Angela Merkel rückt keinen Millimeter von ihrem
Kurs ab und denkt gar nicht daran, mit Blick auf die Landtagswahlen
in knapp zwei Wochen den Kritikern in ihrer eigenen Partei, den
Gegnern in der bayerischen Schwesterpartei und einer zunehmend
polarisierten Bürgerschaft entgegenzukommen. Man mag dies halsstarrig
und uneinsichtig nennen – oder konsequent und stringent. Angela
Merkel hängt nicht, wie andere Politiker, ihr Fähnlein nach dem Wind
und ändert nach Lust un
Auf dem Bundesparteitag in Ludwigshafen haben
die Delegierten von ALFA, der Allianz für Fortschritt und Aufbruch,
gestern die Forderung nach UN-Schutzzonen für Flüchtlinge auch in
Krisenregionen in das Parteiprogramm aufgenommen.
ALFA fordert dabei konsequent neue internationale Regeln, nach
denen die UN schon beim Entstehen großer Flüchtlingsbewegungen in
einem Staat eingreifen darf. Die UN soll mit diesen Regeln
legitimiert werden, auf dem jeweiligen Heimat
Statt, wie geplant, Stellen zu streichen, hat die Landesregierung
in Baden-Württemberg zum Beginn des aktuellen Schuljahres 713 neue
Lehrerstellen zur Integration von Flüchtlingskindern geschaffen. Mit
78 % findet die übergroße Mehrheit der Eltern schulpflichtiger Kinder
in Baden-Württemberg dies richtig. Zwei Drittel (66 %) der Eltern
sind der Meinung, dass diese zusätzlichen Lehrerstellen nicht
ausreichen werden, um den Anforderungen an den Schulen gerec
Mit klarer Mehrheit votierten die Schweizer für
ihr rechtsstaatliches Regelwerk und gegen eine unreflektierte,
angstgesteuerte Abschiebungspraxis. Damit bewiesen die Demokraten in
der traditionsreichen urdemokratischen Alpenrepublik ausgeprägten
Sinn für das staatliche Miteinander: der Verfassungsstaat mag
zuweilen unbequem sein, sperrig und langsam, aber ein tragbares
Regelwerk zu haben ist für den Bürgersinn noch immer attraktiver als
Willkür der Behör
Die gemäßigten Kräfte innerhalb der iranischen
Kleriker-Diktatur gehen klar gestärkt aus den Wahlen zu Parlament
und Expertenrat hervor. Falsch wäre es indes, aus dem Ergebnis zu
lesen: Hier bahnt sich so etwas wie eine friedliche Revolution an.
Ruhani und Konsorten sind angetreten, um das System zu modernisieren.
Gewiss nicht, um es zu beseitigen. Dennoch liegt es im westlichen
Interesse, die Wahlsieger zu stärken. Ginge ihr Einfluss verloren,
hie&szli
Das neue Gesetz für die gleichberechtigte
Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen beleidigt eher
die Intelligenz von Frauen, als dass es sie nun massenhaft in die
Chefetagen katapultiert: Schließlich erlaubt es, dass sich Firmen
einfach eine Frauenquote von null Prozent verpassen. (…)
Sinnvoller sind da die Versuche von Firmen wie Daimler und Trumpf.
Sie haben erkannt, dass zeitgemäßes Personalmanagement versucht, sich
an die Lebenssituatio