Das Rennen zwischen den Lagern wird absehbar knapp,
da könnten auch im letzten Moment noch Hinweise wichtig werden, wenn
man eine bestimmte Konstellation in der Regierung sehen möchte oder
nicht. Aber ob die Zahlen auch wirklich hilfreich sind, das weiß
kein Mensch. Schließlich könnte der Wähler ja auch mehrfach um die
Ecke denken, darauf spekulierend, dass all die anderen Wähler jetzt
erst recht taktisch wählen und man selbst dann eben doch….
Des einen Freud, des anderen Leid. Es allen Recht
zu machen, bleibt ein Unding. Das gilt auch für die Festlegung von
Flugrouten. Zumindest so lange, wie Luftverkehr mit Lärm verbunden
ist. Und das wird bei allem technologischen Fortschritt im Flugzeug-
und Triebwerksbau leider noch sehr lange der Fall sein.
So groß und verständlich die Freude zumindest der Menschen in
Blankenfelde-Mahlow über ihren Teilerfolg vor dem
Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg i
Der Zeitpunkt ist ungünstig für die schwarz-gelbe
Koalition. Anders als die Konkurrenz von SPD, Grünen und Linkspartei
versprechen Union und FDP, die Schuldenbremse im Grundgesetz ohne
Steuererhöhungen einhalten zu können. Kurz vor der Wahl bekommen
jedoch die Kräfte Auftrieb, die den Staat für unterfinanziert halten.
Allerdings spricht einiges dafür, dass der August tatsächlich ein
Ausreißer war. Ein Trend lässt sich aus den Zahle
Der Papst bringt frischen Wind in die katholische
Kirche, wenn nicht einen Sturm. Zu Recht stellt er fest, dass die
Menschen den "Autoritarismus" leid sind. Daraus macht Franziskus eine
Art Abwrack-Programm für seine Kirche: weg mit dem Triumphalismus,
fort mit allem institutionellen Gehabe und Bevormundung. Stattdessen
mehr Beratung und Konsultation, Hören auf das Kirchenvolk, Suche nach
neuen Wegen, Verzicht auf "spirituelle Einmischung in das persönliche
Lebe
Nun schlägt die Krise des RWE-Konzerns mitten im
Ruhrgebiet durch. Knapp 24 Prozent halten Kommunen und Stadtwerke am
Essener Energieriesen. Die Aktien als Unternehmensbeteiligung in den
Händen der Kommunen waren immer schon umstritten. Als Begründung für
die Beteiligungen musste zum einen das ureigenste Interesse von
Städten wie Essen oder Dortmund an den RWE-Standorten herhalten. Man
wollte mitreden und Einfluss geltend machen auf den
Aufsichtsratsposten. Zum an
Deutschland lebt vom Export. Es füttert seit
Jahrzehnten einen Großteil der Weltwarenströme. Weil die
Handelsmengen kaum lückenlos zu überprüfen sind, kommen windige
Winkelwerkstätten, aber auch große Konzerne in die Versuchung, im
Deal mit Despoten Unerlaubtes zu Geld zu machen.
Giftgas, seine chemischen Vorprodukte und Technologien für seine
Herstellung gehören zu den verbotensten Dingen. Seit 100.000 Menschen
im 1. Weltkrieg durch C
Ausgabe vom 21.09.2013 Was sind schon sechs Monate in
Führungsämtern von Wirtschaft und Politik? Von einer
Einarbeitungsphase würde man reden, von einer Zeit, in der
Entscheidungen vorbereitet werden. Sechs Monate ist Papst Franziskus
erst im Amt – und doch hat der träge Dampfer Weltkirche Fahrt
aufgenommen, wie man es zu Jahresbeginn noch nicht für möglich
gehalten hätte. Der Mann vom anderen Ende der Welt hat in die
katholische
Ausgerechnet in diesen Wahlkampftagen, da
hierzulande die Lautsprecher und selbsternannten Unfehlbaren den Ton
angeben, meldet sich einer der Großen der Welt zu Wort und bekennt:
"Ich bin ein Sünder." Ein Satz – ebenso entwaffnend in seiner Demut
wie eindringlich in seiner Schlichtheit.
Papst Franziskus bleibt seiner Linie treu. Es ist keine Enzyklika,
keine programmatische Rede, sondern "nur" ein Interview – doch der
Inhalt ist geeignet, als Meilenstein f
Zwei Tage vor der Bundestagswahl und der
Landtagswahl in Hessen hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ein
rot-rot-grünes Bündnis für Hessen in der kommenden Legislaturperiode
ausgeschlossen. Der "Oberhessischen Presse" in Marburg
(Samstag-Ausgabe) sagte Steinbrück gestern: "Ich werde nicht mit den
Linken koalieren und mich nicht tolerieren lassen. Und das, was Herr
Schäfer-Gümbel in Hessen dazu sagt, ist genau dasselbe." Der
hessisc
Endlich vorbei!", wird so mancher seufzen, der sich
in den vergangenen Tagen durch die Programme der wenigstens noch
halbwegs ernstzunehmenden deutschen Fernsehstationen gezappt hat und
dabei dem nervenden Dutzend der ewiggleichen Köpfe mit ihren
vorhersehbaren Argumenten ausgeliefert war. In der Tat: Sendeformate,
bei denen die von der Leyens, Gabriels, Bahrs, Trittins und Gysis
oder wechselweise auch die Gröhes, Altmaiers, Schwesigs, Oppermanns,
Göring-Eckardts, K&uum