WAZ: Wohin der Phönix fliegt – Kommentar von Ulrich Reitz

Im Revier wird heute die Batterie der Zukunft
entwickelt, für das Elektroauto von morgen. In Mülheim werden die
Haushalte mit intelligenter Heizungssteuerung ausgestattet. Sie
erhöht das persönliche Wohlbefinden und hilft obendrein dem Klima. In
Bottrop schaltet ein ganzer Stadtteil um auf umweltschonend. Und so
weiter. Es gibt inzwischen viele solcher Beispiele für die
Modernitätsregion Ruhr. Im Revier liegt die Arbeitslosigkeit über dem
Bundesdurchschnit

Berliner Zeitung: Kommentar zur Entscheidung der US-Wettbewerbshüter, dass T-Mobile USA nicht verkauft werden darf

Jetzt muss Obermann neue Wege für den Umbau der
Telekom finden, mit weniger Geld aus den USA. Die Investitionen
insbesondere in Deutschland herunterzufahren, wäre gefährlich. Die
Telekom würde Marktanteile im Breitbandgeschäft mit dem schnellen
Internet und im Mobilfunk verlieren. An der hohen Ausschüttung für
die Aktionäre will er nicht rütteln, um langfristig orientierte
Investoren bei Laune zu halten. Ein radikaler Stellenbau ist im zu
ru

Arbeitsmittel als Werbungskosten absetzen

So mancher schaut auf seine Gehaltsabrechnung und ist immer wieder schockiert, wie viel der Staat sich durch die Steuern einstreicht. Doch es gibt Möglichkeiten, sich davon etwas zurückzuholen, indem man Werbungskosten absetzt. Beispielsweise sind Arbeitsmittel absetzbar. Was sich hier genau absetzen lässt, erklärt der erfahrene Steuerberater Zielinski aus Hamburg.

Studie: Banken stellen Risikomanagement auf den Prüfstand

Fast neun von zehn Banken planen in den nächsten
drei Jahren Investitionen, um ihre Risikosteuerungs- und
Controllingprozesse zu verbessern. Im Fokus steht dabei vor allem
Personalentwicklung, die Überprüfung der Compliance sowie
IT-Governance und -Security. Das ist das Ergebnis des neuen
"Branchenkompass Kreditinstitute 2011", der von Steria Mummert
Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut erstellt wurde.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der

Alternde Babyboomer werden zur Mega-Aufgabe für Assekuranz / Versicherer setzten auf Senioren-Produkte / Kampf um junge Talente an der Job-Front

Die Versicherer im deutschsprachigen Raum sehen
die älter werdende Gesellschaft als Mega-Herausforderung – und zwar
gleich an mehreren Fronten. 61 Prozent der Branchenentscheider
bereiten sich mit differenzierten Produkt- und Vertriebsstrategien
für verschiedene Altersgruppen auf diesen demographischen Wandel vor.
Neue Produktlösungen für die ältere Generation, insbesondere in der
Pflegeabsicherung, nennen 40 Prozent der Befragten. Das ist das
Ergebnis des neuen V

Studie: Bankprodukte bis 2030 auf dem Rückzug / Zahl der Anleger in Deutschland rückläufig

In den kommenden zwanzig Jahren wird sich der
Vertrieb von Bankprodukten durch eine Verschiebung der
Kundenstrukturen grundlegend ändern. Bundesweit sinkt die Zahl der
Anleger. Dabei verzeichnen die Sparverträge über alle Anlegergruppen
hinweg den größten Aderlass. Hier werden rund zwei Millionen Kunden
weniger zu betreuen sein. Für den Bankvertrieb entsteht daraus die
Herausforderung, die Vertriebsstrategien neu aufzustellen. Das hat
eine aktuelle Marktstud

Neue OZ: Kommentar zu Luftverkehr

Erweiterte Horizonte

Es ist die hervorragende Ergänzung, die den Einstieg der
Fluggesellschaft Etihad bei Air Berlin zu einem gelungenen Coup am
Luftfahrthimmel macht. Für 73 Millionen Euro stocken die
finanzstarken Araber ihre Aktienanteile bei der deutschen Nummer zwei
auf und vergeben noch dazu einen Kredit von 200 Millionen Euro,
wohlgemerkt bei einer Airline, die das vierte Jahr in Folge ein
Defizit einfliegt. Doch Etihad investiert eben nicht in einen
hoffnungslosen Fal

Börsen-Zeitung: Etihad als Lebensversicherung, Kommentar zum Einstieg der arabischen Fluggesellschaft Etihad bei Air Berlin, von Ulli Gericke.

Air Berlin hat so viele Schulden an Bord, dass
Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft extralange Startbahnen
benötigt, um überhaupt noch abheben zu können. Und das schon vor dem
Winter, in dem fast alle Airlines rote Zahlen einfliegen. Die
Berliner sind also ein veritabler Pleitekandidat – der es trotzdem
immer wieder schafft, den hiesigen Platzhirsch, die Lufthansa, zu
ärgern. Mit dem jetzt vereinbarten Einstieg von Etihad Airways bahnen
die Hauptstä

WAZ: Strategische Investitionen. Kommentar von Tobias Bolsmann

Eine Fluggesellschaft aus Abu Dhabi greift der
schwächelnden Air Berlin unter die Arme, und ein saudischer Prinz
investiert 300 Millionen Dollar bei Twitter. Klingt beinahe wie
Märchen aus 1001 Nacht – ist aber strategische Investitionspolitik.
Und längst kein Einzelfall. Zur Erinnerung: Das Emirat Katar ist bei
Hochtief eingestiegen, Ferrostaal wird von einem Investor aus Abu
Dhabi gestützt. Die arabischen Staaten haben längst erkannt, dass sie
für die Zeit n

NRZ: Zu den Investitionen der Golfstaaten in Deutschland schreibt die in Essen erscheinende Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ):

Drei Nachrichten vom gestrigen Tage: Die
Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi kauft sich mit 73 Millionen
Euro bei Air Berlin ein, der saudische Prinz Alwaleed investiert
umgerechnet 230 Millionen Euro beim Kurznachrichtendienst Twitter,
und Saudi-Arabien zeigt sich generell bereit, bei der Stabilisierung
des Euro zu helfen. Es mag Zufall sein, dass diese Meldungen auf
einen Tag gefallen sind. Aber schon seit geraumer Zeit ist zu
beobachten, dass arabische Investoren weltweit aktiv sind.