Badische Neueste Nachrichten: Wechsel mit Risiko – Kommentar von Rudi Wais

Hätte der noch von der FDP eingesetzte Schindler
auf dem Höhepunkt des NSA-Skandals seinen Hut nehmen müssen – niemand
hätte ernsthaft etwas dagegen haben können. Nun allerdings irritiert
nicht nur der Zeitpunkt, zu dem er gefeuert wurde, auch das Vorgehen
der Bundesregierung hat etwas ausgesprochen Subversives.

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Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
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Südwest Presse: KOMMENTAR · ATOMAUSSTIEG

Das Restrisiko

Atomkraftkritiker sind enttäuscht, die Betreiber der
Kernkraftwerke schimpfen. Ist der Vorschlag der Atom-Kommission zum
Ausstieg aus dem Atomstrom akzeptabel? Das Gremium entlässt die
Verursacher nur bei den Kosten für den Anlagenrückbau nicht aus der
Pflicht. Es verlangt aber endlich Sicherheit, dass das nötige Geld
dafür vorhanden ist. Der Staat soll hingegen das Restrisiko
übernehmen, wenn Zwischen- und Endlagerung des Atommüll

Lausitzer Rundschau: Was ist mit meinem Fahrrad? – Zur Kaufprämie für Elektroautos

150 Euro bekommen Hartz-IV-Empfänger, wenn sie
ihren alten Kühlschrank gegen einen energiesparenden tauschen. Das
macht sozial und ökologisch halbwegs Sinn. 4000 Euro soll künftig
bekommen, wer sich einen Elektro-Mercedes zulegt – ohne
Armutsnachweis und ohne den alten abwracken zu müssen. Gerne auch
einen BMW, Audi oder VW. Zum ersten Mal in der deutschen
Nachkriegsgeschichte soll ein Produkt, noch dazu ein Luxusprodukt,
vom Staat direkt bezuschusst werden, und z

WAZ: Subvention mit absurden Zügen – Kommentar von Gerd Heidecke zur E-Auto-Förderung

Die Subventionierung des Elektroautos durch eine
Kaufprämie trägt absurde Züge und dürfte, abgesehen von
Mitnahmeeffekten, den angestrebten Zweck verfehlen. Dass die
Hersteller dem Kunden Geld geben sollen, damit er sich dafür bei
ihnen ein E-Auto kauft, grenzt ans Lachhafte. Ein Rabatt täte es
auch, oder?

Das ursprüngliche Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf die
Straßen zu bringen, hat man gleich mit abgeräumt. So wird das
Scheite

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hilfspolizisten

Die Ausbildung der neuen Polizisten ist rudimentär,
die Kompetenzen stark begrenzt: Diese Staatsdiener werden also mit
einer "Ausbildung-light" in den Dienst gelassen und tragen
richtigerweise – anders als in Sachsen – keine Schusswaffe. Die
Erklärung für die Schnellbesohlung: Der Erlass des Innenministeriums
stammt aus dem Winter, in dem noch Tausende Flüchtlinge pro Monat
nach Sachsen-Anhalt kamen. Aber: Es kommen kaum noch Flüchtlinge –
die Situat

Mitteldeutsche Zeitung: zu Paydirekt

Diese Zögerlichkeit könnte sich als schwerer Fehler
erweisen. Besser spät als nie – diese Lebensweisheit verliert in der
Digitalwirtschaft ihre Gültigkeit. Wer sich hier als erster bewegt,
gewinnt. Nur Konzerne mit der Finanzkraft von Apple oder Google
können es sich leisten, ein Feld von hinten aufzurollen. Bisher aber
ist die Geschichte von Paydirekt, der deutschen Antwort auf Paypal,
eine Ansammlung von Konflikten über Zuständigkeiten,
Kostenverteilun

Mitteldeutsche Zeitung: zu E-Autos

Die Autos passen ideal in die Dienstwagenflotten
deutscher Firmen. Die werden nun zugreifen, um die staatliche
Unterstützung mitzunehmen. Zur Mogelpackung gehört auch, dass die
Autobauer angeblich die Hälfte der Prämie zahlen, die vom Listenpreis
abgezogen wird. Doch den Listenpreis zahlt längst kein Käufer mehr.
Zudem werfen die teuren Plug-In-Pkw riesige Gewinne ab. Im
Alltagsbetrieb zählen diese Modelle zudem zur Kategorie
Spritfresser, weil e

EANS-Adhoc: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG / Veröffentlichung der geplanten Durchführung des Rückerwerbsprogramms eigener Aktien gemäß § 65 Absatz 1 Z 8 sowie Abs. 1a und 1b AktG

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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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Aktienrückkauf
27.04.2016

Ternitz/Wien, 27. April 2016. Die Hauptversammlung vom heutigen Tag
hat den Vorstand der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO)
neuerlich er

Ostthüringer Zeitung: Jörg Riebartsch kommentiert: Des Wahnsinns fette Beute

Die Bundesregierung gibt den Knecht der
Autoindustrie. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass nicht nur
der Hersteller VW bei den Abgaswerten seiner Fahrzeuge den
Verbraucher und die Aufsichtsbehörden vorsätzlich betrogen hat. Jetzt
wird das offenbar zumindest an dieser Stelle unsaubere Gewerbe dafür
auch noch mit einer Prämie belohnt. Ab Mai schon zahlt der Staat
Steuergeld, wenn jemand zu einem Elektroauto greift. Eine Industrie,
die für den Absatz ihrer Prod