Es klang nach Sommertheater, was
Ministerpräsident Torsten Albig da äußerte. Doch der Gedanke, die SPD
könne aufgrund der Übermächtigkeit von Angela Merkel bei der
Bundestagswahl 2017 ohne Kanzlerkandidaten antreten, hat ein
gewaltiges Echo hervorgerufen. Spott bei der CDU, die den Gegner und
zugleich Koalitionspartner schon geschlagen sieht. Streit in der SPD,
weil viele Genossen anderer Meinung sind. Dabei ist Albigs sachliche
Einschätzung der Lage zutr
Statistiken besagen, dass im Jahr 2060 die 70- bis
74-Jährigen die größte Altersgruppe in Deutschland bilden. Damit sind
Investitionen in altersgerechtes Wohnen schon heute ein lukratives
Geschäft, das aber nicht aus dem Ruder laufen darf. Nicht nur private
Anleger haben den Markt für sich entdeckt. Längst sehen
internationale Konzerne Seniorenheime als interessante Branche. Das
führt dazu, dass die Entscheidungsträger heute oft weit weg von ihren
Woh
So ganz Unrecht hat Torsten Albig ja auf den
ersten Blick gar nicht. Es ist in der Tat höchst unwahrscheinlich,
dass die SPD bis 2017 den Rückstand von etwa 15 Prozentpunkten auf
die Union aufholt und nach der Bundestagswahl 2017 den Kanzler
stellt. Und die SPD bringt ihre Themen in der Großen Koalition recht
gut unter. Ergo könnte man auch sagen: Lasst uns die Konzentration
auf die Juniorpartnerschaft in einer Koalition richten und auf den
Kanzlerkandidaten verzichte
Es ist bedauerlich, dass sich die Türkei erst
durch einen blutigen Anschlag im eigenen Land dazu bewegen ließ, in
den Kampf gegen die Terrormilizen des Islamischen Staats (IS)
einzugreifen. Schließlich tobt das Morden spätestens seit der
Schlacht um die syrisch-türkische Grenzstadt Kobane direkt vor der
Haustüre. Lange Zeit sah es so aus, als hätte es für Staatspräsident
Erdogan Priorität, dass der IS die Kurden in Syrien in Schach hä
Warum denn nicht gleich so, könnte man fragen:
seit Freitag greifen F-16-Bomber der türkischen Luftwaffe Stellungen
des Islamischen Staates (IS) im Norden Syriens an. Und nach einem
Telefongespräch zwischen Präsident Erdogan und seinem amerikanischen
Amtskollegen darf die US Air Force bald auch eine türkische Basis
nutzen, um Luftschläge gegen die Terroristen zu fliegen.
Lange hat die Türkei im syrischen Bürgerkrieg ein unklares Spiel
betrieben.
Täglicher Schlussverkauf. Was nicht läuft, muss
raus. Koste es, was es wolle. Der Textileinzelhandel dreht sein
Angebot immer schneller. Die Tradition von festen
Schlussverkaufzeiten, die sich nach den Jahreszeiten richten, hat
sich überlebt. Für den Verbraucher bedeutet das aber nicht zwingend
auch einen Vorteil, denn die Qualität der Ware muss er weiterhin im
Blick behalten. Was bringt ein T-Shirt zum Preis von zwei Euro, das
nach einigen Wäschen auseinande
24. Juli 2015 – Engagement Labs (TSXV:EL) möchte bekanntgeben, dass der Handel der Aktien des Unternehmens auf Antrag des Unternehmens in Erwartung der Veröffentlichung einer Pressemeldung ausgesetzt wurde.
Über Engagement Labs
Das von Engagement Labs entwickelte Bewertungssystem eValue ist der globale Standard im Social-Media-Scoring. Mit eValue Analytics Pro, einer Analyseplattform für soziale Medien auf Unternehmensebene,
Eine solche Welle hat dieses Land schon einmal bewältigt – als es
ganz unten war. Gut 850 000 Ost-Flüchtlinge kamen bis 1950 im
Südwesten unter. Dieses Jahr sollen es 54 000 Asylsuchende sein. Auch
wenn die Zahl sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat, auch wenn
Entspannung in den Krisengebieten rund um Europa nicht absehbar ist:
Das muss machbar sein. Dass es derzeit trotzdem nicht rund läuft,
liegt mit a
Eine längst totgesagte Organisation meldet sich mit
einem Paukenschlag zurück: Die Welthandelsorganisation WTO lebt noch
– und sie ist handlungsfähig. Dabei hatte der Ruf der 1995 in Genf
gegründeten Organisation in den letzten Jahren massiv gelitten. Zu
schwerfällig sei sie, um auf die Bedürfnisse eines weltweit
vernetzten Handels angemessen und vor allem zeitnah reagieren zu
können. Zu viele Köche, so die Meinung zahlreicher Ökonomen,
verdarb
Endlich! Die Türkei ist aufgewacht und nimmt die
Gefahr ernst, die von der Terrormiliz "Islamischer Staat" ausgeht.
Viel zu lange hat die Regierung in Ankara geglaubt, sie könne mit den
Terroristen gemeinsame Sache machen, um das verhasste Assad-Regime in
Syrien zu stürzen. Viel zu lange hat sie die Dschihadisten gewähren
lassen – bis sie auch ihr mit dem Anschlag von Suruc den Krieg
erklärten. Ob die türkische Antwort wirklich eine Kehrtwende im Kampf