Mitteldeutsche Zeitung: zum Atomstreit/Iran

Am Ende hieß es: Wir sind vorangekommen, aber ein
Abkommen ist noch nicht möglich. Angeblich ist Frankreich noch nicht
restlos überzeugt davon, dass es der Iran ernst meint. Es teilt die
Sorgen Israels, das sich wie kein anderer Staat der Region vor
einer iranischen Atomwaffe fürchtet. Am 20. November werden die
Atomverhandlungen fortgesetzt. In der Zeit bis dahin sollten sich
die diplomatischen Bemühungen nicht darauf konzentrieren, die
Regierung in Paris z

Mitteldeutsche Zeitung: zu Benzinpreisen

Autofahrer, die wirklich Sprit sparen wollen und
auch noch etwas für die Umwelt tun könnten, müssen ihr Verhalten
grundsätzlicher ändern und auf überflüssige Autofahrten verzichten.
Warum nicht für einen kurzfristig geplanten Besuch der
Verwandtschaft an der Ostsee den Zug nutzen? Die Antwort ist leider
auch simpel. Weil die Bahn für Kurzentschlossene oder Neueinsteiger
keine attraktiven Angebote macht. Für viele, die ohne Bahn

Mitteldeutsche Zeitung: zu CDU Sachsen-Anhalt

Die CDU zementiert ein tradiertes Familienbild, das
von der Wirklichkeit längst überholt ist: Familie ist gleich Ehe ist
gleich Mann, Frau und Kind(er). Doch in dem dieses Bild im
Parteiprogramm festgeschrieben wird, vergib die CDU eine Chance,
sich auch als konservative Partei für neue Wähler- und
Mitgliederschichten zu öffnen. Weitsichtig ist das nicht.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

NABU: Mehr Raum für Flüsse – Naturnahe Auen notwendig

Der NABU erwartet von der künftigen Bundesregierung
und den Bundesländern eine Neuausrichtung des vorbeugenden
Hochwasserschutzes. Teile der bereitgestellten Hilfsgelder für die
Schäden aus dem Juni-Hochwasser müssten explizit in natürliche
Hochwasserschutzmaßnahmen wie die Renaturierung von Flüssen und Auen
fließen. Darüber hinaus sollte ein Pakt mit der Landwirtschaft
geschlossen werden, um geeignete Auenflächen auszuweisen.

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Mitteldeutsche Zeitung: Finanzpolitik Niedrigzinspolitik setzt Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur schwer zu

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
leidet infolge der anhaltend niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt an
massiven Finanzproblemen und sieht dadurch ihre Arbeit bedroht. Das
berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). Wie der Sprecher der Stiftung, Tilman Günther, dem
Blatt mitteilte, entsteht 2014 eine Lücke von 1,5 Millionen Euro.
Damit können am Vorabend des 25. Jahrestages des Mauerfalls
zahlreiche Vorhaben ni

Mitteldeutsche Zeitung: zu Exportüberschuss

Deutsche Produkte wären international teurer, die
Ungleichgewichte im Welthandel abgebaut worden. Die schlechte
Wirtschaftsentwicklung in Südeuropa verhinderte aber die Aufwertung
der Gemeinschaftswährung. Deutschlands Stärke ist die Schwäche des
Euro. Amerikaner und Japaner brauchen sich nicht zu beschweren. Sie
versuchen direkt über Währungsabwertung ihre Wirtschaft zu sanieren.
Diese Entwicklung, die in einem Währungskrieg unheilvoll enden
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Mitteldeutsche Zeitung: zu Snowden

In seiner Heimat gilt unser Held als Verräter, als
"Staatsfeind Nr. 1". Deshalb ist die Frage so leicht nicht zu
beantworten: Sollen wir ihm Asyl gewähren? Snowden einzuladen, hieße,
die Krise, die Washington heraufbeschworen hat, aus Berlin zu
verschärfen. Laut den Umfragen legen die Deutschen in dieser Frage
erstaunliches diplomatisches Gespür an den Tag: Sie zögern, der
Wertschätzung für den "Whistleblower" die humanitäre

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bildung und Finanzen

Der Teufel macht auf den größten Haufen. Die Starken
wurden gestärkt – und alle anderen hatten es eher noch schwerer
aufzuholen. Dazu gehört Sachsen-Anhalt.Nachzügler müssen aber
aufholen können. Noch dringender ist eine dauerhafte
Bundesbeteiligung bei der Grundförderung. In Sachsen-Anhalt droht das
Land aus Etat-Not die Uni-Strukturen schwer zu beschädigen.
Strukturen, die nicht nur dem Land nutzen. Viele Studenten kommen
nicht aus Sachsen-An