Bilder von Steinigungen und von Menschen, die in
Staaten wie China, Nordkorea, Iran, Saudi Arabien, Pakistan und
Afghanistan auf Marktplätzen und vor großem Publikum erschossen oder
an Baukränen erhängt werden, gelten zu Recht als Ausweis für
besondere Grausamkeit. Doch auch die Hinrichtungen in den USA sind
staatliche Morde. Es geht um Rache, nicht um den Schutz der
Gesellschaft. Kapitalverbrechen sind in Staaten, in denen Exekutionen
stattfinden, häufiger al
Deutschland wird heute endgültig zum Schauplatz
des Nahost-Konflikts. Auf dem vorläufigen Höhepunkt des aktuellen
Gaza-Kriegs darf auch in Berlin offen, öffentlich und amtlich
genehmigt gegen Israel demonstriert werden. Dass in der Hauptstadt
der sogenannte Al-Kuds-Tag überhaupt veranstaltet werden darf, ist
ein bemerkenswerter Vorgang. Organisator ist die vom
Verfassungsschutz beobachtete islamistische Gruppe »Quds«-AG, die zur
schiitischen iranischen
Jetzt also auch die EZB. Nach Konzernen wie
Ebay, Regierungen wie jener der USA und selbst den Vereinten Nationen
ist nun die Europäische Zentralbank Opfer von Hackern geworden.
Nichts Besonderes also, zumal es laut EZB nur um nicht sensible Daten
geht? Mitnichten: Für die EZB bedeutet das einen mächtigen Image- und
Vertrauensschaden. Vor allem aber müssen nun im Eurotower alle
Alarmglocken schrillen: Die EZB verfügt als Notenbank und künftige
Bankenaufsicht wie
Mit Logik und Vernunft betrachtet müsste die
Hinrichtung von Joseph Rudolph Wood das Ende für die Todesstrafe in
Amerika sein. Zum wiederholten Mal haben dubiose Mischungen in der
eingesetzten Giftspritze für das gesorgt, was die hoch und heilig
gehaltene Verfassung der Vereinigten Staaten untersagt: Grausamkeit
beim Vollzug. Wood, ein Mann, für den man angesichts seiner Taten
kein Mitleid empfinden muss, rang zwei Stunden mit dem Tod. Ein
Fußballspiel lang, plus
Es war ein wichtiges Signal für Berlin, das die
Deutsche Bahn am Donnerstag bei ihrer Halbjahresbilanz gegeben hat:
Der bundeseigene Konzern werde ein wettbewerbsfähiges Angebot für den
S-Bahn-Betrieb nach 2017 abgeben, kündigte der für Personenverkehr
zuständige Vorstand, Ulrich Homburg, an. Die Landesregierungen von
Berlin und Brandenburg hatten zuvor ein Drittel des 332 Kilometer
langen Schnellbahnnetzes europaweit ausgeschrieben und suchen nun
etwa fü
Dass die Stadt Essen einen 13-jährigen
Gewalttäter von einer privaten Sicherheitsfirma rund um die Uhr
überwachen ließ, offenbart die Hilflosigkeit des Rechtsstaates im
Umgang mit strafunmündigen Jugendlichen. 44 000 Euro kostete die
24-Stunden-Überwachung den Steuerzahler. Aber was blieb der Kommune
anderes übrig, um die Bevölkerung vor einem Intensivtäter zu
schützen, der als extrem gewalttätig gilt? Heime weigerten sich, ihn
aufzu
Die Lufthansa fliegt auch heute für weitere 24
Stunden nicht nach Tel Aviv. Das hat ihr – wie auch der
konkurrierenden Air Berlin – viel Kritik von Politikern und Freunden
Israels eingetragen. Das ist verständlich. Denn genau das bezwecken
die Terroristen der radikal-islamistischen Hamas, die sich mit ihren
Raketen in Krankenhäusern und Schulen des Gazastreifens verstecken,
um ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung Israel unter Dauerfeuer
zu nehmen. Und dass es
Im Osten der Ukraine tobt ein Bürgerkrieg, in
der Hauptstadt Kiew kippt die Regierung. Anlass für den Rücktritt des
Premierministers ist der Streit über die Wirtschaftspolitik. Aber
auch dahinter steckt der Konflikt mit Russland, denn es geht um
Investitionen in die Gasversorgung des Landes, die die Abhängigkeit
von Moskau verringern sollen. Jetzt steht die Ukraine, die
militärisch in starke Bedrängnis geraten ist, ohne politische Führung
da. Eine ris
Gerade noch demonstrierten die Menschen auf
Deutschlands Straßen im Jubel über den Weltmeistertitel einen
sympathischen Patriotismus, da zeigt sich dort die hässliche Fratze
des Antisemitismus. Jüdische Mitbürger packt zu Recht das blanke
Entsetzen, wenn sie im Deutschland des Jahres 2014 schon wegen des
Tragens einer Kippa verfolgt werden, wenn Israelhasser sie "ins Gas"
wünschen. Grausame Bilder vom Leiden und Sterben im Gaza-Streifen
haben eine
Viele Menschen können das "ewige Wehklagen" der
Bauern über das Wetter nicht mehr hören. Sie halten es für völlig
übertrieben und glauben, die Landwirte wollten nur davon ablenken,
dass es ihnen allen in Wahrheit sehr gut gehe und sie hohe Profite
einfahren. Das sind allerdings Trugschlüsse. Sie beruhen vor allem
darauf, dass die meisten Wohlstandsbürger sich von der Landwirtschaft
entfremdet haben. Sie machen sich nicht mehr die Hände