Mittelbayerische Zeitung: zur Zulassung von Genmais in der EU

Das Verhalten könnte widersprüchlicher nicht
sein: Zuhause vertreten EU-Mitgliedsstaaten wie Deutschland oder
Österreich öffentlichkeitswirksam eine strikte Anti-Gentech-Linie.
Und in Brüssel stimmen sie hinter verschlossenen Türen dafür oder
enthalten sich, was sich am Ende doch wie eine Zustimmung auswirkt.
Die Ausrede – "Das haben die bei der EU so beschlossen", dürfte im
Wahlkampf schon bald zu hören sein. Gewinner dieses Schauspie

Allgemeine Zeitung Mainz: „Vorübergehend“ / Kommentar zum Urteil über Leiharbeit von Peter Königsberger

Die Freude der Gewerkschaften über das jüngste
Urteil des Bundesarbeitsgerichts zum Thema Leiharbeit ist verfrüht.
Denn die Richter haben sich mit der Kernfrage gar nicht beschäftigt.
Nämlich: Was bedeutet bei der Dauer der Beschäftigung von
Leiharbeitern der im Gesetz benutzte Begriff "vorübergehend"? Solange
diese Frage nicht zweifelsfrei – nämlich höchstrichterlich –
entschieden ist, wird sich an der Situation der rund 800 000
Leiha

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Leiharbeit

Endlich, werden viele sagen. Endlich werden dem
falschen Spiel mit der Leiharbeit Grenzen gesetzt. Der Spruch des
Bundesarbeitsgerichts ist ein wichtiger, aber nur erster Schritt auf
dem Weg zurück in eine verantwortlichere Arbeitswelt, die immer
stärker zu verwahrlosen droht. Die Auswüchse der Leiharbeit haben in
den vergangenen Jahren gravierende Ausmaße angenommen. Leiharbeit, da
schwingt heute bei vielen der Gedanke an schlechte
Arbeitsbedingungen, niedrige Lö

Börsen-Zeitung: Turbulenzen im Sommerloch, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Grit Beecken.

Am Ende hat Ben Bernanke die Investoren dann
doch wieder einfangen können. Nachdem der Chef der US-Notenbank
Federal Reserve (Fed) am Mittwoch erklärte, die Geldpolitik bleibe
auch dann noch expansiv, wenn die Anleihekäufe gedrosselt werden,
atmeten die Händler weltweit einmal tief durch und kauften dann
kräftig ein, nachdem viele von ihnen in den vergangenen Wochen eher
auf Cash als auf Aktien, Renten & Co. gesetzt hatten.

"Dass Bernanke betonte, die

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG, Rostock: Schokoladen-Fabrikant und Halloren-König Morzynski will Grand Hotel in Heiligendamm kaufen

Der Hannoveraner Geschäftsmann und
Mehrheitsaktionär der traditionsreichen ostdeutschen
Schokoladenfabrik Halloren in Halle bestätigt Interesse am
Luxushotel. Berliner Investoren-Gruppe lässt Zahlungsfrist
verstreichen.

Heiligendamm – Der Halloren-König greift nach dem Grand Hotel:
Paul Morzynski (62), Wirtschaftsprüfer aus Hannover und
Mehrheitsaktionär der traditionsreichen Halloren Schokoladenfabrik in
Halle (Saale), will die insolvente Luxus-Herbe

WAZ: Händler müssen neue Wege gehen – Kommentar von Sven Frohwein

Diese Aktion hat Charme: Die Einzelhändler in
Tönisvorst verhängen ihre Schaufenster, um auf eine bedrohliche
Entwicklung aufmerksam zu machen. Kunden nutzen die
Beratungskompetenz der Geschäfte, kaufen aber lieber im Internet ein,
weil es dort günstiger ist. Die Händler sagen: Wenn wir nicht mehr da
sind, lohnt es sich nicht mehr, in Tönisvorst zu leben. Recht haben
sie. Geschäfte machen eine Innenstadt erst lebendig. Auf der Jagd
nach dem günst

Der Tagesspiegel: Berliner Wirtschaftssenatorin warnt vor Kauf des Stromnetzes

Berlin – Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer
(CDU) hat sich erstmals entschieden gegen den Rückkauf des
Stromnetzes gewandt. "Die, die Erfahrung haben, sind gegen einen
Kauf. Wer Luftschlösser baut, ist dafür", sagte Yzer dem
"Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Am 3. November sollen die Berliner
bei einem Volksentscheid über den Kauf entscheiden.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-

neues deutschland: Grünen-Energieexperte Fell: Umkehr bei befreiung von EEG-Umlage nötig

Der energiepolitische Sprecher der Grünen im
Bundestag, Hans-Josef Fell, will die Möglichkeiten für die Befreiung
von Unternehmen von der sogenannten EEG-Umlage stark einschränken.
"Unsere Forderung ist es, auf den Stand von 2009 zurückzukehren.
Damals wurden (…) diejenigen befreit, die sehr stark im
internationalen Wettbewerb stehen", sagte Fell in einem Interview mit
der Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe) angesichts
der Zuna

Neue OZ: Kommentar zu Energie / Wind / Bundesregierung

Unverzichtbar

Nicht einmal halb so viel Windkraft in der Nordsee wie geplant?
Zumindest nicht bis zur angepeilten Marke, dem Jahr 2020? Bleibt der
Ausbau der Offshore-Windkraft tatsächlich so weit hinter den Plänen
der Bundesregierung zurück, steht ein wesentliches Kalkül der
Energiewende infrage: Offshore-Windparks sollen die Grundlast der
deutschen Stromversorgung tragen – mit einer Beständigkeit, die an
konventionelle und nukleare Kraftwerke heranreicht. Ihr