Mindestens sechs Tote nach Autobomben-Anschlag im Jemen

Bei einem Autobombenanschlag auf einen Militärkonvoi sind am Sonntag im Jemen mindestens sechs Menschen getötet worden, fast 20 weitere wurden verletzt. Wie lokale Medien berichten, sei der Anschlag in der Nähe einer Luftwaffenbasis verübt worden. Die dort stationierten Truppen bereiten sich demnach momentan darauf vor, gegen Aufständische in der Provinz Abyan zu kämpfen. Die Kämpfe zwischen der jemenitischen Armee und den Aufständischen dauern dort bereit

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Massaker in Norwegen

Entsetzen, Wut, vor allem aber tiefe Trauer: Das
Massaker an wahrscheinlich 90 zumeist jungen Menschen und der
vorangegangene Bombenanschlag mit womöglich zehn oder mehr Getöteten
lassen uns fassungslos verharren. Zu monströs sind die Taten und zu
grauenvoll die Details, als dass sie mit menschlichem Verstand zu
ermessen wären. Da sind die Familien der Getöteten, die in tiefes
Leid gestürzt wurden. Da sind die annähernd 100 Verletzten, von denen
viele noch

Rheinische Post: Ackermanns Sieg

Ein Kommentar von Thomas Reisener:

Mit seinem absehbaren Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrates
wird Josef Ackermann der mächtigste Aufsichtsratschef, den die
Deutsche Bank je gehabt hat. Auf der einen Seite ist er nach dem
Rückzug von Noch-Chefkontrolleur Börsig seinen einzigen starken
Widersacher los. Auf der anderen Seite hat er mit Anshu Jain und
Jürgen Fitschen als voraussichtlichem Nachfolger-Duo auch an der
Spitze des Vorstandes kein Korrektiv. Jain hat sei

Rheinische Post: Der Mörder aus der eigenen Mitte

Ein Kommentar von Matthias Beermann:

Das Massaker in Norwegen macht fassungslos, ähnlich wie schon so
viele andere blutige Attentate der vergangenen Jahre. Doch dieses Mal
scheint die Tat noch abscheulicher, noch entsetzlicher, noch
unbegreiflicher. Immer mehr wird deutlich, dass das wahre Ziel des
Attentäters Jugendliche waren, die sich über ihre Ferien auf einer
idyllischen Insel freuten. Es waren junge Menschen, die sich
politisch engagieren wollten, für andere Me

Mitteldeutsche Zeitung: zur Volkssolidarität

Wie auch andere Einrichtungen, unter deren Dach
freiwilliges Engagement einen Raum erhält, sieht sich nun die
Volkssolidarität als der große Wohlfahrtsverband des Ostens
gezwungen, das Angebot in seinen Begegnungsstätten einzuschränken.
Grund: Steigende Kosten – vor allem für Strom und Wärme – haben
vielerorts den Betrieb der beliebten Treffpunkte stark verteuert. Und
von den Städten und Gemeinden, die selbst dem Rotstift ausgesetzt
sind, ist keine

Mitteldeutsche Zeitung: zu Oslo

Auch dieses Verbrechen ist nicht zu verstehen. Es
ist nicht einmal singulär. Und das allein trägt schon zur
Verunsicherung bei. 1995 verübte Timothy McVeigh einen Bombenanschlag
in Oklahoma City, bei dem 168 Menschen starben. 1980 tötete der
Rechtsextremist Gundolf Köhler 13 Menschen mit einer Rohrbombe, die
er auf dem Münchner Oktoberfest zur Explosion brachte. Gefahr droht
der freiheitlichen Welt also nicht nur von islamistischen
Gotteskriegern, die den West

WAZ: Duisburg und Norwegen im Schmerz verbunden. Leitartikel von Wilhelm Klümper

Eltern sagen, es gibt nichts Schlimmeres, als sein
eigenes Kind zu verlieren. Bei der Gedenkfeier für die 21 Opfer der
Loveparade in Duisburg waren Eltern, Geschwister, Freunde und
Angehörige der 21 vor einem Jahr zu Tode Gekommenen zugegen. Es war
mehr als eine Geste, dass die Teilnehmer der Gedenkfeier in einer
Fürbitte der Toten in Norwegen gedachten. Duisburg und das ferne
Norwegen waren vielmehr in Schmerz und Trauer verbunden.

Sie, die nächsten Angehörige

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar zu Amoklauf eines verirrten Rechtsextremisten Norwegische Trauer THOMAS SEIM

Eiskalt hat ein Täter mehr als 90 Menschenleben
ausgelöscht. Eiskalt läuft es dem Beobachter über den Rücken, wenn er
die Rechtfertigung des Täters liest, die Morde seien "grausam, aber
notwendig" gewesen. Eiskalt ist es in Norwegen geworden: Ein Land,
das als Synonym für Toleranz und Weltoffenheit, für Frieden und
Freiheit gelten darf, ist von einem verwirrten Einzeltätern in seinen
Grundfesten erschüttert. Unser Mitgefühl ist

Gesundheitsminister Bahr: Breite Mehrheit für Euro-Rettungspaket

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) rechnet mit der Zustimmung von Union und FDP zum neuen Euro-Rettungspaket. "Ich rechne mit einer breiten Mehrheit in der Koalition", sagte Bahr im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Die FDP ist die Europapartei, natürlich kämpfen wir für den Erfolg des Euro. Wir wissen, wie wichtig die gemeinsame Währung für Frieden und Wohlstand in Europa ist", sagte der FDP-Minister weiter. Entscheiden

Gesundheitsminister Bahr will Pflegereform in zwei Monaten vorlegen

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will spätestens im September Eckpunkte für eine Pflegereform vorlegen. "Wir werden noch im Sommer Eckpunkte vorlegen. Bekanntlich endet der Sommer erst am 23. September", sagte Bahr im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). Im Frühjahr 2012 werde die Reform in Kraft treten. Ob die Beiträge zur Pflegeversicherung mit der Reform steigen werden, ließ der FDP-Politiker offen. "Beitragssenkungen sind w