Es gab Zeiten, da war Opel obenauf. Die Rüsselsheimer verkauften
deutlich mehr Autos in Deutschland als ihre Erzrivalen in Wolfsburg.
Aber das ist 40 Jahre her, eine Ewigkeit im harten und schnelllebigen
Autogeschäft. Seit Jahren kommen Hiobsbotschaften vom Autobauer mit
dem Blitz im Firmenemblem, die General-Motors-Tochter macht ihrer
Mutter in Detroit Sorgen. Zwar war das Minus in der Kasse Ende 2011
längst nicht mehr so groß wie ein Ja
Das Finanzgewerbe läuft Sturm gegen die geplante
Finanztransaktionssteuer. Nicht zuletzt die Fondsbranche ruft Zeter
und Mordio und geriert sich dabei als Anwalt der Investmentsparer, so
zum Beispiel am Donnerstag die genossenschaftliche Union Investment.
Das Lamento ist berechtigt, es kommt auch nicht von der falschen
Seite. Die Anlagegesellschaften verwalten schließlich fremdes Geld,
und die Transaktionen, für die der Fiskus einen Obolus verlangen
will, finden im Sonderver
Missmanagement in Detroit! Anders kann man die
erschreckend schlechten Zahlen für Opel nicht bewerten. Die GM-Spitze
in den USA hat es nicht geschafft, seine Tochter mit dem Blitz-Symbol
wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Dabei baut Opel durchaus
gute Autos und kann auch preislich mit der Konkurrenz mithalten. Wo
also liegt das Problem? GM fährt bei Opel einen gefährlichen
Schlingerkurs. So lassen die Amerikaner etwa nicht zu, dass Opel im
boomenden China Autos ve
Sie sind klein, haben aber dennoch ganz schön viel Macht.
Spartengewerkschaften wie die GdF vertreten Berufsbilder, die durch
das Einstellen ihrer Tätigkeit wichtige Bereiche der Wirtschaft
lahmlegen können. Gerade sorgen 200 Vorfeld-Lotsen am Frankfurter
Flughafen dafür, dass Tausende ihre geplanten Reisen nicht oder erst
mit Verspätung antreten können. So etwas ist möglich, seitdem das
Bundesarbeitsgericht vom Grundsatz der
Wer vor einem Fachkräftemangel warnt, wird zurecht
auf noch immer drei Millionen Arbeitslose hingewiesen. Nach wie vor
gibt es den arbeitslosen Ingenieur, der verzweifelt einen neuen
Arbeitsplatz sucht. Und es gibt den Elektriker, dessen Firma pleite
gegangen ist und der nach drei Jahrzehnten bester Arbeit plötzlich 55
und schwer vermittelbar ist. Dennoch: Arbeitslosigkeit und
Fachkräftemangel schließen sich nicht aus. Mehr als eine Million
offener Stellen für dre
Den Beschäftigten bei Opel ist ganz gewiss Besseres
zu wünschen: Allem voran eine Muttergesellschaft, die Verantwortung
übernimmt für eine Tochter, die sie hat unbedingt behalten wollen in
den Jahren der schweren Krise 2009. Nun ist General Motors in den USA
dank harter Einschnitte saniert, doch Opel kommt einfach nicht in die
Spur. Nicht, weil hier nicht saniert und die Kosten gedrückt worden
wären. Die Lehre aus dem chronischen Defizit kann nur sein: Sparen
a
Auf dem Frankfurter Flughafen wird die
Minimax-Nummer wieder aufgeführt: Mit minimalem Aufwand maximalen
Ertrag herausschlagen. Knapp 200 Mitglieder einer Mini-Gewerkschaft
legen Deutschlands größten Flughafen weitgehend lahm, um üppige
Gehaltssteigerungen durchzusetzen. Möglich macht ihnen das ihre
Schlüsselstellung, weil ohne ihre Dienste die Flugzeuge nicht auf die
Startbahnen kommen. Das erinnert an den Spätsommer 2007, als die
Lokführer wochenl
Tarifforderungen von sechs Prozent und mehr stehen
im Raum und sind ernst gemeint. Wann, wenn nicht jetzt in den guten
Jahren?, sagen sich die Gewerkschaften. Die schwarz-gelbe Regierung
ermuntert die Arbeitnehmer dabei sogar. Die ersten Warnstreiks
zeigen, dass die Bereitschaft für eine heiße Tarifrunde groß ist.
Die Arbeitgeber befinden sich im argumentativen Notstand. Die
Arbeitsmarktlage, die Erträge, die vollen Auftragsbücher, die
Exporterfolge – all das
Berlin, Februar 2012. Die europäische
Staatschuldenkrise sowie die aktuelle Diskussion über wirksame
Regulierungen und eine weitere Konsolidierung des
öffentlich-rechtlichen Banken-Sektors standen im Fokus der 10.
Handelsblatt Jahrestagung "Zukunftsstrategien für Sparkassen und
Landesbanken" (8. und 9. Februar 2012) in Berlin.
"Wir brauchen Regulierung, vor allem für die Produkte und
Finanzinstitute, die die Krise auch verursacht haben", ste
Wird eine Wohnung zu einem vergünstigten Mietpreis beispielsweise an Angehörige vermietet, kann der Vermieter alle Aufwendungen im Zusammenhang mit der Wohnung unter bestimmten Voraussetzungen in voller Höhe als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzen. Allerdings müssen Immobilienbesitzer besondere steuerliche Regelungen beachten. Bisher musste man als Vermieter belegen, dass langfristig gesehen ein Überschuss der reduzierten Miete