Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt / Schiffbau / Meyer Werft / AIDA

Herber Rückschlag

Es ist zweifellos ein herber Rückschlag für die Papenburger
Traditionswerft, dass ausgerechnet eine deutsche Reederei zwei
Großaufträge nach Japan vergibt. Aber AIDA-Cruises ist kein Vorwurf
zu machen. Es ist der günstigste Anbieter zum Zug gekommen. Im
Schiffbau wird mit harten Bandagen gekämpft, diese Erfahrung hat die
Meyer Werft in den vergangenen Jahren immer wieder machen müssen. Die
Konkurrenten aus Japan und Südkore

Börsen-Zeitung: Schwereres Geschütz gefragt, Kommentar von Georg Blaha zu den geldpolitischen Maßnahmen der Schweizerischen Nationalbank

Tatenlos zusehen war einfach keine Option mehr.
In dieser und in der vergangenen Woche verging kaum ein Tag, an dem
der Schweizer Franken nicht ein neues Rekordhoch gegenüber Euro oder
Dollar erklomm. In den zurückliegenden sechs Monaten hat die
Gemeinschaftswährung 14% und der Greenback 18% zum Franken verloren.
Für die Schweizer Wirtschaft, deren Erfolg nicht zuletzt auf dem
Exportsektor fußt, ist die teure Währung eine zunehmende Belastung.

Dass die Sc

Berliner Zeitung: Inlandspresse – keine Vorabmeldung Die „Berliner Zeitung“ zum Fluglotsenstreik

Inlandspresse – keine Vorabmeldung

Die "Berliner Zeitung" zum Fluglotsenstreik

Man kann darüber streiten, ob ein Arbeitskampf angemessen ist.
Klar ist jedoch, dass man in einem privat organisierten Unternehmen
damit rechnen muss, dass es irgendwann zum Ausstand kommt. Die
Deutsche Flugsicherung hat sich entschieden, juristisch gegen
einzelne Forderungen der Gewerkschaft vorzugehen. Das kann das
Unternehmen selbstverständlich tun, und zunächst hat es auch Rec

The European-Kolumne: Management in Zeiten der „Adhocratie“: Neue #Regeln, neues #Spiel

Bonn/Berlin – Zwei Welten prallen im Netz aufeinander: Bürokratie und hierarchisches Management gegen verspieltes Experimentieren. Unternehmen, für die ein Twitteraccount schon die Zeitenwende bedeutet, werden daran verzweifeln. Schicksalhaft ist diese Gemengelage allerdings nicht, wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler bereits in den 1970er Jahren prognostizierte. Denn die klassischen Organisationsformen als Ursache der betrieblichen Ärgernisse lösen sich auf. Schon vor vier

Neue OZ: Kommentar zu Fluglotsen-Streik

Schwacher Magnet für Spitzenkräfte

Ein Streik der Fluglotsen mit vielen Flugausfällen mitten in der
Urlaubszeit? Dazu wird es trotz der Ankündigung der Gewerkschaft wohl
nicht kommen. Selbst wenn er vor Gericht scheitert, kann der
Arbeitgeber noch die Schlichtung verlangen und so den Streik
mindestens einen Monat hinauszögern. Und ein solcher Ausstand wäre
hierzulande ohnehin ein Novum.

Das ist eigentlich verwunderlich. Denn blickt man in Europas
S&uuml

Börsen-Zeitung: Gar keine schlechte Leistung, Kommentar von Bernd Wittkowski zur Halbjahresbilanz der Fondsbranche

Ein Nettomittelaufkommen von gut 11 Mrd. Euro in
einem halben Jahr ist für die erfolgsverwöhnte deutsche Fondsbranche
auf den ersten Blick eine Enttäuschung. Zumal wenn man die Gelder,
die von Januar bis Juni dieses Jahres bei institutionellen und
privaten Anlegern eingesammelt wurden, an den 41 Mrd. Euro aus der
gleichen Vorjahreszeit misst. Oder wenn man gar an den Rekordbetrag
von 123 Mrd. Euro denkt, der den Kapitalanlagegesellschaften im
gesamten Jahr 2000 zur Wahrung u

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Arbeitszufriedenheit

Die Studie der Universität Duisburg-Essen
überrascht. Haben die Beschäftigten in Deutschland tatsächlich die
Lust an ihrer Arbeit verloren? Zweifel sind angebracht. Es gibt wohl
kaum ein Volk, das produktiver und effektiver ist. Nicht umsonst
genießt das deutsche Ingenieurswesen Weltruhm. Und nicht umsonst ist
gerade die deutsche Wirtschaft so kraftvoll aus der Rezession
herausgekommen wie kein anderes Land in Europa. Dass die Befragung im
Krisenjahr 2009 stattfan

FT: Kommentar zu Studie: Deutsche im Job immer unzufriedener

Seit 1984 geht es mit der Stimmung in
Deutschlands Büros und Werkhallen bergab. Sicherlich, im Vergleich
haben die Deutschen viel Urlaub, im Vergleich verdienen sie im
Schnitt auch gut. Aber dafür fallen in kaum einem anderen
europäischen Land die Lohnsteigerungen so gering aus wie hier.
Während es woanders in den vergangenen Jahren Zuschläge gab, haben
deutsche Arbeitnehmer bei den Reallöhnen mitunter sogar verloren.
Die einstige Bindung an einen bestimm

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar der Mittelbayerischen Zeitung zu „BMW geht bei der Rendite in Vorlage“

Gelassene Gewinner

Steigende Kosten? Pustekuchen! Die Auto-Fans weltweit bleiben mit
dem Fuß am Gas – je größer der Wagen, umso besser, zeigte erst am
Montag eine Statistik. Kein Wunder also, dass die deutschen
Hersteller mit ihren Nobelfahrzeugen derzeit Traumrenditen einfahren.
Im Gegenzug werden auch die berechtigten Rufe der Umweltschützer
lauter, wo denn die (nahezu) emissionsfreien Modelle bleiben.
BMW-Chef Norbert Reithofer machte jedoch erneut klar, dass
K