Mitteldeutsche Zeitung: zu Krankenhauskeimen

Gesundheitsminister Hermann Gröhe versucht, das
Problem nun mit Hilfe eines Zehn-Punkte-Plans zu bannen. Kontrolle,
Meldepflicht, Fortbildung. Das klingt verdächtig nach einem Katalog
der guten Absichten, nach Ratlosigkeit. Dabei ist Gröhes Offensive so
abwegig nicht. Als wirksamstes Mittel gegen Keiminfektionen gilt noch
immer die Desinfektion der Hände. Das sollte an jeder Krankenhaustür
stehen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 034

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlen in Frankreich und Spanien

Marine Le Pen und ihre rechtsnationale Front
National haben die Wahl nicht als Sieger beendet. Wohl aber als
zweitstärkste Kraft – noch vor den Sozialisten von Präsident François
Hollande. Ein Grund zum Aufatmen ist das Ergebnis der ersten Runde
der Départementswahlen in Frankreich also nicht. Die proeuropäischen
Kräfte büßen an Bindungskraft ein. Das gilt auch für die zweite Wahl.
Bei Regionalwahlen in Spanien konnte erstmals die linkspopuli

WAZ: Kliniken brauchen mehr Hygiene – Kommentar von Michael Kohlstadt zur Keimgefahr

Nach ihrer Entdeckung in den 20er-Jahren galten die
bakterientötenden Penizilline lange als medizinisches Allheilmittel.
Doch der Glaube an die Wunderkraft der Antibiotika ist dahin. Die
Gründe sind bekannt. Die industrialisierte Viehmast, durch
Kostendruck ausgelöste Hygienemängel in Krankenhäusern, auch der oft
viel zu sorglose Umgang mit dieser Medikamentengruppe durch die
Patienten selbst: All das hat dazu beigetragen, dass die gefährlichen
Keime auf dem V

WAZ: Die Zeit des Tricksens ist vorbei – Kommentar von Christian Kerl zu Griechenland

Langsam scheint auch der griechische Premier Tsipras
den Ernst der Lage begriffen zu haben: Seine Reformliste, die
Voraussetzung ist für weitere Hilfskredite, hat zwar noch
Schwachstellen. Aber mit der Rückkehr zum Privatisierungsprogramm und
einer Anhebung des Rentenalters beginnt Tsipras, seinen Wählern
reinen Wein einzuschenken. Gut so. Allerdings: Angekündigt hat der
Premier schon viel, umgesetzt so gut wie nichts.

Im Kanzleramt ging es gestern vor allem um den Ve

Rheinische Post: Sarkozys rechte Karte

Er selbst verkneift sich jedes Triumphgeheul,
aber das Ergebnis der landesweiten Departementswahlen vom Sonntag ist
für Nicolas Sarkozy ein klarer Erfolg. Vor allem, weil er so
unerwartet kam. Dass die zerstrittene konservative UMP, an deren
Spitze sich Sarkozy erst Ende 2014 zurückgekämpft hatte, mit so
deutlichem Vorsprung als stärkste Partei abgeschnitten hat, festigt
seine Position gegenüber seinen Kritikern. Und vor allem bringt es
Sarkozy in eine exzellente P

Rheinische Post: Baustelle Deutsche Bank

Man mag die Schuld den Regulierern geben, die
immer höhere Anforderungen an die Banken haben und damit die Kosten
treiben. Man mag argumentieren, dass die vielen aktuellen
Rechtsstreitigkeiten bei der Deutschen Bank nichts mit der Qualität
des Geschäfts zu tun haben und deshalb das Bild verzerren. Aber das
interessiert die Finanzmärkte nicht. Die klare Erkenntnis ist, dass
die Bank seit 2012 unter der Führung von Anshu Jain und Jürgen
Fitschen ihre Ziele verf

Rheinische Post: Das dritte Hilfspaket für Athen ist da

Mit der Einladung von Alexis Tsipras nach
Berlin hat sich Angela Merkel entschieden: Die Kanzlerin hält eine
Lösung der griechischen Finanznot nur in der Euro-Zone für möglich.
Damit hat sich die Regierungschefin jeden Verhandlungsspielraum
genommen. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein
Land werden bis Ostern ein Hilfspaket bekommen – egal, ob das Geld
über Target-Kredite der Europäischen Zentralbank, Zinserleichterungen
durch die Gl&

Südwest Presse: KOMMENTAR · NPD-VERBOT

Maximale Blamage

Beweise bitte. Deutlicher als es das Bundesverfassungsgericht
gestern getan hat, lassen sich die Zweifel am Verbotsantrag gegen die
NPD nicht formulieren. Die Aufforderung, darzulegen, dass alle
V-Leute in der Führungsriege der rechtsextremen Partei abgeschaltet
wurden, bevor jene angeblich wasserdichte Materialsammlung entstand,
mit der die Verfassungsfeindlichkeit der NPD belegt werden soll, ist
mehr als ein Wink mit dem juristischen Zaunpfahl. Der Hinweis kommt

Emakina Group: 12 % Umsatzwachstum Plus von 33 % im Betriebsgewinn 2014 – Umsätze außerhalb Belgiens verdoppelt

Die Emakina Group (Alternext Brussels ALEMK) veröffentlicht heute
ihre Jahresergebnisse für 2014. Die konsolidierten Umsätze nahmen
gegenüber 2013 um 12 Prozent zu während sich der Betriebsgewinn vor
Abschreibungen (EBITDA) um 33 % verbesserte.Die Umsätze ausserhalb
Belgiens haben sich fast verdoppelt. http://www.emakina.com

Umsätze ausserhalb Belgiens nahezu verdoppelt

2014 beliefen sich die Umsätze der Emakina Group auf EUR
56.135.588 ge