Wassersportler wissen: Einem Ertrinkenden sollte man einen Ring
zuwerfen oder einen Stock hinhalten, aber sich besser nicht
persönlich nähern. Die Gefahr ist groß, dass das panische Opfer den
Helfer sonst ebenfalls in die Tiefe zieht.
Mit den Griechen ist es ähnlich. Zu helfen versteht sich in der
ebenso freundschaftlichen wie zwangsweisen Verbundenheit innerhalb
der Euro-Zone von selbst. Aber dies darf nicht dazu führen, auch als
Rette
Der venezolanische Präsident Hugo Chavez beweist
nach Ansicht des französischen Linkspolitikers Jean-Luc Melenchon und
des französischen Attac-Ehrenpräsidenten Ignacio Ramonet bewiesen,
"dass man den Sozialismus in Freiheit und Demokratie errichten kann".
Wie Melenchon und Ramonet in einem gemeinsamen Text in der
Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe) schreiben, mache
Chavez "diesen demokratischen Charakter sogar zu einer Bedingung f&uu
Das böse Ende einer solchen Politik droht
zunächst der Türkei selbst. Assad stabilisiert sich zusehends. Seinen
Sieg aber kann sich die Türkei kaum noch leisten, will sie ihren über
Jahre mit Weitsicht und kluger Diplomatie errungenen Rang als
dominierende Regionalmacht nicht aufs Spiel setzen. Deshalb drohen
der gesamten Region böse Folgen der Eskalation des Konflikts und der
fortschreitenden türkischen Verwicklung. Fällt die Türkei als
stä
Sie war ein fürchterlicher Abend für Barack Obama,
diese erste Debatte um das Weiße Haus. Ein fast schon sicherer
Vorsprung in den Umfragen schien mit jeder Minute dahinzuschmelzen.
Seit Mittwochabend ist das Rennen wieder ein wenig offener und die
beiden nächsten Rededuelle finden jetzt sicher mehr Beachtung. Was
der Abend mit seiner erstaunlich mittelmäßigen Vorstellung des
Präsidenten allerdings auch offenbarte, war der ungeschönte Blick auf
die
Wer schon einmal Monopoly gespielt hat, der
kennt das: Da hat man gerade einen guten Lauf, alles wäre so schön,
die ersehnte Schlossallee ist in Sicht, da erwischt man die Karte:
"Gehen Sie zurück auf Los!" Das ist dann meist ärgerlich, weil man
eine vermeintlich gute Chance verpasst hat. So ähnlich dürfte es
Barack Obama derzeit gehen. Denn eigentlich hätte dieses erste
TV-Duell doch so gut wie alles entscheiden können. Sein
republikanisc
Dass der syrische Bürgerkrieg über die Landesgrenze hinwegschwappt
und die Türkei nun im Nachbarland militärisch eingreift, ist
womöglich der erste Schritt zum gefürchteten Flächenbrand in der
Region. Westliche Politiker hatten vor einem Ausbreiten des Konflikts
gewarnt. Die Tragik: Die Angst davor galt stets als Argument dafür,
nicht zu intervenieren. Jetzt muss die Welt erkennen, dass das
Pulverfass Nahost trotz der Zurü
US-Präsident Barack Obama ist es vorzuwerfen, dass die
Verlogenheit seines Herausforderers Mitt Romney im ersten
Fernsehduell unwidersprochen triumphierte: Hielt ihm der Amtsinhaber
in einer seiner wenigen Attacken vor, fünf Milliarden Dollar
Steuererleichterungen vornehmlich für Reiche anzustreben, konterte
Romney mit einer simplen Antwort: "Das ist nicht mein Plan."
Obwohl die Senkung im Parteiprogramm steht, blieb Obama sprachlos.
Der Nato-Bündnisfall liegt nicht vor. Hier kann
man schon mal Entwarnung geben, der Flächenbrand in Nahost findet
nicht statt. Kann man also weiterzappen? So einfach ist es auch
nicht. Der Krieg in Syrien tobt weiter und die Frage ist erlaubt, ob
der Flächenbrand nur verschoben ist. Sicher ist: Das Regime in
Damaskus hat kein Interesse an einer Ausweitung des Krieges über die
Grenzen des Landes hinaus. Gerade jetzt nicht, da es die Rebellen in
die Defensive drängt
Jetzt ist die Stunde der Scharfmacher: Nein, angesichts der fünf
toten Zivilisten auf türkischer Seite und der Gegenangriffe (mit
wiederum 34 toten Syrern) könne die Nato nicht mehr ruhig halten. Die
beschwichtigende Politik der letzten eineinhalb Jahre habe keinen
Erfolg gezeigt. Eine militärisch überwachte Sicherheitszone müsse als
Puffer her. Alles wahr, alles verständlich. Doch so macht man Krieg.
So eskaliert der innersyrische Konf
In den USA gibt bei der Präsidentenkür die gefühlte
Persönlichkeit den Ausschlag, nicht die Richtigkeit und
Überzeugungskraft der Konzepte der Kandidaten. Leider. Wie sich einer
im Gladiatorenkampf der TV-Debatten schlägt, ist darum wichtig. Mag
der Schönheitswettbewerb, der die Dinge in der Sache fast
zwangsläufig verunklart, aus europäischer Sicht mitunter bizarr
wirken. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, ist Denver für Barack
Obama i