Rheinische Post: Japanischer Botschaft findet deutsche Atomangstübertrieben

Der japanische Botschafter in Berlin, Takahiro
Shinyo, hat die Angst der Deutschen vor dem Atomunfall in Japan als
unbegründet bezeichnet. Dass etwa die Lufthansa Tokio nicht mehr
anfliege, halte er für übertrieben, sagte Shinyo der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Wenn ich hier in
Deutschland den Fernseher einschalte, bekomme ich den Eindruck
vermittelt, ganz Japan sei verstrahlt. Das ist natürlich falsch. Ich
w&uum

Neue Westfälische (Bielefeld): „Daum ist die richtige Wahl“
Frankfurts Vorstandschef Bruchhagen glaubt an den Star-Trainer

Frankfurt. Mehr Eintracht Frankfurt war selten.
Zuletzt lenkten die Hessen 1992 die Aufmerksamkeit so stark auf sich.
Damals zelebrierte das Team von Dragoslav Stepanovic "Fußball 2000".
19 Jahre später elektrisiert der Name Christoph Daum. Mit dieser
Trainer-Einstellung verblüffte der Vorstandsvorsitzende Heribert
Bruchhagen auch Fußball-Insider. Auf den ersten Blick scheinen der
schillernde Fast-Bundestrainer und der sachliche Bruchhagen nicht zu
harmonier

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR
Generationswechsel
Erklärpolitik
CARSTEN HEIL

Der Generationenwechsel kommt. Nicht in allen
Parteien, aber die Zahl junger Politiker, die mit völlig anderem Stil
von hinten nachdrängen, wächst. Die FDP mit Generalsekretär Christian
Lindner und Gesundheitsminister Philipp Rösler ist da nur ein
Beispiel. Die deutsche Politik kommt seit ein paar Wochen mächtig
durcheinander. Vieles ist nicht mehr so, wie es über Jahre festgefügt
war: Statt Schwarz-Weiß-Einteilung – hier CDU und ein bisschen FDP,

Lausitzer Rundschau: Schwere Hypothek

RWE klagt gegen Atom-Moratorium

Niemand konnte wohl im Ernst glauben, dass die
Atomwirtschaft den Ausstieg aus dem Ausstieg vom Ausstieg
widerstandslos hinnimmt. So ist die Klage des Energiekonzerns RWE
gegen die Abschaltung seines hessischen Meilers Biblis A dann auch
nur folgerichtig. Für die Bundesregierung droht der Schritt von RWE
zu einer schweren Hypothek zu werden. Politisch und finanziell.
Juristen haben von Anfang an auf die wackelige Rechtsgrundlage des
Atom-Moratoriums verwiesen. Warum die deutschen AKW

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Atomkraftdebatte

Die Demonstranten, die 2010 gegen die
Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke protestierten, zeigten immer
wieder dieses Foto: Angela Merkel und RWE-Chef Jürgen Großmann
entspannt lächelnd mit jeweils einem Glas Sekt. Wie kein anderes
symbolisierte das Bild die Einigkeit zwischen Regierungschefin und
Atomindustrie. Seit Fukushima und Grünen-Wahlsieg ist es aus mit
Strahlen und Lachen. Großmann zeigt die Zähne – wie vor Jahren,
damals mit Erfolg, a

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Libyen

Die befürchtete Pattsituation ist da. Die
libyschen Rebellen müssen eingestehen, dass sie den Kämpfern des
Gaddafi-Regimes militärisch unterlegen sind. Die geforderte
Waffenhilfe von der Nato und ihre Bündnispartnern wird ihnen
verweigert, die USA wollen von Sonntag an nicht einmal mehr eigene
Luftangriffe fliegen. Bedinungslose Unterstützung sieht anders aus.
Doch zugleich sind die Truppen des Despoten mittlerweile so sehr
geschwächt, dass sie zu einem

Lausitzer Rundschau: Eine gute Art zu sparen

Zur Polizeireform in Brandenburg

Brandenburg wagt sich zumindest auf dem Gebiet der
Ordnungshüter an eines der großen ostdeutschen Polittabus. Denn was
in den neuen Bundesländern in vielen Bereichen des öffentlichen
Dienstes noch immer an kostenträchtigen Strukturen aufrecht erhalten
wird, passt nicht zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, sondern
ist dem einst starken, jetzt aber immer weiter zurückgehenden
Geldtransfer aus dem Westen verpflichtet. Da sind überall dringende
Ma&s

Rheinische Post: Die FDP nach Westerwelle

Ein Kommentar von Gregor Mayntz:

Das neue Jahrzehnt bringt offenbar einen neuen Typus Politiker
hervor. Früher konnte die Teilhabe an der Macht nicht lang genug
sein, heute zucken sie eher davor zurück. Roland Koch und Ole von
Beust wollten sie nicht mehr. Christian Lindner und Philip Rösler
hingegen wollen sie lieber noch nicht. Es mag sein, dass Rösler die
Sorge umtreibt, dann Frau und Töchter noch seltener sehen zu können.
Und es mag auch sein, dass Lin

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu RWE

Freilich hat sich auch die Politik beim
Moratorium für die Laufzeitverlängerung nicht gerade mit Ruhm
bekleckert. Sie hat den Energiekonzernen zwar eine Weisung zum
Herunterfahren der Meiler zugestellt, auf einen "Sofortvollzug" aber
verzichtet. Somit kann die Politik bei einer Schadenersatzklage das
zynische Argument ins Feld führen, die AKW-Betreiber hätten die
Meiler ja gar nicht so schnell herunterfahren müssen. (…)
Gleichwohl tut sich die RWE mit