Solch ein Verhalten wie das von Winfried
Kretschmannnöchte man häufiger erleben. Dass sich ein Politiker die
Freiheit nimmt und sagt, ich entscheide im Dienst der Sache und im
Dienst des Landes. Egal ob die Parteifunktionäre damit einverstanden
sind oder ob die Parteitagsbeschlüsse ganz anders ausfallen. Der
grüne Ministerpräsident Kretschmann hat durch seine Zustimmung zur
Asylrechtsreform auch den Flüchtlingen einen großen Gefallen getan.
Das sol
Schottland bleibt bei Großbritannien. Das ist
eine kluge Entscheidung der Schotten – in vielerlei Hinsicht. Es ist
der Sieg des Verstandes über das Herz, ein Sieg der Vernunft über die
Gruppendynamik, ein Sieg der Ökonomie über den Separatismus. Das
alles allein muss man noch nicht gut finden, obwohl es richtig und
klug ist. Aber die Schotten haben mehr geleistet mit diesem Votum.
Sie haben der Einheit des europäischen Kontinents unter dem Rubrum
der Europ&au
Danke, Schottland! Das Nein zur Unabhängigkeit
ist eine gute Nachricht für Großbritannien, für Europa und auch für
die stolze Nation mit fünf Millionen Menschen. Sie hat sich auf eine
beeindruckend demokratische Weise zur Union mit England, Nordirland
und Wales bekannt.
Großbritannien profitiert vom Ergebnis des historischen
Referendums. Dem Königreich bleiben vorerst eine größere politische
Krise und ein Schwund seiner Wirtschaftskr
Erst kommt das Land, dann die Partei – oft
genug ist das nur ein Sonntagsreden-Motto. Doch Winfried Kretschmann
hat sich bei der Asyl-Entscheidung an diesen Grundsatz gehalten. In
seiner Partei hätte er es leichter gehabt, wenn er Nein gesagt hätte.
Doch er hat abgewogen und befunden, dass der Kompromiss unterm Strich
mehr bringt als er schadet.
Dass Flüchtlinge zum Beispiel künftig schneller arbeiten dürfen.
Dass sie dadurch selbst besser leben und gleichzeitig
Die Briten, Engländer wie Schotten eingeschlossen, können stolz
sein auf ihre Demokratie. Selten hat ein Land ein solches
Reifezeugnis abgelegt. Mit großer Leidenschaft haben beide Seiten für
ihre Sache gekämpft – die Unionisten für die Einheit, die
Nationalisten für die Unabhängigkeit. Aber anders als es die Begriffe
vermuten lassen, entstand daraus ein fairer politischer Wettbewerb.
Am Ende siegte die Gruppe, die sic
Franziskus polarisiert. Das ist seit den ersten
unkonventionellen Auftritten des Oberhaupts von 1,2 Milliarden
Katholiken deutlich. Programmatisch hat sich aber noch kaum etwas
verändert, seit Franziskus Papst ist. Erst jetzt, mit dem Beginn der
außerordentlichen Familiensynode am 5. Oktober steht die katholische
Kirche nun auch inhaltlich am Scheideweg. Franziskus wird diesmal von
den klerikalen Streithähnen instrumentalisiert. Er hat sich aber ganz
bewusst der Debatte entzo
Es ist noch einmal gut gegangen. Schottland
bleibt Teil von Großbritannien. Der kollektive Seufzer der
Erleichterung war am Freitagmorgen nicht nur in London, sondern in
ganz Europa zu hören. Die negativen Konsequenzen einer schottischen
Unabhängigkeit hat sich niemand ausmalen wollen. Obwohl Schottland
ein kleines Land ist, hätte eine Abspaltung einen seismischen Schock
ausgelöst, der nicht nur im Rest-Königreich, sondern auch weit über
seine Grenzen h
Winfried Kretschmann ist im Bundesrat nicht
"umgefallen". Der knorrige grüne Landesvater von Baden-Württemberg
hat mit dem Kompromiss für Flüchtlinge in Deutschland mehr
herausgeholt als in den vergangenen zwanzig Jahren seit Änderung des
Asylrechts zuvor. Die Residenzpflicht, im Grunde ein Reiseverbot für
Asylbewerber, wird ebenso abgeschafft wie Sachleistungen –
stattdessen soll es Geld geben – oder das unsinnige Arbeitsverbot für
in Deutschla
Die Entscheidung der Schotten, das Vereinigte
Königreich doch nicht zu verlassen, ist dreidimensional. Dimension 1:
Wir können aufatmen. Aufatmen, dass die Horrorszenarien, die wir uns
in den vergangenen Tagen für den Fall eines Auseinanderbrechens
Großbritanniens ausgemalt haben, nicht über uns kommen werden. Was
für ein Glück, dass wir nicht Zeugen eines wahrhaft historischen
Prozesses werden, dessen destruktive Wirkung kaum geringer
ausgefallen wä
Um die Marktnachfrage zu erfüllen, wird
Air China seinen Flugdienst von Peking nach London (Heathrow
International Airport) ab dem 26. Oktober 2014 auf zwei Flüge täglich
erhöhen. Die neu hinzugefügten Flüge werden den Austausch zwischen
China und dem Vereinigten Königreich weiter erhöhen und Reisenden von
anderen europäischen Städten mehr Flugoptionen bieten. Mit den neu
hinzugefügten Flügen soll der Bedarf von Reisenden berüc