HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandspresse, Hamburger Abendblatt zur Börsenentwicklung

Ein Kommentar von Olaf Preuß

Der Markt irrt nicht, heißt eines der vielen schönen Bonmots aus
der Wirtschaftswelt. Die riesige Zahl von Anlegern, so die Logik
dieser Weisheit, bilde mit ihren Entscheidungen insgesamt eine Art
Schwarmintelligenz, die jeder einzelnen Ratio überlegen sei. Leider
widerlegt der Alltag diese gern zitierte Überzeugung immer aufs Neue.
"Der Markt" kann furchtbar irren, denn er ist verführbar,
irritierbar, manipulierbar.

Südwest Presse: Ulm, KOMMENTAR zu· FLUGLOTSEN

Ulm, KOMMENTAR zu· FLUGLOTSEN

Ausgabe vom 03.08.2011 Mitten in der Ferienzeit klingt die
Streikdrohung der Fluglotsen unpassend. Wie eine Kampfansage an die
Urlauber, die Erholung in der Ferne suchen und denen jetzt auf dem
Hin- oder Rückweg Stress droht. Und doch ist der Streik ein legitimes
Recht von Gewerkschaften in einer Tarifauseinandersetzung. Den
"richtigen" oder "falschen" Zeitpunkt für einen Streik gibt es nie,
schon weil die Einschätz

tz München: BMW-Vorstandschef Reithofer: Klares Bekenntnis zum Standort München

Er gehört zu Deutschlands mächtigsten und
erfolgsreichsten Wirtschaftsbossen: Dr. Norbert Reithofer (55) lenkt
seit September 2006 als Vorstandsvorsitzender die Geschicke von BMW.
In der tz spricht der gebürtige Penzberger über die Zukunft der
weißblauen Auto- und Innovationsschmiede am Standort München.

BMW ist ein global aufgestelltes Unternehmen. Warum ist der
Stammsitz München trotzdem so wichtig für den Konzern?

Dr. Norbert Reithofer: M&

Rheinische Post: E.ON prüft Kürzung der Dividende und muss sich Wirtschaftsausschuss stellen

Der Konzernbetriebsrat von E.ON will
Vorstandschef Johannes Teyssen zu Informationen über den geplanten
Stellenabbau zwingen. Für Freitag hat der Betriebsrat eine
Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses nach Paragraf 106
Betriebsverfassungsgesetz einberufen, wie die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) erfuhr. Danach muss
ein Unternehmen seinen Wirtschaftsausschuss rechtzeitig und umfassend
über Auswirkungen auf das Personal unterr

Neue OZ: Kommentar zu Finanzkrise / USA

Im letzten Moment

Kurz vor dem Abgrund haben die Verantwortlichen in Washington noch
kräftig auf die Bremse getreten und einen Absturz verhindert. Der
Kompromiss im Streit um die Beilegung des Schuldendesasters der
einflussreichsten Volkswirtschaft der Erde ist gefunden. Jetzt muss
er allerdings noch alle parlamentarischen Hürden nehmen.

Wer darf sich denn jetzt freuen? Zuerst einmal die US-Bürger
selbst, die in den nächsten Tagen vom Staat ihre Gehälter und

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum US-Schuldenstreit

No, they can–t. Sie können es nicht. Zu einem
Zeitpunkt, da die Bevölkerung in den USA dringend auf ein Signal
gewartet hat, beließen es Präsident und Kongress bei einem Mini-Pakt.
Er spiegelt nur eines: den Kampf um die beste Ausgangsposition bei
der amerikanischen Präsidentenwahl 2012. Der Kompromiss zwischen
Barack Obama und den Hardlinern unter den Republikanern ist nicht das
erhoffte Zeichen zum Aufbruch aus dem konjunkturellen Tal. Es ist
aber auch nicht der

Börsen-Zeitung: Zehn kleine Euro-Länder, Kommentar von Detlef Fechtner zu den Finanzproblemen Zyperns

Na klar, Zypern ist nicht Griechenland. Und
nicht Portugal. Und Irland sowieso nicht. Zypern hat keine
Defizitzahlen schöngefärbt. Zypern hat selbst heute noch eine
Schuldenquote, von der andere Länder träumen. Und Zypern hat sich nie
an der Rettung heimischer Banken verhoben. Vielmehr leidet Zypern
unter einem Explosionsunglück und unter der Abhängigkeit von
griechischen Banken. Zumindest für das erste Problem trägt das Land
keine Schuld. Zudem w&au

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Sparprogramm der EnBW:

Die EnBW hat sehr lange auf die billige
Atomkraft gesetzt. Fukushima und die reflexartige Energiewende haben
dieses Geschäftsmodell aber wie eine Seifenblase zerstört. Das
Ergebnis sind tiefrote Zahlen, ein gewaltiges Sparprogramm und
Stellenabbau. Es ist wie immer: Am Ende zahlen die Mitarbeiter die
Zeche, die für die eingetretene Situation am allerwenigsten können.
Die Energiewende zeigt aber auch, wie wenig verlässlich die Politik
geworden ist. Das ist für

WAZ: Verdi fordert Klarheit von Eon

Die Gewerkschaft Verdi fordert Klarheit über die
möglichen Pläne zum Umbau von Deutschlands größtem Energiekonzern
Eon. "Für die Transparenz ist es notwendig, dass der Vorstand
unverzüglich den Aufsichtsrat und die Betriebsräte informiert", sagte
Verdi-Sprecher Christoph Schmitz den Zeitungen der Essener
WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe). Er verwies unter anderem auf
geltende Standort-Garantien bis Ende 2012, die auch den Ausschluss
betri

Rheinische Post: Wirtschaftsweiser sieht deutliche Abkühlung der Konjunktur

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat vor
einer deutlichen Abkühlung der deutschen Konjunktur infolge der
Schuldenkrisen in den USA und in Europa gewarnt. "Leider tragen diese
Entwicklungen dazu bei, dass der Konjunkturaufschwung in Deutschland
zu Ende geht und nun eine deutliche Abkühlung bevorsteht", sagte
Bofinger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Montagausgabe). "Wir werden in Deutschland deutlich geringere
Wachstumsraten erle