Allg. Zeitung Mainz: Mit Schaden / Kommentar zum Konflikt um die Ukraine

Es gibt Tage, an denen kann man den Glauben an das
Gute verlieren. Der Donnerstag von Donezk war ein solcher: Am Morgen
noch vermelden die Diplomaten vertrauensbildende Maßnahmen.
Maßnahmen, die vielleicht keinen Frieden, aber wenigstens so etwas
wie Ruhe und Sicherheit für die leidende Bevölkerung sicherstellen
könnten. Und dann, wenige Stunden später, schlagen wieder die
Granaten ein und spotten aller Hoffnung Hohn. Es wird täglich
schwieriger, die R

Aachener Zeitung: „Kommentar:“ Danke „Pegida“! / Für die einigende Wirkung auf die Gegner / Amien Idries

Im September 2003 – auf dem Höhepunkt der deutschen
Kritik am von George W. Bush initiierten Irak-Krieg – brachte die
deutsche Hip-Hop-Band Blumentopf ein Lied heraus, das den Titel
"Danke Bush!" trägt. Darin bedanken sich die Rapper aus München bei
dem US-Präsidenten nicht etwa für seine Politik, sondern dafür, dass
diese einen einigenden Effekt auf seine Gegnern hat und "sich
plötzlich alle für Politik interessieren". An einer St

Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB

Die Gegnerschaft zu den Anleihekäufen ist
politisch begründet. Vor allem in Deutschland und den Niederlanden –
Europas großen Gläubigerländern – weigert man sich erstens, das
Risiko eines Zahlungsausfalls in den Euro-Schuldnerstaaten zu
übernehmen; zweitens will man nicht, dass die Hilfe der EZB den
Druck von diesen Ländern nimmt, ihre Produkt- und Arbeitsmärkte zu
reformieren. Die EZB sendet mit ihrem Schritt ein starkes Signal der
Gemeinsamke

Mitteldeutsche Zeitung: zum Hooligan-Urteil

Das Renommee des § 129 StGB, der die Bildung und
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung unter Strafe stellt, ist
besonders schlecht. Das liegt vor allem an der Unbestimmtheit seines
Tatbestands und damit an seiner Anfälligkeit für eine Überdehnung.
Ein weiteres Beispiel für seinen weiten Anwendungsbereich hat jetzt
der Bundesgerichtshof geliefert und die einschlägige Verurteilung von
Hooligans bestätigt. In ihrem Fall lässt sich das wohl begr&uum

WAZ: Das Primat der Zentralbank – Kommentar von Stefan Schulte zum Anleihenkauf der EZB

Das Primat der Politik über die Finanzmärkte riefen
sie aus, als 2009 die Krise über Europa hereinbrach. Die Regierungen
mussten Banken retten und Schutzschirme aufspannen, um
zusammenzuhalten, was von den Euro-Vätern allzu sorglos
zusammengeschustert worden war – die Währungsunion. Sechs Jahre
später hat die Politik ihr Primat an die Europäische Zentralbank
abgegeben.

Mit dem Entschluss, für Abermilliarden Schuldscheine der Staaten
aufzukaufen,

Südwest Presse: LEITARTIKEL · EZB

Nicht überm Rubikon

Von Helmut Schneider Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
(EZB) eignet sich nicht für einen Glaubenskrieg. Den hat der
Europäische Gerichtshof vergangene Woche ohnehin entschieden und
EZB-Präsident Mario Draghi den Rücken gestärkt. Jetzt hat der
EZB-Chef den Weg frei gemacht für seine letzte und wirkungsvollste
Waffe: Kauf von Staatsanleihen. Es ist Draghis umstrittenster
Schritt. Ob er sein Ziel erreicht, ist unsicher

Kultur und Kommunikation: Werbung für den Pott

Beim Marketing zur neuen Folkwang-Ausstellung „Monet, Gauguin, van Gogh … Inspiration Japan“ hatte eine Werbeagentur aus dem Ruhrgebiet die Nase vorn. Ein ganz besonderes Projekt.

„Das war schon eine spannende Geschichte“, erzählt Geschäftsführer Karsten Espey der espey werbeagentur – und das nicht nur, weil sich die Essener gegen Agenturen aus ganz Deutschland durchsetzten.

neues deutschland: Anleihenkauf der EZB¶: Kein Regen in Athen¶

Man kann politische Entscheidungen auch
technokratisch ausdrücken. Wie der Chef der Europäischen Zentralbank
(EZB), Mario Draghi, am Donnerstag. Da beschloss seine Institution,
einen Geldregen über die Eurozone niedergehen zu lassen. Nur das
widerspenstige Griechenland bleibt vorerst trocken. Die obersten
Währungshüter in Frankfurt sind natürlich so schlau, nicht offen
auszusprechen, dass sie keine Anleihen von einem Land aufkaufen
wollen, dessen Bevölke

Aachener Nachrichten: Reine Notwehr – Draghi musste handeln, weil Politiker versagt haben. Ein Kommentar von Joachim Zinsen

Die Kritik, mit der aus Deutschland nahezu jede
Entscheidung der Europäischen Zentralbank begleitet wird, hat schon
etwas Bizarres. Jahrelang sah sich EZB-Chef Mario Draghi mit
lautstarken Vorwürfen konfrontiert, seine "Politik des billigen
Geldes" führe zwangsläufig zu einer hohen Inflation. Die wildesten
Horror-Szenarien wurden von ordo-liberalen Ökonomen an die Wand
gemalt. Doch wo bleibt sie, die große Geldentwertung? Nirgendwo ist
auch nur ein

SIKA IN EXKLUSIVEN VERHANDLUNGEN ZUR ÜBERNAHME VON AXSON TECHNOLOGIES

Sika AG /
SIKA IN EXKLUSIVEN VERHANDLUNGEN ZUR ÜBERNAHME VON AXSON TECHNOLOGIES
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Source: Globenewswire

Sika ist in exklusive Verhandlungen mit dem Management und den Aktionären von
Axson getreten, um Axson Technologies zu übernehmen, einem Branchenführer im
Bereich Epoxid- und Polyurethanpolymer-Formulierungen für Design, Prototype