Lausitzer Rundschau: Machtloses Kabinett Zu Brandenburgs Position im Streit um ein BER-Nachtflugverbot

106 000 Menschen im Berliner Speckgürtel
entsprechen etwa fünf Prozent der Brandenburger Wahlberechtigten.
Wenn also 106 000 Menschen ein Volksbegehren für mehr Nachtruhe am
BER unterzeichnen, tut die Brandenburger Politik gerade in einem
Landtagswahljahr wie 2014 gut daran, ihr Anliegen ernst zu nehmen.
Oder zumindest so zu tun, als würde sie ihr Anliegen ernst nehmen. So
ist es zu erklären, dass sich der Flughafenkoordinator der
Landesregierung, Staatssekret&auml

Lausitzer Rundschau: Das Geschmäckle Zum Wechsel von Ex-Kanzleramtsminister Pofalla zur Deutschen Bahn

Fachlich ist absolut nichts gegen den Wechsel
Ronald Pofallas in den Vorstand der Deutschen Bahn zu sagen. Der Mann
ist ein versierter Strippenzieher und hat beste Kontakte. So einen
kann das Staatsunternehmen gebrauchen – und Pofalla wird den Job
sicher gut ausfüllen. Auch war er als Kanzleramtsminister vorher
nicht direkt mit Belangen der Bahn befasst, jedenfalls nicht mehr als
jedes andere Regierungsmitglied. Der Verdacht der Beeinflussung
politischer Entscheidungen durch die Wirtsc

Mitteldeutsche Zeitung: zu finanziellen Lasten in Sachsen-Anhalt

In fast allen Ländern wird die Bundesregierung die
Kommunen entlasten – in Sachsen-Anhalt nicht. Bürgermeister und
Landräte müssen sich dennoch nicht grämen. Das Land hat ja seit
Jahren bereits diese Kosten übernommen und die Kommunen entlastet.
Außerdem darf man das eigentliche finanzpolitische Problem nicht aus
dem Blick verlieren. Städte und das Land brauchen nicht mehr
zweckgebundenes Geld, das sie nur verwalten. Sie müssen auf eigenen
F&

Mitteldeutsche Zeitung: zu 30 Jahre RTL

Vorbei die Zeiten, da die Kölner Privatfunker mit
frechen Formaten die öffentlich-rechtlichen Konkurrenten aufmischten
und zu Nachahmungstätern deformierten. Inka Bauses
Landwirte-Vermittlung ist immerhin eine Bank, das Dschungelcamp hilft
RTL auch wirtschaften. Aber frisch sieht anders aus.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Pofalla

Noch ist nichts offiziell. Aber offiziell wird auch
nichts dementiert. Also: Glückwunsch, Herr Pofalla! Ein Glücksfall
für die politische Kultur ist der Stellungswechsel allerdings nicht.
"Transparency International" sieht sogar einen "Verfall politischer
Sitten". Wieso eigentlich? Die sind doch längst verfallen. Haben wir
nicht gerade erst die Stirn gerunzelt, weil Eckart von Klaeden,
Merkels Staatsminister, zu Daimler wechselt? Grundsätzlich

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu USA/Konjunktur/Aufschwung

US-Präsident und Kongress haben es im
vergangenen Jahr wieder einmal geschafft, mit ihren Streitigkeiten –
beispielsweise über den Staatshaushalt – die Aufmerksamkeit der
Weltöffentlichkeit auf sich zu ziehen; dabei ging fast unter, dass
die USA wirtschaftlich wieder auf einem guten Weg sind.
Energieproduktion und Autoindustrie brummen, der Immobilienmarkt hat
sich erholt. Selbst der US-Bundeshaushalt liegt im positiven Trend.

Aus europäischer Perspektive mag man de

Westdeutsche Zeitung: Karrieresprung mitüblem Beigeschmack = von Olaf Steinacker

Ronald Pofalla hat ihn erst vor sich, der
ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch bereits hinter
sich, und Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder dürfte seinen Wechsel in
die Wirtschaft womöglich sogar schon bereut haben. Allzu viel Beifall
hat ihm sein Engagement für den russischen Energieriesen Gazprom
jedenfalls nicht eingebracht. Wann immer Politiker ihrer ehemaligen
Profession Adieu sagen, um sich neuen Aufgaben zu widmen, wird dies
argwöhnisch be&au

WAZ: Politisiertes RWE im Krisenmodus. Kommentar von Thomas Wels

Dem RWE-Konzern steht im April eine äußerst muntere
Hauptversammlung bevor. RWE-Chef Terium wird den Anteilseignern
erklären müssen, wie er das Unternehmen aus seiner schwersten Krise
führen und aus einem gestrigen Geschäftsmodell eines mit Zukunft
machen will. Als wäre das in Zeiten der Umbrüche auf dem Energiemarkt
nicht schon schwer genug, hat es Terium auch noch mit einer
Aktionärsstruktur zu tun, die von vorgestern ist. Die Beteiligung der

Landeszeitung Lüneburg: Der verheerende Versuch der politischen Eliten, den Tiger zu reiten / Prof. Herfried Münkler: Der Erste Weltkrieg war der Brutkasten für die Technologien, Strategien und Ideologien von heute

Vor 100 Jahren ging das alte Europa unter. Die
tödlichen Schüsse auf den österreichischen Thronfolger Franz
Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28. Juni 1914 in Sarajevo
ließen den "Alptraum der Koalitionen" in einen Weltenbrand münden. Es
kämpften die Mittelmächte, bestehend aus Deutschland,
Österreich-Ungarn sowie später auch das Osmanische Reich (Türkei) und
Bulgarien gegen die Triple-Entente, bestehend aus Großbrit