Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die Euro-Zone dabei unterstützen, Italien auf Sparkurs zu bringen. "Der IWF könnte dabei helfen, die Fiskalpolitik von Euro-Staaten wie Italien zu kontrollieren", sagte ein hochrangiger Diplomat dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Die Euro-Zone selbst habe offenkundig Probleme damit, große Länder wie Italien zu disziplinieren, sagte der Diplomat und verwies auf einen gescheiterten Versuch von EZB-Prä
Das Internet wächst und wuchert, Dienste und
Angebote sprießen im Cyberspace wie Pilze aus feuchtem Waldboden. Auf
Webseiten wird gepöbelt oder verunglimpft, ohne dass so ein in der
Offline-Welt unakzeptables Verhalten irgendwie geahndet würde.
Gerichte müssen jetzt klären, wie und ob Provider wie Google, die den
Nutzern Raum im Netz zur Verfügung stellen, für solche Inhalte
verantwortlich zu machen sind. Höchste Zeit, dass auch die
Wissenschaft
Eon hat nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwochsausgabe) ein milliardenschweres Angebot für eine Beteiligung am größten portugiesischen Energiekonzern Energias de Portugal (EDP) abgegeben. Eon habe fristgerecht eine erste Offerte für die 21,5 Prozent abgegeben, die der portugiesische Staat verkaufen will, hieß es in Konzernkreisen. EDP wird an der Börse mit 8,5 Milliarden Euro bewertet. Das Angebot dürfte deshalb inklusive strategischem Auf
Die meisten Arbeitgeber im öffentlichen Dienst dürften sich längst
nach den alten Zeiten sehnen, als Bund, Länder und Kommunen noch in
einem Boot saßen und es einen Tarifvertrag für alle Staatsdiener gab
– bis hin zum Busfahrer und Straßenkehrer. Wenn es bei
Tarifauseinandersetzungen mal krachte, dann zwar gewaltig wie beim
republikweiten Arbeitskampf 1992. Aber das hatte Seltenheitswert.
Doch inzwischen kochen immer mehr Spart
So konfus die Politik nach dem richtigen Weg aus der Schuldenkrise
sucht, so ruhig und besonnen reagiert die deutsche Bevölkerung auf
die beinahe tägliche Schwarzmalerei und Dampfplauderei zahlloser
Möchtegern-Ökonomen zur Zukunft des Euro. Kaum eine Talkshow kann es
sich noch leisten, auf das Spiel mit den Ängsten der Sparer und
Rentner zu verzichten – denn mit diesen Themen sind in unsicheren
Zeiten hohe Einschaltquoten garantie
Die Deutsche Bundesbank hat ihrem früheren Präsidenten Axel Weber die Genehmigung erteilt, künftig als Berater für die UBS tätig sein zu dürfen – allerdings erst ab 1. Februar 2012. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Mittwochausgabe. In einer Stellungnahme der Bundesbank, die der Zeitung vorliegt, heißt es: "Der Vorstand der Bundesbank hat einem von ihrem ehemaligen Präsidenten Axel Weber ab Februar 2012 in Aussicht genommen
Während sich überall seit längerem ein Wechsel
zum Ökostrom ankündigte, hat Deutschlands größter Energiekonzern die
sich abzeichnende Wende glatt verschlafen. Zu lange haben sich
Eon-Chef Johannes Teyssen (52) und seine Vorgänger auf den auch ohne
ihr Zutun ständig stärker sprudelnden Gewinnen ausgeruht, die
Aktionäre mit immer höheren Traumdividenden verwöhnt.
Dass dabei auch die Strom- und Gaskunden stärker als n&o
Bernd Pischetsrieder ist ein gewiefter
Erfolgsmanager, hat also zumindest mehr Grundwissen von Geld- und
Steuerdingen als jeder Durchschnittsbürger. So verwundert es nicht,
dass er mit einem Lächeln die Strafzahlung von 100 000 Euro an
soziale Einrichtungen akzeptiert: "Das geht in Ordnung." Gar nichts
geht in Ordnung mit Arroganz und Gier in manchen Management-Fluren.
Hochbezahlte Repräsentanten dieser Kaste wie der Ex-Bankvorstand
Gerhard Gribkowsky oder der beu
Für Verbraucher ist die neue Schlichtungsstelle der
Energiewirtschaft ein Gewinn. Denn gleiche Rechte von Kunde und
Energieversorger gibt es meist nur auf dem Papier. Wer seine
Ansprüche durchsetzen will, muss oft ein Gericht bemühen. Verfahren
dauern lange, kosten Geld und Nerven. Da winken viele Verbraucher ab,
zumal es bei den Streitigkeiten meist um überschaubare Summen geht.
Schlichtungsverfahren können diesen Missstand beseitigen, wenn der
Moderator unabh&aum