf um die niedrigsten Benzinpreise liefern. Doch
weil sie den Sprit teuer von den marktbeherrschenden
Mineralölkonzernen einkaufen müssen, bleibt beiden nur der Wettbewerb
um die beste Bockwurst, den günstigsten Kaffee oder die frischesten
Schokobrötchen.
Die Marktanalyse der Ratingagentur Scope macht deutlich, dass
Verbraucher auch in Zukunft nicht damit rechne
Die deutsche Ausfuhrwirtschaft ignoriert die
Staatsschuldenkrise. Sie kann es sich auch leisten. Sicher, die
Euro-Länder, die um das eigene finanzielle Überleben kämpfen, müssen
ihre Haushalte mit so drastischen Maßnahmen sanieren, dass sie auch
ihre Konjunktur auf absehbare Zeit in die Knie zwingen. Dort werden
gerade diejenigen Güter, für die "Made in Germany" steht, so schnell
nicht mehr benötigt – bezahlbar sind sie auch nicht mehr.
Der Kampf gegen eine mögliche neue Finanzkrise
und deren unabsehbare Folgen hat die europäische Bankenaufsicht
elektrisiert. Mit aller Macht will sie verhindern, dass die
Geldinstitute erneut ins Straucheln geraten und womöglich mit
Milliarden Steuergeldern gerettet werden müssen. Das ist im Prinzip
richtig. Und doch gibt es ein Problem: Die Bürokraten überspannen das
gesamte Bankensystem mit den gleichen strengen Vorgaben und machen
dabei keinen Unterschied z
Die Krankenkassen wollen Patienten vor überteuerten
Zahnersatzbehandlungen schützen, in dem sie die Arztrechnungen
kontrollieren. Mehr Kontrolle kann die Belastungen aber begrenzen,
nicht beseitigen. Denn es war politisch so gewollt, dass die Kassen
nur für einfache Leistungen aufkommen. Für Extrawünsche, etwa
ansehnliche Kronen, kommen die Patienten selbst auf. Das ist
grundsätzlich in Ordnung, solange sich alle gesetzlich Versicherten
die Behandlung leisten
Spenden in Deutschland – das ist ein riesiger Markt.
Die Gesellschaft für Konsumforschung schätzt, dass die Menschen im
vergangenen Jahr rund drei Milliarden Euro für einen guten Zweck
gaben. Wenn er denn gut war. Bilder von ausgemergelten Kindern und
geschundenen Tieren wecken Mitleid und ein schlechtes Gewissen, doch
oft genug landet das Geld aus den Sammeldosen nicht bei den
Bedürftigen. Da hebt sich die Initiative "Deutschland rundet auf"
deutlich ab und g
Die Entlassung von 10 000 Mitarbeitern reicht noch lange nicht, um
Sony wieder auf Erfolgskurs zu führen. Im Kampf um Marktanteile in
der Fernseher-Branche, aber auch bei Smartphones, hat der Konzern zu
lange geschlafen. Abgehängt hechelt die einstige Kultmarke den
Konkurrenten Apple und Samsung einerseits und Samsung und LG
andererseits hinterher.
Doch der Boom bei der Entwicklung von TV-Geräten ist ein Relikt
des 20. Jahrhunderts. Es kommt ni
Sony-Chef Kazuo Hirai hat eine Mammut-Aufgabe vor
sich. Er muss den ehemaligen Vorzeigekonzern, der in den 80er-Jahren
mit dem Walkman von Erfolg zu Erfolg eilte, wieder auf Kurs bringen.
Sony hat vor allem mit dem Preisverfall bei Fernsehern zu kämpfen und
konnte bislang nur schwer Anschluss finden im immer wichtiger
werdenden Markt für mobile Endgeräte. So haben es etwa die mobile
Spielekonsole Playstation Portable und ihr Nachfolger Playstation
Vita schwer, am Markt Fu&sz
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser
äußert massive Bedenken gegen den starken Anstieg der
Vorstandsvergütungen in den großen Unternehmen. "Dies sehe ich in
letzter Zeit problematisch", sagte er im Interview der "Stuttgarter
Zeitung" (Samstag). Für einen Mittelständler sei diese Entwicklung
"emotional genauso schwierig wie für einen Arbeitnehmer". Denn man
müsse auch die Relationen sehen: Die Dax-Unternehm
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser hat
die IG Metall angesichts einer bevorstehenden Eskalation im
Tarifkonflikt ermahnt, "nicht kaputt zu machen, was über Jahre
aufgebaut wurde". "Ein Arbeitskampf wäre ein Rückschritt", sagte er
im Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). "Im
Verhältnis der Tarifparteien zueinander könnte es einen Knacks
geben."
Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für
Osteuropäer vor einem Jahr hat weniger Zuwanderer angelockt als
erwartet. "Infolge der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit
sind etwa 63 000 Menschen aus diesen Ländern zusätzlich in
Deutschland beschäftigt", sagte Frank-Jürgen Weise, Chef der
Bundesagentur für Arbeit, der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Experten hatten erwartet, da