Immerhin hat IG-Metall-Chef Berthold Huber
gestern noch nicht mit Streiks gedroht. Wäre auch verfrüht. Ansonsten
hat seine Gewerkschaft, die 2,25 Millionen Mitglieder vertritt,
bereits kräftig auf den Putz gehauen. Die Signale für harte
Tarifverhandlungen sind angesichts dieser Forderungen klar. Da ist
die reine Lohnforderung von 6,5 Prozent bei einer denkbar knappen
Laufzeit von zwölf Monaten. Auch wenn der Abschluss deutlich
niedriger liegen wird, ist das ein hoh
Allerdings zeigt der Konjunkturreport
ebenfalls: Die Euro-Krise kann auch in unserer Region nicht folgenlos
bleiben. Darauf stellen sich die Firmen in ihren Planungen ein – die
noch immer aber von weiterem Wachstum ausgehen. Und so dürfen wir
auch in Berlin-Brandenburg mit einem erfreulichen 2012 rechnen. Wenn
nicht eine Griechenland-Pleite alle Vorhersagen durcheinanderwirbelt.
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Der Vorsitzende des griechischen
Gewerkschaftsverbandes für den privaten Sektor (GSEE), Giannis
Panagopoulos, lehnt eine von den internationalen Kreditgebern
geforderte Senkung des Mindestlohnes strikt ab. "Damit entzieht man
der heimischen Nachfrage Geld und verschlimmert die Rezession nur
noch", sagte Panagopoulos dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Mit
einem Abschluss der Verhandlungen zwischen der Troika aus
EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB)
Infolge der eisigen Temperaturen rechnet der Hafen
Magdeburg mit Umsatzeinbußen in Höhe von 30 bis 35 Prozent. Weil der
Hafen derzeit auf dem Wasserweg nicht erreichbar sei, würden viele
Kunden mit ihren Transporten auf Lastwagen oder auf die Bahn
ausweichen, sagte Hafen-Geschäftsführer Karl-Heinz Erhardt der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe).
"Dieses Geschäft geht an uns vorbei." Wegen Eisgangs sind die
wichtigsten W
Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Bei all dem Gerede von
Inflationsängsten brummt der Güterumschlag in Niedersachsens Häfen.
Darüber sollte auch der Rückgang beim Gesamtumschlag im Jahr 2011
nicht hinwegtäuschen. Wenn das Flaggschiff Wilhelmshaven wieder Fahrt
aufnimmt, und damit ist nach der Eröffnung des Jade-Weser-Ports zu
rechnen, wird in der Jahresbilanz 2012 Wachstum stehen.
Bremsklotz dieser Entwicklung ist der Bund. Der Ru
Je verzweifelter die Situation bei den
Griechen, desto abenteuerlicher werden die Vorschläge, wie man dem
kranken Mann am Peloponnes wieder auf die Beine helfen könnte. Den
Vogel in dieser Hinsicht schoss am Wochenende die Europäische Union
mit dem Vorschlag ab, die deutsche Solarförderung auch an griechische
Unternehmen auszuzahlen, wenn sie Sonnenenergie zu uns liefern.
Deutsche Stromverbraucher sollen also beim Wiederaufbau im klammen
Hellas mit anschieben. Nur gut,
Es gehört zu den Aufgaben professioneller
PR-Arbeit, das eigene Unternehmen möglichst gut aussehen zu lassen
und auch unangenehme Nachrichten möglichst schön zu verpacken. Mit
"Neusegmentierung des Open Markets", wie der Frankfurter Freiverkehr
genannt wird, und "Schritt erhöht Transparenz im Kapitalmarkt" hat
die Deutsche Börse gestern aber ein wenig zu schöne Überschriften
gewählt. Im Klartext: Das Freiverkehrssegment First
Jeder, der den Finanzalchimisten bei der Deutschen
Bank von vornherein skrupelloses Raubrittertum unterstellt, dürfte
sich bestätigt fühlen. Eine Wette auf die Lebensdauer von 500
Menschen anzubieten, ist menschenverachtend und wirft ein
bezeichnendes Licht auf den Wahnsinn, der in manchen
Entwicklungsabteilungen der Banken grassiert. Das Prinzip der wirren
Anlage: Leben die 500 Referenzpersonen länger als vom Gutachter
geschätzt, sinkt die Rendite des Anlagefonds
Der große Wirbel um die strategische Neuausrichtung
und eine mögliche Trennung vom PC-Geschäft hat dem Computerkonzern HP
in Deutschland nach eigenen Angaben nicht geschadet. "Ich hatte viel
Arbeit, die Wellenbewegungen in der Zentrale unseren Kunden hier zu
erklären", sagte HP-Deutschlandchef Volker Smid im Gespräch mit dem
Berliner "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Wir dachten, wir könnten
im besten Fall unser Geschäft halten. Ta
3. Februar 2012. Strengere Vorgaben für
soziale Netze und Institutionen soll es nach EU-Kommissarin Viviane
Reding künftig in ganz Europa geben. Zu den geplanten Neuerungen
gehört auch das Recht auf Vergessen. Besonders soziale Netzwerke
müssten Daten in Zukunft auf Wunsch ihrer Nutzer wieder löschen.
Verstoßen Unternehmen gegen die Datenschutzregeln, so würden ihnen
nach den neuen Datenschutzregeln hohe Strafen drohen.
Bundesjustizministerin Sabine Leu