Schwäbische Zeitung: Die Gier wird bestraft – Kommentar

Es klingt verlockend: Gemäß der Praxis in
Australien sollen die Mineralölkonzerne nur noch einmal täglich ihre
Spritpreise verändern dürfen. Außerdem müssten sie diese Preise
bereits am Vortag festlegen und einer Behörde melden. Solch eine
Regelung könnte zumindest extreme Preissprünge verhindern.

Eines ist klar: Die fünf Anbieter Aral, Esso, Jet, Shell und Total
haben ihre Praxis des Parallelverhaltens perfektioniert. Einer h

Der Tagesspiegel: Car-2-Go in Kürze auch in Berlin

Berlin – Daimler startet sein Carsharing-Angebot in
der Hauptstadt. "Den nächsten Schritt beim weltweiten Rollout macht
Car-2-Go in Berlin", sagte Robert Henrich, Geschäftsführer der
Daimler-Tochter Car-2-Go GmbH, dem "Tagesspiegel am Sonntag". An der
Spree solle "in Kürze die bislang weltweit größte Flotte" des
Unternehmens an den Start gehen – also mehr als 500 blau-weiße
Smarts. Diese würden "in weiten Teilen de

Rheinische Post: WestLB zahlt Bleibeprämien bis zu einem Jahresgehalt

Die vor der Aufspaltung stehende WestLB will
wichtige Mitarbeiter mit Bleibeprämien im Unternehmen halten. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Betriebsvereinbarung der
WestLB zur Mitarbeiterbindung. "Die Zusage einer Zahlung erfolgt je
nach Gefährdungspotenzial der unerwünschten Abwanderung . . . in Höhe
von drei, sechs, neun, oder ausnahmsweise auch zwölf
Monatsfixgehälter

Neue OZ: Kommentar zu Handel / Drogerien

Raus aus dem Schlecker-Konzern

Die spannendste Frage bleibt unbeantwortet: Was wird jetzt aus Ihr
Platz? Mit Filialschließungen und Stellenabbau ist weder der
Fortbestand garantiert, noch ist das endgültige Scheitern der
insolventen Drogeriekette besiegelt. Insolvenzverwalter Werner
Schneider verschlankt das Unternehmen, um es innerhalb der nächsten
drei Wochen aus der Verlustzone zu führen. Damit hat Ihr Platz als
eigenständiges Unternehmen weniger Überle

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Schienennetz:

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat seine Kritik am
Zustand des Schienennetzes der Deutschen Bahn verschärft. Es ist
nicht mehr nur davon die Rede, dass aufgrund fehlender Mittel die
Bahn die Infrastruktur verrotten lässt. Pro Bahn macht mehr Dampf und
wirft der Politik eine mutwillige Zerstörung des Schienennetzes vor,
da jährliche Investitionen in Höhe von vier Milliarden Euro nicht
ausreichten. Es sind schrille Pfiffe, die hier ertönen. Unstreitig
ist, dass aus

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar: Eine Frage der Logistik

Eine erstaunliche Erkenntnis, die Firmenchef
Dr. Werner Conrad verbreitete: In der Oberpfalz werden die
Arbeitskräfte knapp! Was für den regionalen Arbeitsmarkt eine gute
Nachricht ist, hat dem Conrad-Standort Wernberg einen Malus auf der
Bewertungsliste für eine 50-Millionen-Euro-Investition eingetragen.
Wenn es sich bei Conrad um ein Unternehmen ohne Bindung zur Region
handeln würde: Wer weiß, ob sich da nicht ein großer Arbeitgeber
langsam verabschieden

Börsen-Zeitung: Ölpreis mit Angstprämie, Börsenkommentar „Marktplatz“ von Thorsten Kramer.

Am Ölmarkt ist die Stimmung von enormer
Nervosität geprägt. Wer dafür noch einen Beleg sehen wollte, hat ihn
vor dem Wochenende bekommen. Nachdem in einem englischsprachigen
iranischen Fernsehsender über die Explosion einer Ölpipeline in
Saudi-Arabien berichtet worden war, schoss am Terminmarkt der Preis
für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent steil nach oben. Bei
128,40 Dollar markierte er am späten Donnerstag den höchsten Stand
seit fast v

Weser-Kurier: Alcoa-Chef Kleinfeld sieht Turbo-Kapitalismus beendet

Bremen. Klaus Kleinfeld, Vorstandschef des
US-Aluminiumherstellers Alcoa, kritisiert die anhaltenden
Spekulationen und den Hochfrequenzhandel auf den Finanzmärkten.
"Einige Protagonisten agieren ebenso massiv wie kurzfristig", sagte
er dem BREMER WESER-KURIER. Es gebe in den Märkten noch zu viele
spekulative Elemente. "Bei allem Verständnis für die Bedürfnisse der
Kapitalmärkte halte ich viel davon, sie so weit wie möglich mit der
Realwirt

WAZ: Verdi fordert, die Städte stöhnen. Kommentar von Kai Wiedermann

Vor fünf Tagen erst hatte Verdi-Chef Frank Bsirske
die Arbeitgeber gewarnt: Er rechne mit einer hohen
Streikbereitschaft, sollte es nicht zu einer angemessenen
Lohnsteigerung im öffentlichen Dienst kommen. Jetzt, da die erste
Verhandlungsrunde enttäuschend verlaufen sei, erhöht die Gewerkschaft
den Druck.

Dass Verdi im Ruhrgebiet die Warnstreiks im Öffentlichen
Nahverkehr beginnt, ist aus Sicht der Gewerkschaft normal. Wenn das
Revier erst stillsteht, tut–s s

Berliner Zeitung: Kommentar zur Konkurrenz für die Deutsche Bahn im Fernverkehr

Es wäre gut für den Wettbewerb und damit letztlich
auch für die Bahnkunden, wenn sich der Köln-Express behaupten würde,
ähnlich wie es der Interconnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock
tut. Mehr Konkurrenz, das hat der Nahverkehr auf vielen Strecken
eindrucksvoll gezeigt, führt zu mehr Kundenservice und günstigen
Angeboten. Solange aber eine Bahn-Fahrkarte im Fernverkehr oftmals
sogar teurer ist als ein klug reserviertes Flugticket, gibt es noc