Wagenknecht erinnert oft an einen Mathelehrer, der
ein Gedicht interpretieren soll. Menschen zu begeistern wie Gregor
Gysi – das wird sie nie können. Die politische Lesart ist die
entscheidendere. Die Wahl Bodo Ramelows zum thüringischen
Ministerpräsidenten, der Wandel in Sachen Griechenland, rot-rot-grüne
Gesprächsrunden auf Bundesebene und Wagenknechts Niederlage – all das
lässt eine wachsende Vorherrschaft der Reformer erkennen. Mag sein,
dass dieser ver
Historisch? Das große Wort, das Frauenministerin Manuela Schwesig
gestern bemühte, mag allenfalls zutreffen, blickt man auf den
geradezu geschichtsträchtig langen Zeitraum bis zum Beschluss für die
Frauenquote. Das Wort symbolisch hätte dem Charakter der
Bundestags-Entscheidung eher entsprochen. Denn die
30-Prozent-Frauenquote für Aufsichtsräte von gerade mal rund 100
Großunternehmen ist nichts weiter als der klein
Andreas Kümmert hat Verständnis, nicht Vorwürfe
verdient. Kann es denn nicht sein, dass der Mann einerseits
tatsächlich ganz beseelt war von dem Wunsch, einmal ganz oben zu
stehen und es damit allen zu beweisen? Und kann er dabei nicht
andererseits mehr auf Manager als auf sein eigenes Herz gehört
haben? Natürlich ist es gut, sich Entscheidungen gründlich zu
überlegen, das Für und Wider zu wägen. Und trotzdem kann es
vorkommen, dass ein
Frauen handeln anders als Männer. Ohne
Imponiergehabe, ohne Ellenbogen und Kälte, oft kommunikativer und
strukturierter. Und die Hälfte unserer Gesellschaft ist nun einmal
weiblich, da sollten die Ansprüche beider Geschlechter in
allen Lebensbereichen eben auch berücksichtigt werden. Wenn eine
Frau Behördengebäude planen müsste, würde sie den Zugang für
Kinderwagen bestimmt nicht vergessen. Nun, es gibt Frauen, die
setzen ander
Geht es den Frauen in Deutschland heute besser als
ihren Müttern? Ist das Leben in den vergangenen 30 Jahren leichter
geworden, weil es Kitas gibt, Frauenförderung und
Gleichstellungsgesetze? Die Freiheiten sind größer geworden, die
Lebensläufe vielfältiger. Doch der Druck hat zugenommen. Und: Welche
Sorte Frauen wünscht sich die Gesellschaft? Frauen sollen Kinder
bekommen, schon, um die Geburtenrate anzukurbeln. Spätestens nach
einem Jahr aber so
Network Marketing ist für mich das seriöseste und fairste Business. Mit dem ganz großen Erfolg wird das aber Leider nichts wenn man nicht aus eigenem Antrieb die "Ich will mir den Arsch aufreißen AG" gründet und dafür alles gibt. Macht man das nicht und hat somit nicht den erwünschten Erfolg, dann war die Firma unseriös, die Produkte nichts, die Kunden haben es einfach nicht verstanden, das Wetter war schlecht oder der Sponsor war doof. Alles
Der VRR-Qualitätsbericht ist faktisch eine 31 Seiten
lange Klatsche für den Schienenriesen DB Regio. Noch immer nervt der
Staatskonzern seine Kunden viel zu oft durch unpünktliche Züge,
verdreckte Toiletten und lange Wartezeiten in den Reisezentren.
Bemerkenswert das Fazit des Berichts, dass die Züge auf vielen Linien
erst gut unterwegs sind, wenn sie im Wettbewerb neu ausgeschrieben
wurden. Oft ist dann nicht mehr die Bahn der Betreiber, sondern
private Konkurrenz.
Viele Bahnpendler werden sich bestätigt fühlen, wenn
sie die Mängelliste des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr lesen.
Verspätete Anschlüsse, defekte Toiletten, langes Warten in den
Reisecentern. Dazu das Unwohlsein, das viele beschleicht, wenn sie
spätabends unterwegs sind: Bin ich hier sicher?
Auch, wenn nur ein Teil der Regionalzüge problematisch sind, ein
Großteil des Personals längst kundenorientiert arbeitet und
Sicherheitskräfte fü
Die politische Lesart des Vorgangs ist die
entscheidendere. Die Wahl Bodo Ramelows zum thüringischen
Ministerpräsidenten, der Wandel in Sachen Griechenland, rot-rot-grüne
Gesprächsrunden auf Bundesebene und Wagenknechts Niederlage – all das
lässt nur einen Schluss zu: Die Reformer der Linken haben eine
Strategie. Der radikale Flügel hat dem wenig entgegenzusetzen außer
destruktives Verhalten. Mag sein, dass der gestrige Tag rückblickend
einmal den