Berlin – Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP)
rechnet mit der Zustimmung von Union und FDP zum neuen
Euro-Rettungspaket. "Ich rechne mit einer breiten Mehrheit in der
Koalition", sagte Bahr im Interview mit dem Tagesspiegel
(Montagsausgabe). "Die FDP ist die Europapartei, natürlich kämpfen
wir für den Erfolg des Euro. Wir wissen, wie wichtig die gemeinsame
Währung für Frieden und Wohlstand in Europa ist", sagte der
FDP-Minister weiter. Entsche
In Norwegen sind am Freitag die schlimmsten
Alpträume wahr geworden: Ein bis dahin unbescholtener, weitgehend
unauffälliger Bürger wird scheinbar von einer Sekunde auf die andere
zu einem blutrünstigen Monster. Ein Wahnsinniger, der bombt und
völlig wehrlose junge Menschen regelrecht hinrichtet. Wie ist das
möglich? Was geht in einem solchen Menschen vor? Kann sich ein Land
davor schützen? Die Fragen in Norwegen sind auch die Fragen in
Deutschland und &u
Berlin – Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will
spätestens im September Eckpunkte für eine Pflegereform vorlegen.
"Wir werden noch im Sommer Eckpunkte vorlegen. Bekanntlich endet der
Sommer erst am 23. September", sagte Bahr im Interview mit dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). Im Frühjahr 2012 werde die Reform in
Kraft treten. Ob die Beiträge zur Pflegeversicherung mit der Reform
steigen werden, ließ der FDP-Politiker offen. "Beitragssenkungen sind
Aus Norwegens Hauptstadt hatte es am vergangenen
Freitag noch keinen einzigen Hinweis auf Täter und eventuelle
Hintermänner des Bombenanschlags in Oslo und des entsetzlichen
Massakers auf der Insel Utøya gegeben, da verfolgten
öffentlich-rechtliche »Terrorismusexperten« hierzulande bereits die
»islamische Spur«. Und der einzige Name, der genannt wurde, war der
des Muammar al-Gaddafi. Gewiss, abwegig war der Verdacht nicht: Der
in Tripolis um s
Es reicht nicht mehr, in erster Linie auf
islamistische Terroraktivitäten oder auf rechtsextreme Gruppierungen
zu achten. Wege müssen gefunden werden, auch Einzeltäter zu erkennen,
die keinen Bezug zu einer größeren Terrorgruppe haben. Die
Radikalisierung des Einzelnen ist auch ohne entsprechende Ideologen
möglich. Sie geschieht zu Hause, im Zimmer, am Computer. In
Deutschland haben in der vergangenen Woche Jugendschützer darauf
aufmerksam gemacht, dass
Das wäre ihm als bayerischer
Ministerpräsident nicht passiert: Edmund Stoiber fordert mehr Macht
für Brüssel – und weniger für die nationalen Regierungen der EU. Und
recht hat er. Das hat man in erster Linie beim mühevollen Ringen um
die Bewältigung der Euro-Schuldenkrise gesehen. Aber ebenso der
jämmerliche Zustand der EU-Außenpolitik oder diverse
Lebensmittelskandale, zuletzt bei EHEC, bezeugen den
Veränderungsbedarf. Nun müssen di
Die Südwest-Union einen Mann zu ihrem Chef gekürt,
der mitverantwortlich ist für den Schlamassel der Landespartei.
Thomas Strobl hat es zumindest schon geschafft, die Fehler seiner
Partei zu erkennen und zu benennen. In seiner Partei wird er
allerdings schon jetzt nur als Übergangsvorsitzender gehandelt. Er
wird seine Aufgabe nur dann erledigen können, wenn seine
Parteikollegen sich mit ihm solidarisieren statt auf künftige
Karrierechancen zu lauern. Die Ch
Der Iran hat die USA und Israel beschuldigt, an der Erschießung eines iranischen Wissenschaftlers beteiligt gewesen zu sein. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Ali Laridschani, bezeichnete die Erschießung des iranischen Wissenschaftlers, der am Samstag vor der Tür seines Hauses von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen worden war, als "US-zionistischen terroristischen Akt". "Der gestrige US-zionistische terroristische Akt, der gegen die Elite des Iran
Um den speziellen Fall des Attentäters
zu verstehen, bedarf es aber darüber hinaus der (Sozial-)Psychologie.
Dass ein Mann, der mit 32 Jahren noch bei seiner Mutter lebt,
ausgerechnet ein Jugend-Zeltlager angreift, dürfte kein Zufall sein.
Schon in Adornos "Studien zum autoritären Charakter" ist nachzulesen,
dass der faschistische Persönlichkeitstypus oft auch von Sexualangst
getrieben ist.
Der Feind, den es zu vernichten gilt, wird entsprechend sexuell
Der Ökonom Hans-Werner Sinn geht nach dem Euro-Gipfel mit der Bundesregierung hart ins Gericht. "Deutschland hat seine wichtigsten Positionen im europäischen Verteilungsstreit aufgegeben und sich mit einer Sozialisierung der Haftung für die Staatsschulden einverstanden erklärt", sagte der Präsident des Münchner Ifo-Instituts in einem Interview mit der "Welt" (Montagsausgabe). Die Beschlüsse trügen nicht zur Stabilisierung der Lage bei.