Mit ihrem Veto zu einer Schlecker-Bürgschaft haben
sich die liberalen Wirtschaftsminister nicht gerade beliebt gemacht.
Dennoch war ihre Entscheidung richtig. Oder ist Schlecker etwa eine
systemrelevante Drogerie-Kette? Das Unternehmen hat sich im
Wettbewerb nicht bewährt. Wenn es aus eigener Kraft oder mit neuem
Investor nicht mehr auf die Beine kommt, muss es ausscheiden.
Jahrelang fiel der Drogerie-Konzern vor allem dadurch auf, dass er
die Mitarbeiter schlecht bezahlte und
Unter dem Deckmäntelchen des Freien Marktes hat
die versammelte Wirtschaftsministerkompetenz der FDP dafür gesorgt,
dass der Wettbewerb im Einzelhandel wohl verringert wird und statt
11 000 bald wohl doppelt so viele Verkäuferinnen arbeitslos
werden. Die Kosten für die Steuerzahler steigen. Warum? Weil die
Ablehnung der Transfergesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit das
komplette Aus für Schlecker bedeuten dürfte. Die Interessenten für
de
Es war gestern ein weiterer bitterer Tag für die
Schlecker-Beschäftigten, als auch die letzte Hoffnung auf die
Einrichtung einer Transfergesellschaft für die Beschäftigten der
geschlossenen Filialen platzte. In zermürbenden Beratungen hatten die
Bundesländer um eine Lösung gerungen – am Ende scheiterte die
Bereitstellung einer Kreditbürgschaft am Widerstand der Länder
Sachsen, Niedersachsen und Bayern.
Stuttgart, 29.03.2012 Zum 1. März 2012 öffnete die neue Geschäftsstelle der Integrata AG in Bremen. Damit ist der Qualifizierungsdienstleister bundesweit mit 14 Standorten präsent. Mit dieser Eröffnung kommt Integrata den Wünschen der Kunden und Partner nach mehr Kundennähe nach.
Ingmar J. Rath, Vorstandsvorsitzender der Integrata AG, befürwortet diese Unternehmensmaßnahme: „Auf die Nähe zu unseren Kunden und Partnern legen wir sehr groß
Die Fahrt zur Tankstelle wird mehr und mehr zur
Tortur. Dabei quält nicht allein die Tatsache, dass die Preise für
Diesel und Benzin seit Monaten nur noch die Richtung aufwärts kennen.
Ebenso schlimm ist die Machtlosigkeit, mit der Autofahrer dem Treiben
der Ölkonzerne ausgeliefert sind. Die finden immer wieder neue
Begründungen dafür, dass sie an der Preisschraube drehen müssen. Mal
ist es der schwache Dollar, dann sind es die Drohgebärden des Irans
o
Piraten auf Enter-Kurs, Liberale auf einer
"Mission impossible"; eine Mehrheit links der Mitte, die zum Tabu
erkÌärt wurde. Volksparteien, die die Sicherheit der großen Koalition
Experimenten vorziehen: Die Wahl an der Saar weist weit mehr Aspekte
auf als nur landespolitische. Parteienforscher Prof. Jun von der Uni
Trier glaubt, dass die FDP sogar einen Sturz aus dem Bundestag
überleben könnte. "Der politische Liberalismus hat einen Platz im
Parte
Eines muss man der FDP lassen: Sie hat heftig dagegen gehalten,
als Opel mit Steuergeldern gerettet werden sollte – und Recht
behalten. Die Mutter GM hat es dann zähneknirschend selbst getan –
und ist heute nur mäßig davon überzeugt, dass das richtig war. Umso
schlüssiger wirkt die Weigerung der Liberalen, Bürgschaften für die
Transfergesellschaft bei Schlecker abzunicken – ein Unternehmen mit
Beliebtheitswerten, die jenen de
Der Papst ist nicht Gott, sondern Mensch – wenngleich er als
Stellvertreter Christi gilt. Den teilweise völlig konträren
Erwartungshaltungen, die vor seiner Visite in Kuba von allen Seiten
definiert worden waren, konnte Benedikt XVI. deshalb gar nicht
gerecht werden. Da hatte sich die Castro-Regierung von seinem
Aufenthalt eine Aufwertung und eine Anerkennung versprochen – auch
dafür, dass die Religionsfreiheit im Land seit dem Besuch von Papst
Joha
Wer sind wir? Sauerländer, Siegerländer und Wittgensteiner – oder
einfach Westfalen. Vielleicht zählt eher der Heimatort bei der
gefühlten Beschreibung der Herkunft. Also sind wir Schmallenberger,
Berleburger, Arnsberger. Alles richtig. Irgendwie. Aber die große
weite Welt kann damit nicht viel anfangen. Das ist nicht griffig, das
kennt man nicht, das klingt nach Provinz. Wer um die Köpfe
nachfolgender Generationen wirbt, braucht eine Botschaft. Frech
Der Wald hat für den Deutschen hohe Symbolkraft.
Wenn Umweltminister Johannes Remmel die Wälder für den Bau von
Windrädern öffnet, rüttelt er an einem Tabu. Das Landschaftsbild
verändert sich, längst nicht jeder Tourist und jeder Anwohner wird
die riesigen Windspargel über den Baumkronen als Bereicherung oder
als optischen Reiz empfinden. Die Energiewende hat ihren Preis. Wer
sauberen Strom will, muss die Windräder akzeptieren. Im dicht
be