WAZ: Energiepreise und Stahl-Wettbewerb – Kommentar von Frank Meßing

Schweinezyklus nennen Wirtschaftswissenschaftler das
Auf und Ab in einer Branche. Die Stahlindustrie bekommt den Übergang
vom Boom zur Talfahrt traditionell stark zu spüren. Zu diesem
Marktmechanismus kommen immer mehr politisch motivierte Faktoren, die
deutschen Stahlkochern im internationalen Wettbewerb zusetzen. Die
deutschen Hersteller müssen sich also nicht nur gegen die wachsende
Macht in Asien und Protektionismus stemmen. EU und Bundesregierung
machen Thyssen-Krupp, Sa

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ausbildungsmarkt in Ostwestfalen-Lippe

Der Ausbildungsmarkt ist und bleibt eine
besondere Herausforderung für die Wirtschaft. Selten befindet er sich
so annähernd in einem Gleichgewicht wie 2012 in Ostwestfalen-Lippe.
Gleichwohl sind 614 »unversorgte« Jugendliche keine Zahl, über die
man sich nur freuen sollte. Wenn die Betroffenen nicht fünf Minuten
nach Zwölf noch aufgefangen werden, bedeutet dies, dass in OWL 614
Schulabgänger den Start ins Berufsleben verpassen. Da hilft auch der
Hi

Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalition

Kompromisse sind normal. So funktioniert Politik.
Aber dann sollte auch etwas Vernünftiges dabei heraus kommen. Ein
Steuerungsinstrument zum Beispiel, das in der Lage ist, überflüssige
Arztbesuche zu vermeiden. Eine Reform, die wirklich hilft, Armut im
Alter zu vermeiden. Und ordentliche Betreuung für alle Kinder
sowieso. Aber nein, diese Koalition wurstelt so vor sich hin. Dass
ihre Formelkompromisse am Ende nicht einmal ihnen selbst nützen
werden, davon kann Ang

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Abschaffung der Praxisgebühr

Ja, die Praxisgebühr hat in den zurückliegenden
acht Jahren ihre erhoffte Steuerungsfunktion nicht einmal im Ansatz
erfüllt. Aber auch das stimmt: Sie war ein wichtiges Zeichen an Ärzte
und Patienten, dass jeder Einzelne Verantwortung für unser
Gesundheitswesen trägt. Dass der bedenkenlose Griff in die
Kranken-Kasse, jeder voreilige Praxisbesuch Kosten für die
Allgemeinheit verursacht. Das Aus der Praxisgebühr wird
Verwaltungsabläufe wieder vere

Börsen-Zeitung: Erwachte Begehrlichkeiten, Kommentar zur Absicht der schwarz-gelben Regierungskoalition, das Ausschüttungsverbot der öffentlichen Förderbank KfW aufzuheben, von Stefanie Schulte.

Dass so viel Geld Begehrlichkeiten wecken würde,
war abzusehen. Zum dritten Mal in Folge nimmt die KfW beim
Jahresgewinn die 2-Mrd.-Euro-Marke ins Visier, und prompt steht das
Jahrzehnte alte Ausschüttungsverbot der öffentlichen Förderbank vor
dem Aus. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition sieht vor, dass
KfW-Gewinne von 2014 an den Staatshaushalt aufpolstern sollen.

Auf den ersten Blick spricht einiges für dieses bislang nur vage
formulierte Vorhaben, dessen An

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bauhaus-Jubiläum

Historische Zeugnisse und angehäufte Sammlungen
laufen durchaus Gefahr, vom Lokalstolz vereinnahmt zu werden. Wenn
die jetzt getroffenen Vereinbarungen zwischen fünf Bundesländern
(erstaunlich genug!) und drei musealen Institutionen derlei Tendenzen
entgegenwirken, dann frisch voran, und gutes Gelingen!

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Zeitung: Zypern sucht Hilfe bei Bank aus Tansania

Die zypriotische Regierung macht offenbar Geschäfte mit einer Bank aus Tansania, um bis Ende des Jahres zahlungsfähig zu bleiben. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagsausgabe). Die tansanische Bank FBME hält zypriotische Staatsanleihen im Wert von 240 Millionen Euro die eigentlich am 4. November fällig gewesen wären. Die Rückzahlung hätte dafür gesorgt, dass die zypriotische Regierung noch vor Jahresende zahlungsunfähig gewese

Mitteldeutsche Zeitung: zu Image/Sachsen-Anhalt

Ein anderes, viel höher verschuldetes Bundesland,
das zudem in den Statistiken oft hinter Sachsen-Anhalt rangiert, hat
es doch vorgemacht, wie Image-Probleme gelöst werden können. Vor
zehn Jahren war Berlin nur arm und noch nicht sexy. Die
Bevölkerungszahl sank von Jahr zu Jahr. Heute wollen vor allem junge
Leute dorthin, obwohl die reinen Wirtschaftsdaten weiterhin schlecht
sind. Die Hauptstadt vermittelt jetzt ein positives Lebensgefühl,
Aufbruch, Unterne

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Eon Westfalen Weser

440 Millionen Euro sind sicher kein Schnäppchen,
aber auch kein schlechtes Geschäft. Die 31 Städte und vier Kreise in
der Region, die das Gas- und Stromnetz von Eon zurückkaufen, sichern
sich künftig aus den Gewinnen des dann zu 100 Prozent kommunalen
Netzbetriebes eine ordentliche Rendite. Indirekt dürfte davon auch
der Bürger profitieren: Das Geld bleibt vor Ort, fließt nicht, wie
bisher, zu einem großen Teil in die Kassen des börsennoti

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Beschlüssen des Koalitionsgipfels

»Schlecker-Frauen« und »Ehrensold« sind als
Unwörter des Jahres 2012 vorgeschlagen. »Schwarz-Gelbe Koalition«
wäre ein weiterer Kandidat gewesen. Daran ändert nicht, was die
Regierung in ihrer Nachtsitzung zutage gefördert hat. Die gute
Nachricht lautet: Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und FDP soll
wieder regelmäßig tagen. Offenbar haben unsere Regierungsvertreter
Gefallen daran gefunden, miteinander zu sprechen. Zwei