Die Deutsche Bahn will den Bahnknoten Halle
ausbauen. In den nächsten Jahren sollen eine halbe Milliarde Euro in
einen neuen Rangierbahnhof und in die Modernisierung von Gleisanlagen
investiert werden, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Montagausgabe). Allein 120 Millionen Euro sollen in einen
zentralen Rangierbahnhof Mitteldeutschlands fließen. 385 Millionen
Euro sind für den Umbau der bis zu 100 Jahre alten
Schieneninfrastruktur und neue Stellwerkt
Um nicht missverstanden zu werden: Bonuszahlungen und hohe
Gehälter sind nicht per se unanständig. Sie können sehr wohl
gerechtfertigt sein, wenn außerordentliche Leistungen vollbracht
werden. Ganz anders verhält es sich aber, wenn Banken Verluste machen
und trotzdem hohe Summen fließen. Denn Missmanagement darf nicht
belohnt, sondern muss mit einem Malus bestraft werden. Alles andere
widerspricht wichtigen wirtschaftlichen und ethischen R
Eine Staatsverschuldung, die fast bei 100 Prozent der jährlichen
Wirtschaftsleistung liegt, und ein Rekord-Haushaltsdefizit von 32
Prozent – die Iren hätten allen Grund, ihren Kummer mit einem frisch
gezapften Guinness wegzuspülen. Doch den Menschen auf der Grünen
Insel ist wegen der lang anhaltenden Rezession der Durst vergangen.
Zumindest öffentlich. Während die Umsätze in den Kneipen sinken, sind
im vergangenen Jahr die Ums&aum
Da ist der Bundesnetzagentur offenbar der Kragen
geplatzt: 650 000 Euro soll eine Eon-Regionalgesellschaft zahlen,
weil sie den Wechsel von Verbrauchern zu anderen Stromanbietern
behindert haben soll. Mit dieser saftigen Strafe setzt die Behörde
ein Zeichen. Es muss ernst gemacht werden mit dem Wettbewerb! Binnen
vier Wochen soll normalerweise ein Wechsel von einem Stromanbieter zu
einem anderen über die Bühne gehen. Technisch dürfte das auch dann
kein Problem sein, wenn
Gäbe es eine Wahl zum Beruf mit dem schlechtesten
Image, hätten Bankmanager wohl derzeit beste Chancen, vorne zu
landen. Besonders Berichte über üppige Gehälter und Boni an
Mitarbeiter von Banken, die mit Steuer-Milliarden gerettet wurden,
sorgen für Unmut.
Und das zu Recht – auch wenn man beachten muss, dass es sich
dabei oft um Vereinbarungen handelt, die vor der gewährten
Staatshilfe getroffen wurden. Vertragsbestandsschutz ist auch ein
hohes Gut
Gewerkschaften kämpfen für höhere Löhne, ihr
natürlicher Gegner sind die Arbeitgeber. Weil Gewerkschaften aber
selbst Arbeitgeber sind, kämpfen sie einmal im Jahr gegen sich
selbst. Wie perfekt ihnen diese Sinnesspaltung zuweilen gelingt,
dürfen wir schon zum zweiten Mal in diesem Jahr bewundern: Verdi war
es vergönnt, im Frühjahr mit Gebrüll fünf Prozent im öffentlichen
Dienst zu fordern – und gleichzeitig 1,5 Prozent für di
Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft
Verdi, Frank Bsirske, hat mit Blick auf die gegenwärtig gute
Konjunktur vor Sorglosigkeit gewarnt. "2011 wird das Jahr der
Entscheidung, da werden wir sehen, ob die Krise nachhaltig
überstanden ist", sagte er dem Tagesspiegel (Montagausgabe). "Denn
die Konjunktur steht noch immer nur auf einem Bein, dem Export."
Viele Kommunen stünden vor dem finanziellen Kollaps. "Mit ihrer Spar-
und Kürzungspolit
Der Top-Manager Klaus-Ewald Holst dringt auf die
Ansiedlung von großen Unternehmenszentralen in Ostdeutschland. Nur so
könnte die Wirtschaft in den neuen Ländern zur westdeutschen
aufschließen, sagte der Ex-Vorstandschef des Leipziger Gaskonzerns
Verbundnetz Gas der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Samstagausgabe). Zu viele Industriezweige in den neuen Ländern, die
heute eine Chance hätten, seien nach 1990 "platt gemacht" wurden. Es
Eine undurchsichtige und vom Bundesgerichtshof als unangemessen
einkassierte Preispolitik, ein frecher Brief mit der Androhung einer
fristlosen Kündigung und eine medial aufgeblasene Schlichtungs-Show
mit Sympathieträger Scherf als väterlich-verständnisvollem
Vermittler: Das Verhalten der EWE im Gaspreis-Streit war ein Schlag
ins Gesicht der Verbraucher.
Das nun vorgelegte Rückzahlungsangebot fügt sich nahtlos ein.
Gestiegene Bez
In der Eurozone häufen sich die schlechten
Nachrichten: So hat Irland bekannt gegeben, dass die Sanierung des
maroden Bankensystems der Insel deutlich teurer kommt als bislang
gedacht. Rund 50 Mrd. Euro statt bisher geschätzter 35 Mrd. Euro muss
die Regierung insgesamt aufwenden. Das Haushaltsdefizit des Landes
wird im laufenden Jahr satte 32% des Bruttoinlandsprodukts betragen –
was dem Zehnfachen der in der Europäischen Union (EU) erlaubten
Obergrenze entspricht. Hinzu komm