Mitteldeutsche Zeitung: Spähaffäre Linkspolitiker Korte wirft Bundesregierung Untätigkeit in der NSA-Affäre vor

Der Innenexperte der Linksfraktion, Jan Korte, hat
den Umgang der Bundesregierung mit dem NSA-Skandal angesichts der
neuesten Enthüllungen über die Ausforschung verschlüsselter
Internet-Kommunikation kritisiert. "Auch nach drei Monaten, in denen
jede Woche neue Details über die Methoden und das Ausmaß der
Überwachung durch die Geheimdienste bekannt wurden, kommt man aus dem
Staunen nicht heraus", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeuts

Mitteldeutsche Zeitung: zu NSA

Die neueste Portion aus den in die Öffentlichkeit
geträufelten Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden ist ein
weiterer Beleg für die Zerstörung aller Vorstellungen von
Datensicherheit. Es gibt sie nicht, und im Namen einer ganz anderen
Idee von transnationaler Sicherheit wird sie geopfert. Die
Hilflosigkeit, mit der die Bundesregierung den Totalangriff auf
unser Recht zur informationellen Selbstbestimmung hinnimmt, ist nur
ein Nebenaspekt der Aussp&auml

Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Die Bombardierung der Zivilbevölkerung in Syrien ist
ein schwerer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, der Einsatz
chemischer Waffen auch. Aber im Sicherheitsrat herrscht eine
Blockade. Wie in Zeiten des Kalten Kriegs. Doch das Völkerrecht hat
sich – auf dem Weg normativen Gewohnheitsrechts – weiterentwickelt.
Wenn der Sicherheitsrat aufgrund seiner Struktur dem nicht Rechnung
zu tragen vermag, wird er zwangsläufig an Einfluss verlieren, werden
Intervent

Mitteldeutsche Zeitung: Politik Gysi hält Rot-Rot-Grün bis 2017 für möglich

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag,
Gregor Gysi, schließt die Tolerierung einer rot-grünen
Minderheitsregierung durch seine Partei definitiv aus, hält es aber
für möglich, dass es bis zur Bundestagswahl 2017 zu einer
rot-rot-grünen Koalition kommt. "Wir sind uns einig, eine Tolerierung
ist nicht verantwortbar und nicht praktikabel", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Es gibt
im

Mitteldeutsche Zeitung: Politik Syrische Flüchtlingsfamilie kommt in Sachsen-Anhalt an

Mit der am kommenden Mittwoch in Hannover erwarteten
Maschine mit 110 syrischen Flüchtlingen, die von Bundesinnenminister
Hans-Peter Friedrich (CSU) und seinem niedersächsischen Amtskollegen
Boris Pistorius (SPD) empfangen wird, wird ein Ehepaar mit sieben
Kindern in Sachsen-Anhalt erwartet. Das sagte der beim
Landesverwaltungsamt für die Integration von Flüchtlingen und
Aussiedlern zuständige Referent Dirk Gödde der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen

Mitteldeutsche Zeitung: zum neuen Sparkonzept in Sachsen-Anhalt

Das Szenario sieht vor, Fachhochschulstandorte zu
schließen. An den Universitäten Halle und Magdeburg werden etliche
Fachbereiche gestrichen und fast 10000 Studenten weniger sind im
Land. Und, was bringt das? Lediglich rund 60 Prozent der geplanten
Einsparsumme von 50 Millionen Euro. Diese Vorgabe von Finanzminister
Jens Bullerjahn ist nur unter einer Bedingung zu erreichen: Das
Universitätsklinikum in Halle wird geschlossen. So steht es in der
Streichliste. Das Konzep

Mitteldeutsche Zeitung: zu syrischen Flüchtlingen

5 000 – das ist die Zahl an Flüchtlingen, die
Deutschland aufnehmen will, und zwar insgesamt. Das ist erstens zu
wenig. Es ist nicht so, dass Deutschland für Flüchtlinge gar nichts
täte. Ihre Zahl steigt, auch hier. Doch nirgendwo sonst ist ihre
Aufnahme so unabweisbar wie in Syrien. Dazu hätte es der
vermeintlichen oder tatsächlichen Giftgasattacke des Regimes von
Baschar al-Assad gar nicht mehr bedurft. Zweitens sollte klar sein,
dass der wohl kaum noch ab

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlversprechen

Das Wirtschaftsministerium erstellt also eine
Expertise, wonach die schwarz-gelben Wahlversprechen in der Summe
nicht finanzierbar sind. Es zeige, dass man Prioritäten setzen müsse,
lässt FDP-Chef Philipp Rösler verlauten und will damit seine Partei
als Korrektiv zu den Ausgabekönigen von CDU und CSU preisen.
Tatsächlich stellt er Schwarz-Gelb ein Zeugnis aus, das die
Opposition nicht schlechter hinbekommen hätte.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitu

Immobilienexperte Thomas Filor: Die Immobilienblase ist weit entfernt

Magdeburg, 05.09.2013. Dass es keinen Grund gibt, eine Immobilienblase in Deutschland zu befürchten, haben schon etliche Experten bestätigt. Der deutsche Immobilienmarkt kommt nämlich wieder zur Ruhe. Die Zeit pauschal großer Preissprünge sei vorbei, ist auch Thomas Filor überzeugt. "Das Kaufinteresse ist zwar nach wie vor sehr hoch, viele Käufer sind jedoch durchaus preisbewusst und schlagen nur zu, wenn Lage und Qualität stimmen", so der Immob

Mitteldeutsche Zeitung: zu Transplantationen

Man sollte meinen, alle Verantwortlichen müssten
ein Interesse an einer vorbehaltlosen Aufklärung der aufgedeckten
Verfehlungen haben. Doch stattdessen verharmlosen sie erneut. So
wird der Eindruck erweckt, nur die Verstöße in Göttingen, Leipzig
oder Regensburg seien wirklich schlimm, weil hier systematisch
manipuliert worden sei. Die 74 Regelverstöße in den anderen
untersuchen 20 Transplantationszentren werden dagegen wie kleinere
Nachläs