WAZ: Deutsche Unternehmen sollen möglicherweise Teile für syrische Giftgas-Fabriken geliefert haben

Die Bundesregierungen haben in der Vergangenheit
nicht nur die Lieferungen von Chemikalien an Syrien erlaubt, die zur
Herstellung des Giftgases Sarin geeignet waren. Sie gaben
möglicherweise auch deutschen Firmen grünes Licht für den Export von
industriellen Teilen, die in syrische Giftgas-Fabriken eingebaut
wurden. Die Exporte sollen durch staatliche Hermes-Bürgschaften
gesichert gewesen sein.

Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(WAZ, Sam

Rheinische Post: AOK-Bundesverband-Chef Graalmann fordert: Arzthonorare an Leistung binden

Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen
Graalmann, hat gefordert, die Honorarsteigerungen für Ärzte an ihre
Leistungen zu koppeln. "Es wäre sinnvoll, Qualitätskriterien auch in
die Honorarverhandlungen mit den niedergelassenen Ärzten
einzubeziehen", sagte Graalmann der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Wir müssen viel konkretere
Ziele mit den Ärzten vereinbaren, was sie für ihre Hono

Badische Neueste Nachrichten: Der mündige Verbracuher

Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben
Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die
Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen
Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer
Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüros und teuren Abmahn-Anwälten
einen Riegel vorschieben. Dazu aber müssen die Verbraucher auch
mitspielen. Das beste Anti-Abzocke-Gesetz ist nichts wert, so lange
die m

Badische Neueste Nachrichten: Zwei Kreuze in vier Jahren

Die Verfassungsväter sind dem Lebensgefühl des
modernen Menschen weit entgegengekommen: Nur an einem einzigen Tag
alle vier Jahre muss sich ein Bundesbürger auf den Weg machen, um die
Richtschnur für die Politik in der Bundesrepublik vorzugeben. Den
Rest übernehmen jene über 600 Männer und Frauen, die dann im
Parlament über die xte Änderung des Sozialgesetzbuchs, die Regelungen
zur Förderung von Solaranlagen oder die Anschaffung einer neuen

Westfalenpost: westfalenpost zur Bundestagswahl

Wenn die größte Nation Europas in die Wahlkabine
geht, ist das immer eine entscheidende Weichenstellung. Mag die
Wahlkampfführung selbst auch als themenarm oder langweilig empfunden
worden sein: Jetzt ist es richtig spannend. Denn die Prognosen sind
so knapp, dass man sie am besten ignoriert. Daher veröffentlicht
diese Zeitung auch keine Last-Minute-Umfragen mehr. Der Wähler ist
der Souverän, und er ist mündig genug, seine Entscheidung zu treffen.
Da ben

Neue OZ: Kommentar zu IAA

Pläne für die Zukunft

Am Sonntagabend geht die IAA zu Ende. Bis dahin werden sich wieder
Hunderttausende die Nasen an den Fenstern der blitzenden und
funkelnden neuen Karossen platt gedrückt haben. Sogar während der
Woche waren die Stände der großen und kleinen Autohersteller
teilweise proppenvoll. Zeitweise gab es kein Vor oder Zurück. Die
Luft war stickig, dazu bei den großen Firmen Musikbeschallung wie in
der Disco.

Warum tun sich das so

Internationales Kolloquium „ReputationWar“ zum Thema Massenverhalten am Freitag, 17. Januar 2014

Auf der Grundlage des Erfolgs und der Auswirkungen der ersten
Ausgabe im Januar 2013 im Pariser Institut für politische Studien
(Sciences Po Paris), an der 250 Besucher teilnahmen, findet die
zweite Ausgabe des internationalen Kolloquiums ReputationWar, die von
Christophe Ginisty in Zusammenarbeit mit Syntec Conseil en Relations
Publics und der International Public Relations Association (IPRA)
organisiert wird, am Freitag, 17. Januar 2014, im prestigereichen
Edouard VII-Theater in

Lausitzer Rundschau: Geist statt Buchstabe Zur Haltung des Papstes im Umgang mit Homosexuellen

Wieder einmal lässt Papst Franziskus aufhorchen.
Die Kirche soll sich nicht nur um die Sexualmoral kümmern.
Homosexuelle sollten mit Liebe behandelt werden. Maria, eine Frau,
sei wichtiger als alle Bischöfe zusammen. Zitate wie diese sind es,
die das Interview, das der italienische Jesuitenpater Antonio Spadaro
mit Franziskus führte, um die Welt gehen lassen. Denn, mal ehrlich:
Hätte man vor einem Jahr, zur Zeit von Benedikt XVI., darum gewettet,
dass ein katholisch

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 21. September zum Sprakurs der RWE

Wenn der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister
deshalb reflexartig nach staatlicher Unterstützung für konventionelle
Kraftwerke ruft, dann liegt er wahrscheinlich nicht ganz falsch. Auch
die deutsche Industrie fordert Sonderprämien für Kraftwerke, die in
Bereitschaft gehalten werden, um die Versorgung abzusichern. Die
Prämien sollen wie die Förderkosten für Ökoenergie über den
Strompreis bezahlt werden. Nur, wo führt das hin? Nicht m