Steinmeier (SPD) zu Zypern: Gegen Griff in Rentenkasse und Euro-Austritt / EU muss Handlungsfähigkeit demonstrieren

Bonn/Berlin, 22. März 2013 – Der Fraktionsvorsitzende
der SPD Frank-Walter Steinmeier hält einen Griff in die zypriotische
Rentenkasse zur Lösung der Finanzprobleme des Landes für falsch:
"Wenn man die Schuld nur von der einen in die andere Kasse legt,
ändert sich dadurch nichts", so Steinmeier bei PHOENIX.

Für Steinmeier ist die Außenwirkung der EU beim Krisenmanagement
in Zypern besonders wichtig: "Amerikaner und Chinesen, die in einen

ZDF-Politbarometer März II 2013 / Eurokrise: Angst um Ersparnisse nimmt zu / K-Frage: Merkel weiterhin mit großem Abstand vor Steinbrück (BILD)

ZDF-Politbarometer März II 2013 / 
Eurokrise: Angst um Ersparnisse nimmt zu / 
K-Frage: Merkel weiterhin mit großem Abstand vor Steinbrück (BILD)

Eurokrise: Die Eurokrise ist zurück im Bewusstsein: Zum ersten Mal
in diesem Jahr wird sie als das bei weitem wichtigste Problem in
Deutschland genannt. Vor dem Hintergrund der Lage in Zypern gehen 64
Prozent der Befragten davon aus, dass sich die Eurokrise eher
verschärfen wird, 9 Prozent rechnen mit einer Abschwächung, und 24
Prozent erwarten keine großen Änderungen (weiß nicht: 3 Prozent). Im
Zusammenhang mit der Eurokrise sagen jetzt 49 Prozent, dass

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Deutsche Bahn

Warten auf die Zukunft

Glückwunsch, Deutsche Bahn: 2012 war offenbar ein tolles Jahr. Das
Geld sprudelte, alle Geschäftsbereiche schrieben schwarze Zahlen, und
so viele Menschen wie nie zuvor wählten den Zug als ihr
Verkehrsmittel. Alles könnte wunderbar sein, wenn da nicht der
Eindruck bliebe, dass eine Bahnreise immer noch ein gewisses Wagnis
ist, zumindest, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem
bestimmten Ort sein möchte. In den vergangenen Tagen ver

Börsen-Zeitung: Keine Alternative, Kommentar zur EZB von Mark Schrörs

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Zypern
eine letzte Frist gesetzt: Bis Montag muss es eine Einigung mit den
Euro-Rettern über ein Hilfspaket geben, mit dem auch die Banken des
Landes mit frischem Kapital ausgestattet werden, – ansonsten gibt es
keine Notfallkredite der nationalen Zentralbank mehr. Die Banken
wären dann pleite und würden wohl das ganze Land mit in den Abgrund
reißen.

Die EZB argumentiert, dass sie keine andere Wahl habe: Die
Notfallliquid

Allgemeine Zeitung Mainz: Nachweis erbringen / Kommentar zu Boni für Banker

Die Schweiz als Vorbild bei der Diziplinierung von
Bankern? Wer hätte das je für möglich gehalten. Seit gestern ist das
EU-weit mit Genugtuung zur Kenntnis genommene Realität. Wer deswegen
den Untergang der freien Marktwirtschaft beklagt, sollte sich in
Erinnerung rufen, weswegen die Politik nun Schluss gemacht hat mit
oft genug viele Millionen schweren Bonuszahlungen. Denn es waren
skrupellose Hasadeure in den Banktürmen, die der Welt zuerst die
Finanzkrise und d

Stuttgarter Zeitung: Zweifelhaftes Wachstum / Kommentar zur Deutschen Bahn

Bahnchef Rüdiger Grube will den Umsatz des
größten deutschen Staatskonzerns bis 2020 glatt verdoppeln. Wem soll
das nützen? Schon heute ist die DB mit 300.000 Mitarbeitern das
umsatzstärkste Schienenunternehmen Europas, größter Landspediteur,
dazu größter Bus- und Schienennetzbetreiber und zudem Nummer zwei in
der Luftfracht und Nummer drei im Seetransport weltweit. Trotzdem
kauft Grube weiter zu und treibt damit auch die jetzt schon
gewalti

Schulz (SPD) optimistisch für zypriotischen Sozialfonds: EU löst Probleme selbst und ohne russisches Kapital

Bonn/Bern, 21. März 2013 – Der Präsident des
Europäischen Parlaments Martin Schulz hat sich im PHOENIX-Interview
optimistisch hinsichtlich einer Lösung der zypriotischen
Schuldenprobleme über einen Fonds gezeigt: "Wenn der Sozialfonds die
Lasten im Lande gerechter verteilen wird, dann könnte er die Lösung
sein. Ich bin optimistisch, dass es gelingen wird."

Wichtig sei, dass man "kein Land mit Spekulationen aus dem Euro
herausbrechen kan

WAZ: Opel: Hoffen auf Besonnenheit. Kommentar von Thomas Wels

Das ablehnende Votum der Bochumer Opel-Belegschaft
zum Sanierungstarifvertrag ist Ausdruck eines tiefen Misstrauens
gegenüber dem Management. Was nach all den Jahren des Niedergangs am
Revier-Standort und der stiefmütterlichen Behandlung durch den
Eigentümer General Motors (GM) verständlich ist. Und natürlich ist es
viel verlangt, wenn eine Belegschaft der weitgehenden Abwicklung
ihrer Arbeitsplätze zustimmen soll. Und doch ist es ein harter und
risikoreicher

WAZ: Gasversorger als Geheimniskrämer. Kommentar von Ulf Meinke

Das kleine Wörtchen Klausel ist der große Bruder des
Verbs verklausulieren, was nichts anderes heißt als verschlüsseln
oder unklar machen. Und darum geht es wohl, wenn wieder einmal eine
Gaspreiserhöhung ansteht. Klar aber ist: Klauseln, die verschleiern
sollen, haben in den Verträgen der Versorger nichts zu suchen.
Kundennähe bedeutet auch, zu sagen, wie, wann und warum sich Preise
erhöhen. Es gibt zu denken, dass sich die Branche eine solche
Selb