Extrem-Schulden wegen verschwenderischer Regierungen,
Steuerhinterziehung im ganz großen Stil, Korruption und
Renten-Privilegien – über diese Missstände in Griechenland ist zu
Recht viel geschimpft worden. Teil der Wahrheit ist jedoch auch: Im
Verborgenen lief das nicht ab. Und: Was in Hellas selbst an
staatlicher Kontrolle und Konsequenz fehlte, dem stand die
EU-Kommission in nichts nach. Außerdem: Gerade wegen der
vielgescholtenen "gr
Dementis folgen gewissen Regeln. So können Nachrichten als falsch,
als Spekulation oder auch als übertrieben zurückgewiesen werden. Von
Spekulation zu sprechen ist die mildeste Form. Denn darüber, ob ein
Sachverhalt richtig oder falsch ist, sagt diese Formulierung gar
nichts aus. Im Kern bedeutet sie nur, dass das Unternehmen zu einer
Sache nichts sagen möchte. Es will sie offenlassen und wünscht sich,
dass das Thema nicht ganz so ernst
Es scheint so, als bestünde die
nordamerikanische Art, einen Konzern zu führen, darin, das System des
»Hire and fire« (Anheuern und Entlassen) sogar auf ganze Unternehmen
anzuwenden. General Motors geht seit einigen Jahren mit schlechtem
Beispiel voran. Als im Jahr 2009 die Wirtschaftskrise auch den
Autoverkauf bei Opel bremste, entschieden die Manager in Detroit:
nichts wie raus! Dann kam die Abwrackprämie, und bei der deutschen
Tochter rotierten plötzlich
Gerade noch haben sich Bundeskanzlerin Angela
Merkel und US-Präsident Barack Obama in den Armen gelegen und auf
eitel Freude und Sonnenschein gemacht – schon ziehen wieder dunkle
Gewitterwolken über den Atlantik. Erneut gibt es Gerüchte, wonach die
Opel-Konzernmutter GM die Rüsselsheimer verkaufen will. Die Opelaner
stehen wieder Kopf und sehen sich als Spielball der Amerikaner, denen
die Firma seit 1929 gehört. Das Schlimme ist: Es scheint etwas an den
Gerüchte
Ihr Kernhandwerk beherrscht die Europäische
Zentralbank (EZB). In der Geldpolitik lässt sie nichts anbrennen.
Gemäß der Formulierung "strong vigilance" (hohe Wachsamkeit) durch
ihren Präsidenten Jean-Claude Trichet wird sie nun im Juli mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Leitzins um weitere 25
Basispunkte erhöhen. Das ist angesichts der konjunkturellen Dynamik,
des anziehenden Wachstums von Kreditvergabe und Geldmenge sowie der
leic
Klar ist dennoch, dass der Steuerzahler
draufgezahlt hat, denn die Commerzbank musste die Hilfsgelder nicht
verzinsen, solange sie Verluste auswies. Sprich: Der Bund trägt den
Zinsverlust von etwa einer Milliarde Euro. Das ist ärgerlich und wäre
zu vermeiden gewesen, wenn die deutschen Politiker und Ökonomen den
Kapitalismus besser verstünden. Doch die ideologisch gegen jeglichen
Staatseingriff geimpfte Rettertruppe, ging in der größten Not feige
vor.
Der Biohof im niedersächsischen Bienenbüttel, der
im Verdacht steht, Quelle für den gefährlichen Ehec-Erreger zu sein,
verkauft auch Gemüse. Nach Informationen des "Tagesspiegels"
(Freitagausgabe) wurde dem Unternehmen bisher nur untersagt, die
Sprossen zu vertreiben. Der Hof pflanzt auch Salate und Kräuter an,
die er noch verkaufen darf. "Zurzeit wird rechtlich geprüft, ob man
dem Betrieb auch den Verkauf von Gemüse verbieten kann&quo
"Beautykonsum liegt für die deutschen
Verbraucher im Trend. Insbesondere hochwertige Kosmetik und Wellness
haben Konjunktur", erklärte Martin Ruppmann (VKE Kosmetikverband)
gegenüber EUROFORUM. Die Prestigekosmetik erreichte im vergangenen
Jahr ein Wachstum von 3,5 Prozent. Ein wichtiger Wachstumstreiber war
die Dekorative Kosmetik mit einem Plus von 3,5 Prozent. Aber auch
Gesichtspflege und Männerkosmetik haben mit einem Zuwachs von 2,9
bzw. sechs Prozent zur
Zum 1. Juni dieses Jahres hat die INFO AG nun eine
weitere Branchenausrichtung Gas- und Energiewirtschaft. "In der neuen
Einheit bündelt der Hamburger IT Full Service Provider künftig das
umfassende Branchenwissen mit den Kompetenzen in IT Outsourcing und
IT Consulting.", so Thomas Stoek, Vorstand der INFO AG. Damit
reagiert die INFO AG unter anderem auf die durch das dritte
EU-Energiebinnenmarktpaket vorgegebenen Rahmenbedingungen und die
dadurch gestiegenen Anforderung
Der neue Glücksspielstaatsvertrag, den die
Ministerpräsidentenkonferenz heute beraten will, verstößt nach
Ansicht des renommierten Heidelberger Staatsrechtlers Bernd Grzeszick
erneut gegen Europäisches Recht. Die Pläne der Ministerpräsidenten
seien auch mit Blick auf deutsches Verfassungsrecht höchst
zweifelhaft und mit der im Grundgesetz normierten Berufsfreiheit in
Artikel 12 und dem allgemeinen Gleichheitssatz in Artikel 3
unvereinbar, so der Hei