FZ: NackterÜberlebenstrieb Kommentar der Fuldaer Zeitung zum Koalitionsgipfel

Es gehört zur Rhetorik von Politikern, dass auch
noch der größte Pfusch als Erfolg verkauft wird. Wenn FDP-Chef Rösler
mit Blick auf den Koalitionsgipfel vom Sonntagabend ein "Signal der
Handlungsfähigkeit" und der Stabilität aussenden will, wenn
CDU-Generalsekretär Gröhe von "guten Entscheidungen" spricht, dann
muss das als Indiz für das zunehmende Auseinanderdriften von
Selbstwahrnehmung und Realität in dieser Koalitio

Kauder: Kritik an Koalitionsbeschlüssen ist „scheinheilig“

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die Kritik der Opposition an den Beschlüssen des Koalitionsgipfels scharf zurückgewiesen. "Die Kritik der Opposition ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Über Monate hat sie eine Reduzierung der Verschuldung und eine Abschaffung der Praxisgebühr gefordert", sagte er "Bild-Online". Die Koalition packe das nun an, während die SPD und die Grüne immer neue milliardenschwere Wahlversprechen ausa

Mittelbayerische Zeitung: Teurer Koalitionskitt

Von Maria Gruber

Was lange währt, wird endlich gut. Sagt man. Auf die von den
Koalitionsspitzen getroffenen Beschlüsse trifft dieses Sprichwort
allerdings nicht zu. Was sich Union und FDP in stundenlangen
nächtlichen Verhandlungen nun gegenseitig abgerungen haben, ist nicht
viel mehr als ein teuer erkaufter Kitt, der die in fundamentalen
Fragen zerstrittenen Koalitionspartner bis zur Bundestagswahl
zusammenhalten soll. Betreuungsgeld gegen Praxisgebühr – das dür

Mittelbayerische Zeitung: Utopie contra Umsatz

Von Roman Hiendlmaier

Es ist nicht weniger als das größte Projekt der Welt: Bis 2050
sollen gigantische Windparks und Solaranlagen in Nordafrika, im Nahen
Osten und in Südeuropa den Strombedarf vor Ort – und in Teilen von
Europa decken. Ein Plan, der die Welt verändern kann. Das Problem
ist, dass trotz jahrelanger akribisch-deutscher Planung – die
Zentrale sitzt in München – es an Problemen nur so wimmelt,
technischen wie politischen. Mit Siemens macht sich nun

Mittelbayerische Zeitung: Ende des Grabenkampfes

Von Christian Kucznierz

Ein US-Diplomat drückte es einmal so aus: Sicher ist, dass am 6.
November entweder Barack Obama gewinnt – oder Mitt Romney. Europa und
vor allem Deutschland zuckt bei dem Gedanken an letzteren verschreckt
zusammen. Doch dazu gibt es keinen Grund. Es ist nachvollziehbar,
warum wir gerne eine zweite Amtszeit Obamas sehen würden. Die meisten
Europäer haben diesem ersten Schwarzen im Weißen Haus einen ernormen
Vertrauensvorsprung entgegen gebracht,

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Beschlüsse des Koalitionsgipfels Geschenke zum Umtauschen ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Bei Weihnachtsgeschenken ist es meistens so: Mit
einigen kann man etwas anfangen, andere möchte man am liebsten gleich
loswerden. Mit den Wahlkampfpräsenten der schwarz-gelben Koalition
verhält es sich ähnlich. Sollte die Aufstockung des Verkehrsetats
tatsächlich zu einem schnelleren Ausbau der A 33 führen, wäre dieser
Zuschlag für Minister Peter Ramsauer zu begrüßen. Und für die
Abschaffung der Praxisgebühr spricht schon der hohe

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Deutsche würden Obama wählen Hoffnung auf ein anderes Amerika BERNHARD HÄNEL

In den USA liefern sich Präsident Barack Obama
und sein Herausforderer Mitt Romney ein knappes Rennen. Hierzulande
sind die Sympathien eindeutig verteilt. 80 Prozent der Deutschen
wünschen sich eine zweite Amtszeit Obamas. Ein fiktiver und
bedeutungsloser Erdrutschsieg, der Bände spricht. Vergangen sind die
Zeiten, da Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe schwärmte:
"Amerika, du hast es besser." Heute will niemand – außer vielleicht
ein paar wind

DGAP-News: sino AG: EBT 2011/2012: – 167 TEUR, Jahresfehlbetrag: 82 TEUR, Verlust pro Aktie: 0,03 Euro, Segmentwechsel in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf

DGAP-News: sino AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Sonstiges
sino AG: EBT 2011/2012: – 167 TEUR, Jahresfehlbetrag: 82 TEUR, Verlust
pro Aktie: 0,03 Euro, Segmentwechsel in den Primärmarkt der Börse
Düsseldorf

05.11.2012 / 19:07

———————————————————————

Düsseldorf, 05.11.2012

Die sino AG hat das Geschäftsjahr 2011/2012 (01.10.2011 – 30.09.2012) nach
dem vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss mit einem Jahresfehlbetrag

Desertec-Chef: 2014 soll der erste Strom aus der Wüste kommen

Das Wüstenstromprojekt Desertec soll endlich konkret werden. "Ich halte es für realistisch, dass die ersten Projekte 2014 Strom liefern können", sagte Paul van Son, Chef der Desertec Industrie Initiative DII, dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Die neuen Anlagen, die Strom liefern, könnten Wind- und Photovoltaik-anlagen in Marokko oder auch Tunesien sein, sagte van Son. Zuletzt hatte der Ausstieg von Siemens aus dem Milliardenprojekt für Unruhe bei

Palmer offen für Aufweichung des Kita-Rechtsanspruchs

Der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne), hat sich offen für einen Vorstoß des baden-württembergischen Städtetags gezeigt, angesichts der Probleme beim Betreuungsangebot für Kleinkinder den von Sommer 2013 an geltenden Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren aufzuweichen. Die Präsidentin des Städtetags, die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, hatte dafür plädiert, den Anspruch zunächst nur f