Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Haushaltskonsolidierung

Vollbeschäftigung bedeutet volle Kassen und die
beste Sozialpolitik ist solide Marktwirtschaft: Die alte Leier aus
langen Jahren mit bald doppelt so hoher Arbeitslosigkeit wie heute
ist und bleibt zutreffend. Nach den Zahlen des Statistischen
Bundesamtes können sich die Haushälter von Bund, Land und Kommunen
sowie die Chefs der Sozialkassen vor Einnahmen kaum retten –
paradiesische Zustände, die man einen Augenblick genießen sollte.
16,1 Milliarden Euro Über

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Kommunalsoli

Manche Niederlage hat die rot-grüne
Landesregierung in den vergangenen Jahren vor Gericht eingesteckt.
Haushalte waren nicht verfassungskonform, die Beamtenbesoldung
unzulässig. Wer gegen das Land klagt, so scheint–s, hat gute
Aussichten auf Erfolg. So könnte es der Regierung Kraft auch mit dem
Kommunal-Soli gehen. Denn der ist von allen juristisch umstrittenen
Projekten am ungerechtesten. Solide haushaltende Kommunen werden
geschwächt, damit überschuldete den Ko

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Russland

Die 298 Todesopfer des Flugs MH 17 haben nicht
ausgereicht, um Russland zur Vernunft zu bringen. Man kann es nicht
mehr anders sagen: Wladimir Putin will keinen Frieden im Osten und
Südosten der Ukraine. Sein Ziel ist es, die Region zu kontrollieren:
wegen eines Landzugangs zur annektierten Krim, deren Versorgung sich
schwierig gestaltet, und wegen der Rüstungsindustrie in der
Ostukraine, die Russlands Armee maßgeblich beliefert hat. Außerdem
will Russlands Präs

RNZ: Fester Platz – Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg)zum Aufstieg der Alternative für Deutschland

Von Christian Altmeier

Die Hoffnung von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und
anderen CDU-Politikern, dass der Erfolg der AfD nur eine
Eintagsfliege ist, könnte trügerisch sein. Zwar müssen die Newcomer
erst einmal ihre politische Selbstfindung abschließen und unter
Beweis stellen, dass sie zu konstruktiver Arbeit im Parlament fähig
sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen Protestparteien, deren
Stern am politischen Firmament schnell wieder ve

direct interactive: Manfred Ruf übernimmt Geschäftsleitung

Offenburg, den 1. September 2014 – Manfred Ruf hat die Leitung der direct interactive, ein BurdaDirect Unternehmen, übernommen.

Manfred Ruf war bereits in leitenden Positionen bei Hubert Burda Media Tochtergesellschaften tätig. So war er fünf Jahre Geschäftsführer der Burda Sports Group GmbH in Frankfurt/München, leitete davor das Product Marketing und anschließend den New Business-Bereich der BurdaDirect. Zuletzt war Manfred Ruf als CEO für die sevenlo

Börsen-Zeitung: Und noch ein Gipfel, Kommentar zur Europäischen Union von Detlef Fechtner

Im Schatten der Personalentscheidungen und der
Ukraine-Krise ist ein Ergebnis des jüngsten EU-Sondergipfels fast
untergegangen: Am 7. Oktober wird ein EU-Sondergipfel veranstaltet –
und bald darauf ein Extra-Euro-Gipfel. Beide Treffen werden – wie
auch der folgende routinemäßige EU-Gipfel und der informelle
Finanzministerrat – ein und demselben Thema gewidmet: Es soll
ausgelotet werden, mit welchen Instrumenten, Strategien und Maßnahmen
das Wachstum angeschoben werden

Lausitzer Rundschau: Risiko mit Ansage – Bundestag stimmt Waffenlieferungen in den Irak zu

Es ist gut, dass sich der Bundestag in einer sehr
sachlich und ernsthaft geführten Debatte mit dem fundamentalen
Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik beschäftigt hat. Schlecht
ist, dass die Sondersitzung erst stattfand, nachdem der Kurswechsel
von der Bundesregierung bereits beschlossen war. Streng nach Gesetz
hat das Parlament bei der Entscheidung, erstmals Waffen an Kräfte in
ein Kriegsgebiet zu liefern, die nicht zu Deutschlands langjährigen
Verbünd

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Stabwechsel bei der IHK Ostwestfalen In Generationen denken Stefan Schelp

Ortwin Goldbeck hat acht Jahre lang an der
Spitze der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld
gestanden. Für einen Außenstehenden ist das eine Ära. Eine Epoche,
die mit der Stabübergabe an Wolf D. Meier-Scheuven jetzt zu Ende
geht. Für Familienunternehmer wie Goldbeck und Meier-Scheuven sind
acht Jahre dagegen ein Klacks. Familienunternehmer denken in
Generationen, nicht in Quartalen. Gut so. So unterschiedlich der alte
und der neue IHK-Präside

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Lokführergewerkschaft lässt die Muskeln spielen Auf dem Rücken der Reisenden MATTHIAS BUNGEROTH

Das Recht, Gewerkschaften zu gründen, ist in der
Bundesrepublik Deutschland im Grundgesetz verankert. Dies gilt für
jedermann und alle Berufe, wie im Artikel 9 festgelegt ist. Die
"Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" muss
laut Grundgesetz das Ziel jener Vereinigungen sein, wofür auch ein
Streikrecht unter Schutz gestellt wird. Die Qualität der Aktivitäten
des GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky lässt berechtigte Zweifel
au