Grüne kritisieren Koalitions-Zugriff auf KfW-Gewinn

Dass die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) künftig für die Sanierung des Bundeshaushalts herhalten soll, stößt auf scharfe Kritik in der Opposition. Es sei verwegen, dass die Koalition zusätzliche Ausgaben in Milliardenhöhe beschlossen habe und zur Gegenfinanzierung die Rücklagen des Gesundheitsfonds in Anspruch nehme und auf Gewinne der staatlichen KfW-Bank hoffe. "Dauerhafte, strukturelle Konsolidierung ist das nicht", sagte die

Dow Jones schließt leicht im Plus

Der US-Aktienindex Dow Jones hat den Montagshandel in New York mit leichten Gewinnen beendet. Der Index lag zum Handelsende bei 13.112,44 Punkten. Dies entspricht einem Plus von 19,28 Punkten oder 0,15 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der DAX hatte den elektronischen Handel am Montag mit leichten Kursverlusten beschlossen. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das deutsche Börsenbarometer mit 7.326,47 Punkten berechnet, ein Minus von 0,51 Prozent.

Neue OZ: Kommentar zu Frankreich / Konjunktur / Wirtschaft

Präsident unter Zugzwang

Frankreich steht eine Rosskur bevor, die das Land auf eine harte
Probe stellen dürfte. Das Risiko ist groß, dass besonders in den
Vorstädten der Metropolen die schwelenden sozialen Konflikte
zusätzlich befeuert werden. Um die politischen Klippen dennoch zu
umschiffen, sollte sich Präsident François Hollande Nachhilfe bei
Ex-Kanzler Gerhard Schröder holen. Dessen Agenda 2010 führte in
Deutschland ebenfalls zum scha

Die Einstellung zu Geld und Verkauf

Von Stefan Merath, www.unternehmercoach.com Verbreitete Kommentare und Glaubenssätze Wenn’s ums Geld geht, bin ich immer wieder überrascht. In den letzten vier Wochen allein habe ich von Selbständigen und Unternehmern (die teilweise schon Jahre an sich selbst arbeiten) gehört: 1.       „Es geht doch gar nicht ums Geld“ oder 2.       „Der will ja doch nur verkaufen“ 3.       „Im Internet kann […]

Schwäbische Zeitung: Schwarz-gelbe Wahlgeschenke – Leitartikel

Plötzlich läuft, was lange nicht lief. Jeder
Koalitionär hat in etwa das bekommen, was er wollte, vor allem die
FDP die Abschaffung der Praxisgebühr und die CSU das Betreuungsgeld.
Nur, dass über all dem auch noch das hehre Ziel der
Haushaltskonsolidierung stehen soll, das sollte die Regierung gar
nicht erst versuchen, weiszumachen.

Diese Koalitionsvereinbarung macht teure Wahlkampfgeschenke. Die
Abschaffung der Praxisgebühr ergibt noch Sinn, denn die Kass

Schulanmeldungen starten: Worauf Eltern bei der Grundschule achten sollten

Früher war die Anmeldung zur Schule reine Formsache. Das Kind ging wie alle anderen auf die Schule nebenan. Heute ist es komplizierter. Wenn am Montag die Phase der Anmeldung startet, beginnt für Eltern oft die Qual der Wahl. In Berlin ringen Privatschulen und Grundschulen mit besonderem Profil um die Gunst besorgter Eltern. Denn auch wenn offiziell das Einzugsgebiet die Grundschule vorgibt, so werden von einem zum nächsten Eltern-Jahrgang Tricks zur Umgehung der behördlichen

Rheinische Post: Regierungsübungen Kommentar Von Michael Bröcker

Sieben Stunden für eine Botschaft: Ja, diese
Koalition will sich noch mal zusammenraufen. Sie will, man darf es so
sagen, noch mal regieren. Ein "Kuhhandel" war der Koalitionsausschuss
indes nicht. Es ist legitime Politik in einer konsensual angelegten
Demokratie, das unterschiedliche Parteien unterschiedliche Projekte
bevorzugen und Kompromisse schließen. Man muss die Ergebnisse daher
einzeln bewerten. Also: Das Betreuungsgeld ist ein fataler
Rückschritt in der Fa

Rheinische Post: Trotz allem: noch einmal Obama Kommentar Von Sven Gösmann

Gut möglich, dass der neue US-Präsident der
alte sein wird: Barack Obama. Seine Wiederwahl würde keine
Begeisterung mehr auslösen. Vor vier Jahren ließ Obamas
predigerhaftes Auftreten Milliarden Menschen hoffen, hier komme ein
Antipolitiker ins Oval Office. Am Ende entpuppte sich der Messias aus
Chicago als politisches Soufflé – die Wirklichkeit ließ oftmals die
Luft aus seinen Ideen. Es sind die übergroßen Erwartungen, die Obama
am Ende se

Westdeutsche Zeitung: Gipfel-Ergebnisse sind für die Koalition kein Befreiungsschlag = von Martin Vogler

Für die einen ist es ein gelungener Akt hoher
interner Diplomatie der Regierungskoalition. Andere nennen es
schlicht Kuhhandel. Doch klar ist, dass Union und FDP gar keine
andere Wahl blieb, als jetzt Ergebnisse zu präsentieren, die alle
Beteiligten das Gesicht wahren lassen. Zu drohend nah ist der nächste
Wahltermin, als dass man sich weiter in internen Scharmützeln
aufreiben könnte. Die Wähler wollen etwas versprochen bekommen. Die
Ergebnisse der langen Nach