Wem gehört der Aufschwung? In dieser Frage sind
Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und die Opposition naturgemäß
unterschiedlicher Meinung. Einig sind sie sich nur in einem Punkt:
Der Aufschwung geht weiter. Weniger Arbeitslose und weniger
Staatsverschuldung. Dafür mehr Wachstum und mehr Steuereinnahmen.
Nach dem schon brillanten Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr
erlebt Deutschland offensichtlich gerade sein kleines
Wohl kaum einmal ist eine Grüne Woche so sehr
mit der Frage nach der Bezahlbarkeit sicherer Lebensmittel ins
Zentrum des Verbraucher-Interesses gerückt worden wie dieses Mal. Der
unsägliche Dioxin-Skandal hat alle Facetten der Produktion in
Mitleidenschaft gezogen: Landwirtschaft, Lebensmittelherstellung bis
zum Verbraucherverhalten. Der Teufelskreis, der sich hier aufzeigt,
dürfte nur langsam und mit großer Geduld aufgelöst werden: Je
billiger der Verbrauche
Die Telekom geht in den USA ans Eingemachte:
Offensive im Marketing, neue Vertriebsstrukturen, aggressiver
Preiswettbewerb. Die US-Tochter soll mit geballter Kraft wieder auf
einen Wachstumspfad gebracht werden. Dies auch verbunden mit einer
mittelfristig steigenden Profitabilität, sodass T-Mobile USA die
derzeit weit klaffende Renditelücke zu den beiden größeren
Wettbewerbern AT&T und Verizon Wireless deutlich verkleinern kann.
Dafür wird der Kostengürt
Angeber und Prahlhänse haben die Qual der Wahl.
Womit sollen sie auftrumpfen? Dem größten Haus? Dem schnellsten Auto?
Dem breitesten Flachbildschirm? An andere Dinge denken die Angeber
zum Leidwesen der heimischen Möbelindustrie meist zuletzt: an die
neue Küche, ans Schlafzimmer, an die Sofagarnitur. Dabei sind die
Zeiten, als die Wohnung »my castle« war und wie eine Burg vor
Eindringlingen geschützt wurde, längst vorbei. Es gibt einen Trend,
Fast eine Milliarde Euro Schulden hat die Pfleiderer AG angehäuft.
Wachstum um jeden Preis war offensichtlich die falsche Strategie. Von
der Rheinflößerei in Heilbronn stieg das Unternehmen in Neumarkt bis
in die 80er-Jahre unter Ernst Herbert Pfleiderer zu einem Marktführer
im Bereich Holzwerkstoffe und Verkehrstechnik auf. Doch von den 11
200 Mitarbeitern, die der Konzern 1997 beschäftigte, sind nur noch
5600 übrig. An der Börse holte
Nun klopfen sie sich kräftig auf die Schulter:
Bundesregierung und Solarbranche einigen sich auf die Kürzung der
Solarsubvention. Toll. Besser wäre gewesen, den Milliardensegen an
Bauern und Hausbesitzer gleich abzuschaffen. Rund sieben Milliarden
Euro müssen alle Stromverbraucher dieses Jahr für den
Photovoltaik-Wahn aufbringen. Die Hälfte aller Module weltweit finden
sich dank der teuren Fehlanreize auf Dächern in Deutschland, wo die
Sonneneinstrahldaue
Im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf der
WestLB-Immobilientochter WestImmo hat der Sparkassenverband
Westfalen-Lippe (SVWL) die EU-Kommission in Brüssel verklagt. Das
berichten die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe
(Donnerstagausgabe). "Wir haben Klage eingereicht beim Europäischen
Gericht gegen die sehr knappe Fristverlängerung der EU-Kommission für
den Verkauf der WestImmo", sagte SVWL-Sprecher Andreas Löbbe auf
Anfrage. Die EU hatte für
Die deutsche Einheit hat den alten Bundesländern
mehr gebracht als gekostet. Dieser Überzeugung ist der neue
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau,
Thomas Brockmeier. Wie der promovierte Volkswirt der Mitteldeutschen
Zeitung in Halle (Donnerstag) sagte, wolle er mit seiner These die
zuletzt im Westen wieder aufgeflammte Debatte um ein Ende der
Transferleistungen für den Aufbau Ost "um eine etwas andere
Perspektive" bereichern
Der Berg kreißte und gebar eine Maus. Gemessen an der gewaltigen
Aufregung um den Steuerstreit in der Koalition ist das Ergebnis kaum
der Rede wert. Ein bis drei Euro Entlastung im Monat – da können die
Bürger nur lachen, zumal dadurch noch nicht einmal die jüngsten
Erhöhungen der Sozialbeiträge ausgeglichen werden. Nein, ein Nachweis
für die versprochenen spürbaren Steuererleichterungen sind diese
Trippelschritte nicht. Tat
Kommentar "Flensburger Tageblatt" zur Kürzung
der Solarförderung
Strom aus Wind oder Sonne ist gut für Umwelt und Klima – aber
schlecht fürs Konto: Weil der Staat den Erzeugern von erneuerbarer
Energie einen festen Preis garantiert, müssen die Verbraucher ihn
über eine Ökostrom-Umlage subventionieren. Vor allem die Solarbranche
hat in Deutschland zuletzt einen Riesenboom erlebt, der im
wesentlichen dafür verantwortlich ist, dass die Umla