Die insolvente Solarfirma Q-Cells soll über den Verkauf an einen oder mehrere Investoren saniert werden. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Henning Schorisch, am Montag mitteilte, ist das Frankfurter Büro der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte mit der Investorensuche beauftragt worden und soll in den kommenden Wochen weltweit mögliche Käufer identifizieren und ansprechen. Parallel zur Investorensuche würden auch alterna
Der ehemalige EnBW-Chef Utz Claassen hat sich gegen die Begrenzung von Managergehältern, aber für höhere Steuern ausgesprochen. In der SWR-Talkshow "2+Leif" sagte Claassen am Montagabend: "Ich glaube die Steuerpolitik ist der wirksamere Hebel. Indem wir den Dax-Vorständen die Gehälter halbieren, geht es morgen keinem Armen besser. Dass die Gesellschaft in allen Bereichen – auch im Sport und im Showgeschäft umdenken muss, steht völlig außer
Einem 62-Jährigen den ausgelaufenen Vertrag
nicht zu verlängern und dafür einen 41-Jährigen einzustellen, passt
ganz einfach nicht mehr zur gesellschaftlichen Realität. Ganz davon
abgesehen, dass der Jugendwahn, dem einige Wirtschaftszweige
verfallen sind oder waren, als kräftiger Schuss nach hinten losging.
Der differenzierte Blick auf das Alter kommt einer
Lebenswirklichkeit, in der es gilt, starre Altersgrenzen aufzuheben,
näher und sollte Motivation
Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Gregor Gysi, hat die Forderung zweier deutscher Spitzenmanager nach freiwilligen Gehaltsgrenzen begrüßt. "Die haben begriffen, dass es um existenzielle Fragen geht", so Gysi am Montagabend in der SWR-Talkshow "2+Leif". In einer Zeit, in der man von Arbeitnehmern, Rentnern und Sozialleistungsbeziehern verlange, die Kosten der Krise zu bezahlen, müsse man das Gehaltsgefüge korrigieren, so der Linke-Politiker weiter: &quo
Dumm, wenn die Seezunge gar keine edle Seezunge,
sondern billiger Pangasius ist. Dann klingelt zwar die Kasse beim
Wirt, der Gast aber wird durch den Etikettenschwindel schlicht
betrogen. In aller Regel still und heimlich, denn selbst wenn einem
der Fischgeschmack nicht ganz geheuer ist – wer outet sich einem
vermeintlichen Fachmann gegenüber schon als Zweifler? Der brave Gast
isst, bezahlt und geht. Ob er aber wiederkommt, wo der Schwindel
jetzt aufgeflogen ist? Ob er überha
Wenn auch noch keine Begründung für den
arbeitnehmerfreundlichen Urteilsspruch des Bundesgerichtshofs (BGH)
zur Altersdiskriminierung vorliegt, so scheint doch klar:
Unternehmen müssen künftig auch bei ihren Chefs das Verbot der
Altersdiskriminierung besser berücksichtigen als bisher. Und das ist
gut so. Schließlich sind Geschäftsführer oder Vorstände wie andere
Menschen auch im Alter länger fit. Wenn das Renteneintrittsalter
schrittweis
Rauchen ist ungesund – das gilt auch für das Paffen
von E-Zigaretten. Mit ihrem Erlass, den offenen Verkauf von
E-Zigaretten für illegal zu erklären, hat sich Ministerin Steffens
aber kräftig verhoben. Die Richter in Münster haben die Grüne
gestoppt: E-Zigaretten sind kein Arzneimittel, ein faktisches
Verkaufsverbot ist rechtswidrig.
Natürlich darf die Ministerin weiter öffentlich vor den Gefahren
des Nikotins warnen. Der juristische Trick aber,
Der Bundesgerichtshof hat nun ein Grundsatzurteil
gegen ganz offene Altersdiskriminierung gefällt. Der ehemalige
Geschäftsführer der Kölner Kliniken hat Anspruch auf Schadensersatz
und zusätzliches Schmerzensgeld, weil das Unternehmen den Vertrag mit
dem damals 62-Jährigen allein aus Altersgründen nicht verlängert hat.
Den Job bekam ein 41-Jähriger. Das war 2008. Inzwischen hat sich die
gesellschaftliche Realität gewandelt, und das Bewusst
Die Niederlande sind kein Einzelfall. In immer mehr
Ländern ziehen die Menschen gegen die Krisenpolitik und insbesondere
die Sparprogramme, die sich aus dem Fiskalpakt ergeben, auf die
Straßen. Und wenn gewählt wird, bekommen die Regierenden die Wut zu
spüren. Sollten auch die Franzosen, Tschechen und demnächst die
Griechen die bisherigen Führungen in die Wüste schicken, hätten schon
zwölf europäische Regierungen die Folgen der Krise nicht