Das Unternehmen für geistiges
Eigentum und Wissenschaft von Thomson Reuters, weltweit führender
Anbieter intelligenter Informationen für Firmen und Fachkräfte,
veröffentlichte heute seine 2014 "Nobel-Klasse" Citation Laureates
[http://sciencewatch.thomsonreuters.com/nobel/2014-predictions]. Mit
35 richtig vorhergesagten Nobelpreisgewinnern seit Beginn seiner
Prognosen im Jahr 2002 werden jährlich in der Thomson Reuters
Citation Laureates-Studie die
Mehr teilnehmende Schulen, mehr Angebote, aber nicht
mehr Geld: Die überfällige Reform des Projekts "Jedem Kind sein
Instrument" der Landesregierung wird die bekannten Probleme des
JeKi-Programms nicht lösen können. Die Verkürzung der Laufzeit auf
zwei Jahre pro Schüler darf sogar als fragwürdiger Rückschritt
bewertet werden, denn die Kinder werden ja sehr langsam an Flöte oder
Gitarre herangeführt, lernen also in zwei Jahren nicht
Im Oktober 1998 brach der Deutsche Bundestag mit
einem Tabu. Deutsche Soldaten werden, so beschlossen es die
Parlamentarier unter rot-grüner Führung, zu Kampfeinsätzen ins
Ausland geschickt, und zwar ohne Legitimation durch den
UN-Sicherheitsrat. Das Argument: Sofortige Hilfe im zerbrechenden
Jugoslawien ist nötig, sonst droht ein Völkermord. 2014 ein ähnliches
Bild: Deutschland beschließt, entgegen den Regeln, die Lieferung von
Waffen in ein Krisengebie
Der »arabische Frühling« weckte 2011 große
Hoffnungen auf Demokratie und Stabilität im Nahen und Mittleren
Osten. Nach dem Ende der Diktatoren Saddam Hussein im Irak, Muammar
al-Gaddafi in Libyen und Husni Mubarak in Ägypten sollten
Unterdrückung und Korruption durch Freiheit, Mitbestimmung und eine
unabhängige Justiz ersetzt werden. Und wie sieht es im September 2014
tatsächlich aus? Verheerend! Nirgends gibt es so viele Krisenherde,
nirgend
So nicht! Auf die richtige und hoffentlich ernst
gemeinte Feststellung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, dass
Investoren aus Kanada in Europa keines zusätzlichen Rechtsschutzes
bedürfen und der entsprechende Paragraph aus dem Freihandelsvertrag
Ceta zu streichen sei, antwortete EU-Handelskommissar Karel De Gucht:
Das gehe nicht, damit wäre Ceta tot. Mit dieser
Alles-oder-Nichts-Haltung stellt der Niederländer alle
Versprechungen, wonach die Parlamente über das
CDU/CSU und SPD wollen den Übergang vom Beruf in
die Rente flexibler gestalten. Gleichzeitig wollen sie aber darauf
achten, dass die Kosten, die dadurch entstehen, zu keinen neuen
Belastungen führen. Das ist eine interessante Änderung der Tonlage.
Denn bisher durfte man den Eindruck gewinnen, dass bei den
Rentenreformen Geld keine Rolle spielt. Besonders für die
Mütterrente, aber auch für die abschlagsfreie Rente mit 63 hat die
Große Koalition richtig vi
Deutschland, fordert der Bundespräsident, müsse
mehr weltpolitische Verantwortung übernehmen. Recht hat er.
Gleichgültigkeit sei für Deutschland weder aus sicherheitspolitischer
noch aus humanitärer Sicht eine Option, sagt die
Verteidigungsministerin. Auch sie hat Recht. Die Rechthaberei hat nur
einen Haken: Viel von dem Gerät, das für mehr Verantwortung und Hilfe
gebraucht wird, ist veraltet, klapprig und steht mangels Ersatzteilen
unbrauchbar am Boden
Es kracht heftig zwischen EU-Kommission und
Bundesregierung. Der Anlass ist weder ein hochpolitisches Thema noch
ein bedeutender wirtschaftlicher Dissens. Es geht um die Umsetzung
einer EU-Richtlinie, die im Prinzip alle Autohersteller verpflichtet,
ein neues, klimafreundlicheres Kühlmittel in ihren Klimaanlagen
einzusetzen.
Dagegen kann doch niemand etwas haben, mag man denken. Daimler,
und im Gefolge die meisten deutschen Hersteller, weigern sich
dennoch, das neue Mittel einzuse
Selbst Belgien und die Niederlande unterstützen
jetzt Barack Obamas Bündnis gegen die finstere Terrormiliz IS im Irak
und Syrien militärisch: Sie schicken unter anderem Jagdbomber.
Deutschland hält sich dagegen zurück, ein Kampfeinsatz der Bundeswehr
wird weiter ausgeschlossen. Das erinnert auf den ersten Blick an
jenen pazifistischen Sonderweg, der 2011 beim internationalen
Eingreifen in Libyen für empörtes Stirnrunzeln unter den westlichen
Partnern gesorg
In Berlin zeichnet sich eine Liberalisierung
der strengen Anti-Fracking-Politik ab. Das ist gut. Die umstrittene
Gasfördertechnik birgt zwar Risiken, aber ohne Risiken gibt es auch
keine Chancen. Der populistische Anti-Fracking-Kurs, den Rot-Grün in
NRW zur Ideologie gemacht hat, blendet neue Entwicklungen aus.
Erstens gab es beim Fracking zuletzt große Fortschritte, die den
Einsatz von wesentlich weniger giftigen Substanzen ermöglichen.
Zweitens importieren wir 40 Pr