Eon-Chef Johannes Teyssen ist längst von den
Sünden der Vergangenheit eingeholt worden. Jahrelang hat der
Düsseldorfer Energiekonzern einen Wachstumskurs gefahren, der mit
milliardenschweren Übernahmen verbunden war, ohne dass bisher
entsprechend Gewinn an den Rhein zurückgeflossen wäre. Jetzt fehlt
dem Unternehmen das Geld, um in großem Stil in Wachstumsfelder und
-regionen zu investieren. Das ist nur eines von den Problemen, die
Eon drücken. Teys
Die möglichen Pläne des größten deutschen
Energieversorgers Eon zur drastischen Umstrukturierung des
Unternehmens stoßen auf Widerstand der Dienstleistungsgewerkschaft
Verdi. "Wir kennen keine konkreten Pläne. Aber es ist schwer
vorstellbar, dass ein solches Konzept eins zu eins den Aufsichtsrat
passieren kann", sagte ein Verdi-Sprecher den Zeitungen der Essener
WAZ-Mediengruppe (Montagsausgabe) Nach einem Bericht des
Nachrichtenmagazins "S
Die deutsche Metallindustrie hat die Einbußen der
Wirtschaftskrise fast aufgeholt. "Seit April 2010, dem Wendpunkt nach
der Krise, sind 120 000 Stammarbeitsplätze in unserer Industrie
entstanden. Und bis Jahresende sollten nochmals 60 000 bis 80 000
hinzukommen", sagte Martin Kannegiesser, Präsident des
Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, dem Tagesspiegel (Montagausgabe).
Den Erfolg der deutschen Firmen erklärte er mit "unserem
Produktportfolio, das di
Der Vorsitzende der FDP, Bundeswirtschaftsminister
Philipp Rösler, pocht auf eine Steuersenkung ohne gleichzeitige
Gegenfinanzierung der Einnahmeausfälle des Staates. "Der Aufschwung
und die Steuereinnahmen sind so stabil, dass wir beides schaffen
werden: Abbau der Verschuldung, also das Ziehen der Schuldenbremse,
und auch eine steuerliche Entlastung der Bürger", sagte Rösler dem
Tagesspiegel" (Sonntagausgabe). Eine gleichzeitige Anhebung der
Steuern f&u
Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern,
Erwin Sellering (SPD), hat der Bundesregierung vorgeworfen, das
Problem drohender Altersarmut im Osten Deutschlands zu ignorieren.
Sehr viele Menschen in den östlichen Bundesländern hätten wegen der
Brüche in ihren Berufsbiografen und der Tatsache, dass sie längere
Zeit unverschuldet arbeitslos waren, sehr niedrige Renten zu
erwarten, sagte Sellering dem Berliner "Tagesspiegel"
(Samstagausgabe). Er p
Der stellvertretende Fraktionschef der Union,
Michael Fuchs (CDU), will Arbeitsmarktprogramme streichen, um den
Mittelstand steuerlich zu entlasten. "Viele Arbeitsmarktprogramme
sind nicht nötig, weil die Wirtschaft boomt", sagte Fuchs den
Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Hier könne
man "beträchtliche" Einsparungen vornehmen. "Wir haben 88
Eingliederungsprogramme. Das ist eindeutig zu viel", sagte Fuchs.
Kein Zweifel: Es gibt Auswüchse im Agrarbereich, die nicht mehr
vertretbar sind. In manchen Regionen ballen sich mittlerweile
Mastanlagen in einer solchen Dichte und Größenordnung, dass von
gesunder bäuerlicher Struktur keine Rede mehr sein kann. Da tut
Handeln not.
Spätestens seit dem spektakulären "Notruf" des emsländischen
Landrats Bröring mit höchst unkonventionellen Maßnahmen zur Abwehr
neuer Tierfab
Nicht nur AKW-Betreiber haben nach dem Beschluss zum schnellen
Ausstieg aus der Atomkraft ein Problem. Auch die Politik muss
erklären, woher Ersatz für die energiehungrige deutsche Wirtschaft
kommen soll. Derzeit sieht es so aus, als ob russisches Gas ein
wichtiger Teil der Lösung sein könnte.
Was RWE und Gazprom wohl in Sorge um eine politische Brisanz
zunächst geheim verhandelten – eine strategische Partnerschaft -, hat
beim
Es gibt dieser Tage immer noch Optimisten, die
glauben, dass die Folgen des Streits um die Schuldenobergrenze in den
Vereinigten Staaten glimpflich bleiben werden. In der Mehrheit sind
diese Marktteilnehmer aber nicht. Spätestens nach dem Brandbrief der
amerikanischen Finanzelite an Präsident Barack Obama und den Kongress
sowie der ungewöhnlich scharfen Kritik Chinas, Amerikas größten
Gläubigers, sollte nun auch dem Letzten klar geworden sein, dass es
in den U