Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu E10-Debakel

Eigentor, Herr Franke! Dass der Europa-Chef des
Mineralölriesen BP in aller Öffentlichkeit herausposaunt, die
Autofahrer in Deutschland mit bis zu 400 Millionen Euro an den Kosten
des E10-Biosprit-Debakels zu beteiligen, ist frech. Es so
hinzustellen, als bliebe den Konzernen gar nichts anderes übrig,
grenzt an Beleidigung. Immerhin verdienen die Multis jedes Jahr
Milliarden von Euro und langen den deutschen Autofahrern vornehmlich
vor Ferien und Wochenenden besonders tief i

WAZ: Die heiße Kaltreserve – Kommentar von Tobias Bolsmann

Der Begriff heißt Kaltreserve, doch das Thema
entwickelt gleich mehrere heiße Stellen: So dürfte in den vergangenen
Tagen der Umweltminister in Baden-Württemberg eine erhöhte Temperatur
entwickelt haben. Franz Untersteller gehört nämlich den Grünen an.
Bei ihm müssen alle Warnlämpchen angesprungen sein, als
Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth ein Atomkraftwerk als
Kaltreserve ins Spiel brachte. Um dies zu verhindern, Philippsburg I
war i

Westfalen-Blatt: RWE rechnet mit steigenden CO2-Emissionen aufgrund der Energiewende – Interview mit Johannes Lambertz, Chef der RWE-Kraftwerksparte

Der Essener Energiekonzern RWE, nach eigenen
Angaben führender Stromprodzent Deutschlands, kalkuliert mit
steigenden CO2-Emissionen aufgrund der Energiewende. "Wir werden bis
zu zehn Jahren warten müssen, um wieder einen gleich hohen Anteil an
CO2-freier Stromerzeugung zu haben wie bisher", sagt Johannes
Lambertz, Chef der Kraftwerksparte RWE Power AG, im Gespräch mit dem
Bielefelder Westfalen-Blatt. Kohle, Gas und Atomstromimporte müssten
die mit dem Atomaus

Steuerreduzierende Darlehen zwischen Angehörigen – was ist zu beachten?

Wirkt sich ein Darlehen finanziell belastend aus, können steuermindernde Effekte entstehen. Dieser Umstand lässt sich auch zwischen Angehörigen nutzen, um durch den Abschluss eines Darlehensvertrages die Steuerbelastung gesetzeskonform zu senken. Damit sich der Fiskus an dieser Stelle nicht quer stellt, muss die Vertragsgestaltung einigen Ansprüchen genügen. Sie erläutert der Büddelsdorfer Steuerberater Hans-Jürgen Teubert.

WAZ: Autofahrer sollen nach Problemen bei der E10-Einführung zahlen Wende in Libyen bringt keine Entspannung an den deutschen Tankstellen

Die Autofahrer werden voraussichtlich angesichts der
Probleme bei der Einführung des Biosprits E10 zur Kasse gebeten.
Hintergrund sind hohe Strafgelder, die den Benzinkonzernen drohen, da
sie hinter den Vorgaben der Bundesregierung hinterherhinken. "Die
Kosten für die Nichterfüllung der Quote dürften vermutlich für die
Branche zwischen 300 bis 400 Millionen Euro liegen", sagte Uwe
Franke, der Europa-Chef des Mineralölkonzerns BP, den Zeitungen der
Ess

Mitteldeutsche Zeitung: Schäden nach Unwettern Winzer fordert Einsatz von Hagelbombern

Als Folge des schweren Unwetters vom Mittwochabend
fordert Mario Thürkind, Chef des Weingutes Thürkind in Gröst
(Saalekreis), auch in Sachsen-Anhalt den Einsatz sogenannter
Hagelbomber. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Freitag-Ausgabe). Diese Flugzeuge versprühen Silberiodid in
den Wolken. Damit wird letztlich erreicht, dass die Hagelkörner klein
bleiben. "Die Flieger werden bereits in Süddeutschland, aber auch in
Öster

Neue OZ: Kommentar zu Steve Jobs

Die Welt verändert

Wir waren ziemlich gut im Stehlen großer Ideen – das sagte einmal
Steve Jobs über sein Unternehmen und sich selbst. In der Tat wurden
beide weltberühmt, ohne selbst etwas erfunden zu haben. Weder der
Heimcomputer, Laptop oder tragbare Abspielgeräte für Musik kommen
originär von Jobs oder Apple. Und mobile Telefone erst recht nicht.
Als die Kalifornier hier einstiegen, schien das Fell des Bären längst
verteilt zu sein.

Neue OZ: Kommentar zu Energiewende

Vor einer Herkulesaufgabe

Die von der Bundesregierung abrupt eingeleitete Energiewende ist
nicht zum Nulltarif zu haben. Wer die Abkehr von der Atomkraft
anstrebt, darf bei Zentralheizung und Zugluft nicht zaudern. Nur so
entsteht Energiepolitik von A bis Z. Der ursprünglich von der
Koalition anvisierte Anreiz für Haus- und Wohnungsbesitzer, zehn
Prozent der Kosten etwa für eine bessere Dämmung oder den Austausch
zugiger Fenster von der Steuer absetzen zu könne

Börsen-Zeitung: Ein herber Verlust, Kommentar zu Apple von Sebastian Schmid

Das Ende der Ära Steve Jobs bei Apple kommt
nicht ganz unerwartet. Der Mitgründer, der 1997 kurz vor der Pleite
an die Apple-Spitze zurückkehrte und den IT-Konzern binnen vierzehn
Jahren zum teuersten der Welt machte, befindet sich seit Monaten in
krankheitsbedingter Auszeit. Mit Tim Cook, der Jobs bereits mehrfach
vertreten hat, wurde der vom iGod empfohlene Nachfolger ernannt.
Insofern überrascht nicht, dass die Aktie am Donnerstag nahezu
unverändert notierte.

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Rückzug von Steve Jobs

Der Rückzug von Steve Job als Konzernchef
bedeutet für Apple einen herben Verlust. Jobs war es, der als
genialer Visionär nicht nur das Unternehmen mit dem Apfel zu einem
der profitabelsten Konzerne weltweit gemacht hat. Er hat – wie zuvor
Microsoft-Gründer Bill Gates – auch eine ganze Branche
revolutioniert. Die Erfindungen des Musikspielers iPod, des
Smartphones iPhone und zuletzt des Tablet-Computers iPad begeistern
Millionen Verbraucher – und sie zwingen Konkurrent