Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 7. Juni zur Situation in der Luftfahrtbranche

Denn Tom Enders, Chef der Airbus-Mutter EADS, hat
sich zum Ziel gesetzt, das Konzernergebnis zu verbessern, sprich die
Rendite pro verkauftem Flugzeug zu steigern – da hat
Airbus-Konkurrent Boeing derzeit noch die Nase vorn. Wie das
funktionieren soll? Produktionsabläufe werden optimiert, und wo
sinnvoll gespart werden kann, wird gespart. Dass das auch die
Zulieferer zu spüren bekommen werden, davon kann man ausgehen.
Allerdings werden diese Unternehmen dem Branchenriesen nicht

Wege aus der Burnout-Falle

Wege aus der Burnout-Falle (BEM, Mobbing, Bossing, Abmahnung, (fristlose) Kündigung). Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin

neues deutschland: IG Metall Baden-Württemberg will künftige Tarifpolitik diskutieren

Der im März erzielte Tarifabschluss für die Metall-
und Elektroindustrie sorgt innerhalb der Gewerkschaft IG Metall und
besonders bei den großen Autobauern wie Daimler und Porsche für
scharfe Kritik. Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück sagte
gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues
deutschland" (Freitagausgabe), er sehe keinen Grund den bayerischen
Tarifabschluss, der als Pilotabschluss für die anderen Landesbezirke
der IG

Stuttgarter Nachrichten: EWE-Klage gegen EnBW

Das juristische Tauziehen zwischen den einstigen
Partnern EnBW und der Oldenburger EWE, das jetzt in einem
Schiedsgerichtsverfahren gipfeln wird, könnte der EnBW richtig
wehtun. Nicht weniger als eine halbe Milliarde Euro will die EWE von
den Karlsruhern zurück. Im Grunde geht es bei der Sache um die Frage,
ob sich die EnBW im Jahr 2009 verpflichtet hat, die lange Zeit als
Kleinod geltende Gasfirma VNG von der EWE zu einem hohen Preis zu
übernehmen. Wer seine Interessen durc

Westfalen-Blatt: zum Thema CO2-Streit

»Liebe Angela« – der Brief, mit dem der
Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann,
Bundeskanzlerin Angela Merkel im C02-Streit mit Brüssel für sich
gewinnen will, beginnt verdächtig vertrauensvoll. Wissmann,
Parteifreund von Merkel und Ex-Bundesverkehrsminister, nutzt seine
alten Kontakte. Das ist sein Job. Lobbyisten wie er sind permanent
bemüht, ihre Branche vor missliebigen Gesetzen zu bewahren. Doch im
konkreten Fall üb

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Daimler/Gewerkschaften/Werkverträge

Das Problem ist, dass längst nicht jeder
Werkvertrag ein Übel darstellt – es gibt viele Tätigkeiten, die ohne
weiteres an Drittfirmen vergeben werden können. Auch in den
Entwicklungsbereichen halten viele gut bezahlte Kräfte Werkverträge
für normal. Auf der anderen Seite darf es nicht sein, dass ein
Betrieb seine eigene Wertschöpfungskette mit (Schein-)Werkverträgen
segmentiert, um seine Personalkosten zu drücken. Klare Kriterien und
rote

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Tarifabschluss/Metallindustrie

5,6 Prozent ergeben auf den ersten Blick ein
imposantes Plus. Mit diesem Wert spürbar über der Inflationsrate wird
die Kaufkraft gestärkt – das war das Kernvorhaben der IG Metall.
Freilich gelten die 5,6 Prozent für 20 Monate. Das relativiert die
hohe Zahl, denn selbst der öffentliche Dienst liegt nur unwesentlich
unter diesem Ergebnis: Auch dort gibt es 5,6 Prozent mehr –
allerdings für zwei volle Jahre.

Die Kostensteigerung für die Unternehmen h&auml

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur neuen S-Klasse

Die Chancen, dass dieses Fahrzeug vom Kunden
angenommen wird, stehen gut. Die S-Klasse ist nicht nur ein
Status-Symbol, sie soll dem Fahrer auch das gute Gefühl geben, seinen
Status nicht auf Kosten der Allgemeinheit auszuleben. So hat der
Konzern viel Geld in Technologien investiert, die im Fall eines
Unfalls nicht dem Besitzer nützen, sondern anderen. Nachtsichtgeräte,
um Fußgänger zu erkennen oder Bremssysteme, die bei einem
Auffahrunfall verhindern, dass ein

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zum Tarifabschluss in der Metallbranche: „Blick hinter den Vorhang“

Der Theatervorhang ist gefallen und wird sich
erst wieder in knapp zwei Jahren öffnen. Das Stück, das gegeben
wurde, trägt den Titel: Tarifverhandlungen in der Metall- und
Elektroindustrie. Die Statisten waren in diesem Jahr erneut tausende
Beschäftigte, die nach einem Drehbuch der IG Metall auf die Straße
gegangen sind, um den Druck zu erhöhen, wie es immer heißt. Und auch
wenn das beide Tarifparteien nicht offen zugeben wollen: Warnstreiks
sind so et