Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Katholische Kliniken weisen Vergewaltigungsopfer ab Empörend HUBERTUS GÄRTNER

Es ist total empörend: Eine junge Frau wird in
Köln allem Anschein nach Opfer eines fürchterlichen Verbrechens. Als
das Opfer in zwei katholischen Kliniken um Hilfe bittet, winken diese
nacheinander ab. Die diensthabenden Ärzte fürchten, dass sie mit den
neuesten "Handlungsempfehlungen"ihrer eigenen Ethikkommission in
Konflikt kommen könnten, wenn sie neben der medizinischen
Untersuchung auch in ein Beratungsgespräch über eine mögliche

Rheinische Post: Bittere Erkenntnis aus einer schrecklichen Tat = Von Martin Bewerunge

Der Fall hat bundesweit für Erschütterung
gesorgt: Eine junge Frau, Arbeitsvermittlerin im Neusser Jobcenter,
glücklich verheiratet und Mutter eines kleinen Kindes, wird an ihrem
Arbeitsplatz brutal getötet. Der Täter, ein wütender Erwerbsloser,
hatte es nicht einmal auf sie persönlich abgesehen, und das macht
diese Geschichte so tragisch: Hätte die junge Frau etwas geahnt, dann
wäre es ihr vermutlich möglich gewesen, einen Alarmknopf zu dr&

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Blutbad in Algerien Terror und Horror RALPH SCHULZE, MADRID

Das Geiseldrama von Algerien mündete in ein
Blutbad. Solche Nachrichten sind entsetzlich. Leider wird der Terror
immer von Horror, Tod und Unrecht begleitet. Und deswegen muss dieser
Fanatismus entschlossen und allerorten bekämpft werden. Ob freilich
die Taktik der algerischen Armee, welche die islamistischen
Terroristen offenbar mit Hubschraubern angriff und bombardierte, die
einzige Option war, um dieses Drama zu Ende zu bringen, steht auf
einem anderen Blatt. Die blutige Geise

Weser-Kurier: Zur Situation in der Luftfahrtbranche schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 18. Januar 2013:

Klar kann der Bundeswirtschaftsminister auf eine
deutsche Führungsrolle und mehr Mitbestimmung bei EADS und Airbus
pochen. Allerdings, die Entscheidungen trifft der Markt – oder
vielleicht doch eher Paris, wie sich in der Vergangenheit schon
häufiger gezeigt hat. Oder demnächst auch Toulouse, wo EADS-Chef
Thomas Enders künftig noch mehr Konzernfunktionen bündeln will. Im
Sinne eines Gleichgewichts an Verantwortlichkeiten zwischen den
europäischen Standorten,

Börsen-Zeitung: Keine Schadenfreude, Kommentar zur Lage bei Airbus nach der Pannenserie bei Boeing, von Gerhard Bläske.

Mit 588 Auslieferungen und 914 neuen
Bestellungen im vergangenen Jahr hat Airbus die Erwartungen
übertroffen, musste aber erstmals seit neun Jahren wieder Boeing die
Führungsposition im Markt überlassen. Eingebrochen ist jedoch der
Boeing-Aktienkurs. Die Aktie der Airbus-Mutter EADS legte dagegen
massiv zu.

Grund sind nicht die vorgelegten Zahlen, sondern die Pannenserie
beim neuen Boeing-Flieger Dreamliner, die nun sogar zu einem
weltweiten Flugverbot geführt hat

RNZ: Aus der Traum – Kommentar zu Boeing/Dreamliner

Von Christian Altmeier

Der Dreamliner ist für Boeing längst zum Alptraum geworden. Schon
vor der aktuellen Pannenserie haben jahrelange Verzögerungen bei der
Auslieferung und eine Verdreifachung der Entwicklungskosten dem
US-Flugzeugbauer zu schaffen gemacht. Schuld daran war vor allem der
Versuch, die Gewinnmarge durch die Auslagerung weiter Teile der
Produktion an Zulieferer zu erhöhen. Doch viele Köche verderben den
Brei – was auch Boeing erfahren musste. Zw

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Algerien/Mali

Frankreich hat in Mali sofort zugeschlagen, als
vor wenigen Tagen die El-Kaida-Tuareg-Allianz des Nordens auf Bamako
vorrückte. Viele haben das in Europa zunächst nicht verstanden,
manche haben massiv Kritik geübt. Spätestens mit dem Blutbad von
Donnerstag auf einem weit entfernten Gasfeld an der Grenze zu Libyen
ist klar, dass mehr auf dem Spiel steht. Selbst wenn die Geiselnahme
»nur« eine Aktion des seit Jahrzehnten auf Terror abonnierten
Warlords Mokhta

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu „Katholische Kliniken weisen Vergewaltigte ab“

Die Nachricht verschlägt einem die Sprache. Zwei
katholische Krankenhäuser verweigern einem Vergewaltigungsopfer die
Hilfe, weil sie nicht über die »Pille danach« aufklären wollen. Sie
setzen ihre Grundsätze über die Bedürfnisse der Frau. Die katholische
Kirche muss sich nach diesem Vorfall nicht wundern, wenn sich
Menschen von ihr abwenden. Man mag sich nicht (und kann es auch
nicht) in die Situation der Frau hineinversetzen. Sie befindet sich

Westfalenpost: Mali/Algerien

Die Diplomatie in Afrika ist längst am Ende. Sie
hatte von Anfang an keine Chance. Islamistische Terroristen wollen
nicht reden, sie sind nicht verhandlungsbereit. Das beweisen die
Geiselnahme und das Blutbad in Algerien. In aller Brutalität belegt
das sinnlose Morden zudem, dass sich in Mali ein internationaler
Konflikt in noch nicht absehbaren Dimensionen entwickelt. Es geht
dort eben nicht nur um Mali selbst und um Frankreich – es geht dort
mindestens auch um Europa.Dass in A

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Linkspartei

Um diesen Satz geht es: »Insorfern zieht die
deutsche Politik eine Blutspur durch Südeuropa«. Selten haben
Politiker aus der Linkspartei so sehr daneben gelegen wie diesmal.
Die Bundesregierung sowie SPD und Grüne für Suizide verzweifelter
Menschen im Süden der Europäischen Union verantwortlich zu machen,
ist durch nichts zu entschuldigen. Es stimmt, dass die einfachen
Bürger am meisten unter den Sparzwängen leiden. Es stimmt, dass die
Partei