Autofahrer müssen wieder mal tapfer sein: Wenn
sie mit ihrem Wagen an die Tankstelle rollen, wird–s teuer. Die
Preise für Sprit sind örtlich auf ein Zwei-Jahres-Hoch geklettert.
Automobilclubs schimpfen. Wie immer. Doch die Proteste stoßen in den
Konzernzentralen von Shell, BP und Co. auf taube Ohren. Wie immer.
Natürlich gibt es Gründe dafür, dass wir an der Zapfsäule tiefer ins
Portemonnaie greifen müssen. Der Kurs des Euro zum US-Dollar spi
Beiersdorf, der kleinste der großen
Kosmetikkonzerne, wuchs jahrelang schneller als die Konkurrenten
L–Oréal, Procter&Gamble, Unilever oder Colgate Palmolive. Zuletzt
hatte der Weltmarktanteil rund 5% erreicht. Aber in der Krise
stolperte der Konzern. Am 10. Dezember mussten zum zweiten Mal die
Ziele reduziert werden.
Gestern wurden erste Zahlen für 2010 präsentiert. Danach ist der
Konzern in seiner Hauptsparte Consumer organisch nur noch um 1,6%
gewachsen.
Die Bauzinsen verharren seit vielen Monaten auf
einem sehr niedrigen Niveau. Wer ein eigenes Heim finanzieren will,
findet derzeit beste Voraussetzungen dafür. Da braucht es keinen
Staat, der mit eigenen Garantien für noch billigere Darlehen sorgt.
Beim Programm der NRW-Bank für Häuslebauer zu sparen, ist deshalb
mehr als nur vertretbar, es ist angesichts der Finanznot des Landes
dringend geboten. Dass Rot-Grün im Gegenzug mehr Geld für den Bau von
Mietwohnung
Das benzinbetriebene Automobil feiert noch im Januar
den 125. Geburtstag. Für alle seine Millionen zum Tanken verdammten
Fahrer wird es 2011 keinen Grund zum Feiern geben. Geschieht nicht
ein kleines Wunder, wird der Benzinpreis explodieren und von
Allzeithoch zu Allzeithoch eilen. Auch die bürgerlichen Wutausbrüche
dürften bald auf der nach oben offenen Empörungsskala neue
Rekordstärken erreichen. Kanzlerin Merkel und ihre Minister Schäuble
und Brüd
Angesichts der aktuellen Strompreis-Erhöhungen hat
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) unzufriedene
Verbraucher zum Anbieterwechsel aufgefordert. "Die Verbraucher
ermutige ich, ihre Rolle als Marktteilnehmer aktiv wahrzunehmen und
die Möglichkeiten zum Anbieterwechsel stärker zu nutzen", sagte
Brüderle den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe
(Mittwochausgabe). Brüderle fügte hinzu: "Aber auch das
Bundeskartellamt ist aufgeru
Datacastle, ein marktführender Anbieter von
Business-Resiliency-Lösungen für mobile Arbeitskräfte, und MISCO
Germany Inc., ein führender Anbieter von IT-Produkten und
-Dienstleistungen und ein Geschäftsbereich von Systemax Inc., gaben
heute ihre Partnerschaft bekannt. Durch diese Partnerschaft soll
gewerblichen Nutzern, Endkunden, Vertriebspartnern und
Systemintegratoren eine allumfassende, Cloud-basierte Backup- und
Datenschutzlösung geboten werden.
Weltweit die Nummer eins sein – das ist das große Ziel von Martin
Winterkorn und seines Volkswagen-Konzerns. Um dieses Ziel zu
erreichen, wollen die Wolfsburger vor allen Dingen in zwei Märkten
massiv angreifen: in den USA und in China.
Dort locken gewaltige Wachstumspotenziale, während in Deutschland
und Europa kaum noch Verkaufssteigerungen zu erwarten sind.
Wollen die Wolfsburger weiter wachsen, führt sicher kein Weg an
neuen Werken im
Wenn ein Unternehmer Gewinne macht und trotzdem
notwendige Investitionen unterlässt, dann läuten bei Banken und
Kunden zu Recht die Alarmglocken. Verhält sich der Staat bei einem so
wichtigen Infrastrukturbetrieb wie der Deutschen Bahn genauso, dann
wird daraus ein Skandal. Es reicht nicht, dass der zuständige
Minister poltert und der Bahnchef sich entschuldigt. Hilfreich sind
Worte nur, wenn sich hinterher etwas ändert. Schon jetzt steht fest:
Es wird wieder einen
Bremen. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU)
will verhindern, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur
Dauersubvention wird. Dem "Weser-Kurier" (Dienstagausgabe) sagte er:
"Es muss sichergestellt werden, dass es sich um eine Markteinführung
handelt und nicht um eine Dauersubvention." Deshalb müsse es vor
allem bei Solaranlagen stets eine Anpassung geben: "Wenn die
Förderung immer geringer wird, ist das der eigentliche Erfolg der
Pho
Für die Bahn dürfte es nur eine Jahreszeit
geben – das Frühjahr. Dann rollt es auf der Schiene – in der Regel
zumindest. Im Sommer aber treibt die Bahn ihre Kunden mit defekten
Klimaanlagen zur Weißglut. Im Herbst stört sie der Laubfilm, und im
Winter werden die Züge von Schnee und Eis ausgebremst, sorgen mit
Verspätungen und Ausfällen für eisige Stimmung. Nun könnte man
argumentieren, dass der Dezember ein extrem harter Wintermonat war,