Mitteldeutsche Zeitung: zu Image/Sachsen-Anhalt

Ein anderes, viel höher verschuldetes Bundesland,
das zudem in den Statistiken oft hinter Sachsen-Anhalt rangiert, hat
es doch vorgemacht, wie Image-Probleme gelöst werden können. Vor
zehn Jahren war Berlin nur arm und noch nicht sexy. Die
Bevölkerungszahl sank von Jahr zu Jahr. Heute wollen vor allem junge
Leute dorthin, obwohl die reinen Wirtschaftsdaten weiterhin schlecht
sind. Die Hauptstadt vermittelt jetzt ein positives Lebensgefühl,
Aufbruch, Unterne

Mitteldeutsche Zeitung: zu Nebeneinkünften der Landespolitiker

Wer erhält parallel zu den Diäten aus Steuermitteln
wie viel Geld von wem? Das legt nur ein Teil der Abgeordneten offen
und auch erst auf Nachfrage der MZ. Das Problem ist die jetzige
Transparenzregelung, die etwa soviel Klarsicht erlaubt wie eine
ungeputzte Milchglasscheibe. Öffentlich zugänglich, etwa auf der
Internetseite des Landtages, ist nur die Art der Nebentätigkeiten. Ab
welchen Summen diese gemeldet werden müssen? Das sagt einem die
Landtagsverwa

Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Wahl und Sandy

Die USA sind das Land des permanenten Pfusches, der
Dauer-Reparatur. Kaum ein Energieversorger kommt nach "Sandy" auf die
Idee, die Stromleitungen in den Bäumen durch Leitungen unter der Erde
zu ersetzen. Wieso sollte er auch? Die Reparatur der Kabel kostet
weniger als das Vergraben und scheint überdies dem Gesamtprofit des
Unternehmens gut zu tun. Und die Kundschaft sitzt sowieso
gezwungenermaßen geduldsam im Schein einer Kerze da und wartet, bis
das elektrische L

Haseloff: Sachsen-Anhalt hat mit schlechtem Image zu kämpfen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat eingeräumt, dass das Land Probleme mit seinem Image hat. Es bestehe ein riesiger Handlungsbedarf, sich richtig darzustellen, sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Zum Beispiel ist die Arbeitsmarktsituation in Leipzig und im Leipziger Umland viel schlechter als in Halle und im Saalekreis", betonte er. "Wenn Sie beispielsweise fragen würden, wo in den neuen Bundesländern die größt

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Ministerpräsident Haseloff: Land hat mit schlechtem Image zu kämpfen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) hat eingeräumt, dass das Land Probleme mit seinem Image hat. Es
bestehe ein riesiger Handlungsbedarf, sich richtig darzustellen,
sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Sonnabend-Ausgabe). "Zum Beispiel ist die Arbeitsmarktsituation in
Leipzig und im Leipziger Umland viel schlechter als in Halle und im
Saalekreis", betonte er. "Wenn Sie beispielsweise fragen würden, wo
in den neuen Bu

Mitteldeutsche Zeitung: zu Handwerks-Boom in Sachsen-Anhalt

Wegen der unsicheren Entwicklung des Euro
investieren viele Menschen ihr Geld in Immobilien. Die niedrigen
Zinsen machen dies ohnehin attraktiv. Obendrauf reicht der Staat
noch reichlich Fördermittel etwa für die energetische Haussanierung
aus. All dies nutzt den Bau-Handwerkern.Diese waren nach dem Ende des
Wiedervereinigungsbooms in Sachsen-Anhalt arg gebeutelt. Doch die
Schrumpfung ist offenbar beendet. Bereits seit 2008 geht es
aufwärts. Anders als in vielen Wirtschaf

Mitteldeutsche Zeitung: zu Demografie und Sachsen-Anhalt

Wir werden älter aber immer weniger. Junge Menschen
sind rar. Das ist es, was mit dem sperrigen Begriff demografischer
Wandel umschrieben wird. Sachsen-Anhalt trifft diese Entwicklung von
allen Bundesländern am stärksten. Heute leben hier knapp ein Fünftel
weniger Menschen als 1990. Bis zum Jahr 2025 wird das Land noch
einmal 20 Prozent seiner Einwohner verlieren. Die Landesregierung
ist sich der Probleme durchaus bewusst. Es gibt zahlreiche Studien,
Projekte, di

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft Handwerk in Sachsen-Anhalt profitiert von der Euro-Krise

Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt profitieren von
der Euro-Krise. Viele Hauseigentümer stecken derzeit ihr Geld lieber
in Renovierungen, als es anzulegen. "In Krisenzeiten investiert man
in die eigenen vier Wände, ins sogenannte Betongold", sagte Juliane
Ziegler, Sprecherin der Handwerkskammer Halle der Mitteldeutschen
Zeitung (Samstagausgabe). Die Auftragsbücher vieler Firmen seien
voll. Wer kurzfristig Dachdecker, Maler oder Klempner benötigt, müss

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft Handwerk in Sachsen-Anhalt profitiert von der Euro-Krise

Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt profitieren von
der Euro-Krise. Viele Hauseigentümer stecken derzeit ihr Geld lieber
in Renovierungen, als es anzulegen. "In Krisenzeiten investiert man
in die eigenen vier Wände, ins sogenannte Betongold", sagte Juliane
Ziegler, Sprecherin der Handwerkskammer Halle der Mitteldeutschen
Zeitung (Samstagausgabe). Die Auftragsbücher vieler Firmen seien
voll. Wer kurzfristig Dachdecker, Maler oder Klempner benötigt, müss

Mitteldeutsche Zeitung: zu London und EU-Haushalt

Schon die Margaret Thatcher wollte ständig ihr Geld
zurück. Der Unterschied: Sie entschied selbst. Keine schöne Lage also
für den Chef einer krisengeschüttelten Koalition. Aber Cameron kann
das Beste daraus machen und den EU-Partnern sagen: Sorry, hier sitz
ich, ich kann nicht anders. Gern sagen wir in Europafragen frei nach
Asterix: Die spinnen, die Briten. Doch diesmal ist es anders. Die
EU-Kommission will ihren Etat erhöht haben. Sollen wird in Zeiten, da
ni