Mitteldeutsche Zeitung: zu Tourismus in Sachsen-Anhalt

Nach dem Hochwasser wird jetzt verstärkt um Besucher
geworben. Und wie? Mit Plakaten! Aha. Ein Herr Litfaß hat die Methode
vor mehr als 150 Jahren mal perfektioniert. Das kann so schlecht
also nicht sein, oder? Reiselustige Menschen sind oft aber nicht
nur mit Bahn, Auto oder Rad unterwegs, sondern meist genauso mobil
im Internet und in sozialen Netzwerken. Gemessen daran ist die
Arbeit der Tourismus-Werber – freundlich ausgedrückt – ganz solide.
Die Ergebnisse sind

Mitteldeutsche Zeitung: Sozialdemokratie SPD-Chef Gabriel hält Linke für koalitionsfähig

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hält die
Ost-Linke für koalitionsfähig. Der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) sagte er auf die Frage, wann
die Zeit reif für eine Koalition mit den Linken im Bund sei: "Wenn
die Linke entschieden hat, war für eine Partei sie sein will. Wenn
die Linke wie im Osten wäre, dann wäre das kein Problem. Aber im
Westen ist sie eine Partei von Sektierern und SPD-Hassern." Er
ergänzte

Mitteldeutsche Zeitung: Sozialdemokratie SPD-Chef Gabriel ist gegen Kürzungen im Kultur- und Wissenschaftsbereich

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat sich gegen
Kürzungen bei Kultur und Wissenschaft ausgesprochen. Der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) sagte er:
"Kultur gehört umfassend zur Daseinsvorsorge und wir sollten darauf
achten, dass nicht Theater gegen Altenpflege oder die Musikschule
gegen den öffentlichen Nahverkehr ausgespielt werden. Wir brauchen
immer beides. In schwierigen Zeiten brauchen wir sogar eher mehr als
weniger Kultur." G

Mitteldeutsche Zeitung: Späh-Affäre Innenexperte der Linken, Korte, kritisiert Merkels Aussagen zum NSA-Skandal

Der Innenexperte der Linksfraktion, Jan Korte, hat
den jüngsten Auftritt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der
Bundespressekonferenz und ihre Ausführungen zum NSA-Skandal scharf
kritisiert. "Das, was die Bundesregierung jetzt schon seit Wochen
aufführt, kann man nicht anders als Volksverdummung bezeichnen, um es
einmal diplomatisch auszudrücken", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Der
Bundeskanzl

Mitteldeutsche Zeitung: Drohnen-Affäre Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Kujat kritisiert de Maizières Krisenmanagement

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr,
Harald Kujat, hat das Krisenmanagement von Verteidigungsminister
Thomas de Maizière (CDU) in der Drohnenaffäre kritisiert, sieht aber
keinen Grund für einen Rücktritt. "Dass das Krisenmanagement nicht
glücklich war, das ist doch klar", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Wir leben
in einer offenen Gesellschaft. Und man gewinnt die Öffentlichk

Mitteldeutsche Zeitung: Energie Sorgen um Investitionen in der Chemieindustrie wegen hoher Energiekosten

Am Chemiestandort Leuna (Saalekreis) herrscht Sorge
um Investitionen und Arbeitsplätze, falls die EU-Kommission die
Ausnahmen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) streicht. Das sagte
der Chef der Standort-Infrastrukturgesellschaft Infra Leuna, Christof
Günther, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Samstagausgabe). Sollten die Befreiungen von der EEG-Umlage
wegfallen, müssten die rund 100 Unternehmen mit gut 9 000
Beschäftigten auf einen Schlag 46 Millione

Mitteldeutsche Zeitung: zur Pressekonferenz der Kanzlerin

Auf deutschem Boden muss sich jeder an deutsches
Recht halten. Mit dieser Botschaft verabschiedet die Kanzlerin sich
in den Sommerurlaub, jedoch nicht ohne mitfühlenden Blicks noch
einmal in den allmählich trocknenden Hochwassergebieten vorbei zu
schauen. Von wegen, die Frau macht keinen Wahlkampf. Sie tut nichts
anderes. Die Leute finden ihr Verhalten in Sachen NSA zwar nicht so
überzeugend. Aber es stört sie nicht weiter. Das Land hat die
Kanzlerin, die es verdient.

Mitteldeutsche Zeitung: zu Doping

Die Verbände haben sich selbst in eine unlösbare
Konfliktsituation manövriert. Dopingfälle öffentlich zu machen,
schadet der Vermarktung. Sie unter der Decke zu halten, zerstört die
Glaubwürdigkeit. Und so wird jeder neue Dopingfall erst einmal zu
einem Wettbewerb in Sachen Deutungshoheit. So geschehen bei den
Sprintern Gay und Powell: Jeder positive Test zeigt, dass das
Kontrollsystem greift, sagen die Verbände. Einzelne positive Proben
beweisen