neues deutschland: Sprecherin des CCC: Deutschland stark im Fokus der US-Schnüffelei

Die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Constanze
Kurz, sieht bei der Schnüffelei des US-Geheimdienstes mit Hilfe des
Programms "PRISM" Grenzen überschritten und fordert, dass sich alle
"europäischen Länder gegen die Ausspionierung wehren". Im Interview
mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(online-Ausgabe: http://www.neues-deutschland.de/artikel/824232.hier-
wurden-ganz-klar-grenzen-ueberschritten.html)stellt Kur

Geheime Internet-Überwachung: Ex-US-Präsidentschaftskandidat John McCain kritisiert mangelhafte Information der Öffentlichkeit

Bonn/Berlin, 11. Juni 2013 – US-Senator John McCain
sieht zwar Vorteile in dem geheimen Online-Überwachungsprogramms
"Prism", das derzeit in den USA heiß diskutiert wird, hält jedoch die
mangelnde Transparenz für einen großen Fehler. "Ich glaube, dieses
Programm ist praktikabel und nützlich, aber das amerikanische Volk
und unsere Partner sollten besser informiert werden", erklärte McCain
im phoenix-Interview. Die US-Regierung steht der

Stuttgarter Zeitung: Kommandeur der ISAF-Schutztruppe beunruhigtüber steigende Opferzahl von Zivilisten

Der Kommandeur der ISAF-Schutztruppe in
Afghanistan, Joseph F. Dunford, hat sich "sehr beunruhigt" über die
steigende Opferzahl von Zivilisten bei Taliban-Angriffen gezeigt. Im
Interview mit der Stuttgarter Zeitung (Dienstagausgabe) sagte
Dunford: "Wir glauben, dass hochrangige Taliban zwar die Anweisung
erteilt haben, weniger zivile Tote zu riskieren, sie dringen damit
aber nicht zu den niederen Rängen durch." Aus Abhöraktionen hat die
ISAF erfahren,

US-Drohnenkrieg läuft über Deutschland

In die gezielten Tötungen von Terrorverdächtigen
in Afrika durch Drohnen sind US-Standorte in Deutschland maßgeblich
eingebunden. Insbesondere geht es dabei um "Africom", das 2008 neu
eingerichtete Oberkommando des US-Militärs für Afrika in Stuttgart.
Auch das Air Operations Center (AOC) der US-Air Force Basis im
rheinland-pfälzischen Ramstein spielt dabei technisch eine zentrale
Rolle. Das haben Recherchen des NDR-Politikmagazins "Panorama&quo

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Indien/Terrorismus: Nichts zu melden

Die maoistischen Rebellen Indiens haben ein
Gebiet fest in ihrer Hand, das größer ist als Baden-Württemberg und
Thüringen zusammen. Die Zentralregierung in Delhi hat in dieser an
Rohstoffen so reichen Gegend praktisch nichts zu melden, die Rebellen
haben mit Schutzgelderpressungen ein solides Auskommen. Verglichen
mit den militanten Regierungsgegnern in Syrien oder Afghanistan ist
die internationale Aufmerksamkeit gegenüber den indischen Maoisten
ziemlich gering.

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Terror-Mord in London

Für terroristische Verbrechen gibt es keine
Begründung und schon gar keine Rechtfertigung. Am Werk sind
Durchgeknallte, schandbar Selbstverliebte, auch im Londoner Fall
mutmaßlich solche, die ihre Selbstradikalisierung zum äußersten
Exzess getrieben haben. Entsprechend ist zu reagieren. Durch
Wachsamkeit, durch anständig ausgestattete Sicherheitskräfte. Aber
mehr noch durch Haltung. Die könnte am Wochenende darin sichtbar
werden, dass Fans aus vi

RNZ: Krieg der Bilder – am bestens nichts senden

Und jetzt ermorden zwei Männer einen jungen
Briten mitten in London und fordern Passanten auf, alles – samt
politischem Statement – mit ihren Handykameras zu filmen. Das ist
eine neue Qualität. Nicht des Terrors, sondern der terroristischen
Propaganda. Diese Bilder laufen nämlich nicht nur auf dem
Spartensender Al Dschasira; nein sie erreichen den "Feind" im
heimischen Wohnzimmer. Dagegen gibt es ein Mittel: Die Bilder nicht
senden. Den Terror als Wahnsinn benenne

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu London/Terrorismus/Anschlag

Unabhängig davon, welche Hintergründe die
Ermittler noch herausfinden werden, es war mit Sicherheit ein ganz
besonders abscheulicher Mord, der da im Stadtteil Woolwich verübt
worden ist. Neben aller Brutalität hat die Tat eine bemerkenswerte
Besonderheit. Es war wohl das Mobiltelefon eines Passanten, dessen
sich einer der Täter bediente, um seine krude Bekennerbotschaft in
die Welt zu senden. Das spricht nicht für großartige Planung. Aber es
wäre ve

WAZ: Entlarvende Bilder – Kommentar von Walter Bau

Ein bestialischer Mord auf einer belebten Straße, am
helllichten Tag. Der Mörder flieht nicht etwa, sondern stößt
Drohungen aus, gestikuliert dabei mit blutverschmierten Händen. Eine
ebenso dramatische wie unwirklich scheinende Szenerie. Und doch ist
sie real. Die Bluttat von London entfaltet ihren ganzen Schrecken
erst durch das Video eines Passanten, das die Augenblicke nach dem
Mord festhält. Die schockierenden Bilder wurden per TV weltweit
verbreitet. Au

neues deutschland: Siedlungsbau: Rauchzeichen aus Israel

Hat sich da etwas bewegt im Nahostfriedensprozess?
Selbst in der Frage schwingt schon mehr Optimismus, als mit realen
Fakten unterlegbar ist. Es beginnt bei der Begrifflichkeit, da von
einem Prozess schlechterdings keine Rede sein kann – setzte dieser
doch Bewegung voraus -, allenfalls von einem Zustand, für den
»mausetot« eine sehr zutreffende Umschreibung ist. Zumindest seit
Ende September 2010, als Israels Ministerpräsident Netanjahu das
Moratorium für den Ba