Frankfurter Neue Presse: zu Griechenland: „Stunde der Wahrheit naht“
Ein Kommentar von Panagiotis Koutoumanos

In der Euro-Zone läuten die Alarmglocken
derzeit besonders laut: Der Euro fällt auf ein Drei-Wochen-Tief; die
Aktien geben nach; die Zinsen für griechische Anleihen erreichen
ebenso neue Höchststände wie die Kosten für die entsprechenden
Kreditausfallversicherungen. Der Grund: Europa meint, auf die
Finanzkrise im hochverschuldeten Griechenland folge plötzliche auch
noch eine politische Krise. Wer das wirklich glaubt, verkennt die
griechische Realität

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur

In der Zwickmühle

Wie schön: Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist im Mai erstmals
seit knapp einem Jahr wieder gefallen. Das ist zweifellos eine gute
Nachricht. Allerdings sind 2,7 Prozent Preissteigerung, gemessen an
den Zielen der Europäischen Zentralbank, immer noch deutlich zu viel.
Erst bei unter zwei Prozent geht die EZB von Geldwertstabilität aus.
So gesehen, bleibt noch einiges zu tun. Überdies gibt es eine Reihe
von Risiken. Vor allem Strom, Gas, &Oum

Börsen-Zeitung: Am seidenen Faden, Kommentar zu Griechenland von Dieter Kuckelkorn

In Griechenland spitzt sich die Lage immer mehr
zu. Was von Seiten des griechischen Regierungschefs Giorgos
Papandreou als ein Befreiungsschlag gedacht war, hat zu einer
ausgewachsenen Regierungskrise geführt. Eine auf das im Land stark
umstrittene Sparpaket eingeschworene Regierung der nationalen Einheit
hätte dem Land und den Märkten eine gewisse Sicherheit gebracht. Dazu
kommt es aber nicht, Oppositionsführer Antonis Samaras hat sich dem
entzogen.

Der Grund daf&uu

BERLINER MORGENPOST: In Athen und Berlin wächst der Unmut – Leitartikel

Generalstreik, politischer Streit, Demonstrationen
– die dramatischen Bilder zeigen, was die Finanzkrise aus
Griechenland macht. Und was passiert in Brüssel und Berlin? Hieß es
bislang, ohne ein weiteres 100-Milliarden-Hilfspaket drohe dem
südeuropäischen Land im Juli der Staatsbankrott, wiegelt man jetzt
wieder ab. Eine Rettungsaktion sei erst im September nötig. Bis dahin
ließe sich Griechenland noch mit den bereits bewilligten Krediten
über Wasser ha

Mittelbayerische Zeitung: Solarkraft – lieb und teuer

Für Hausbesitzer ist die Solarförderung eine
feine Sache. Wer sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzt, wird
zu einem kleinen Energieunternehmer. Er kann – und das ist gut so –
den Strom-Riesen Ätsch sagen. Ganz ohne Risiko: Denn die Investition
amortisiert sich, weil die Netzbetreiber den Öko-Strom attraktiv
vergüten. Die Kosten dafür werden auf die Stromverbraucher umgelegt.
Der Solarboom wird also – wie bis jetzt Atomkraft oder Kohle auch –
von der All

Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur / Luxusgüterbranche / Studie

Welche Krise?

Viel schneller als andere Branchen hat die Luxusgüterindustrie die
Delle in der Weltwirtschaft gemeistert. Nach rückläufigen Zahlen 2009
schwang sie sich 2010 schon wieder zu Rekordumsätzen auf. "Krise,
welche Krise?" fragen Manager angesagter Marken wie Prada,
Dolce&Gabbana, Breitling oder Bulgari.

Luxus läuft und verkauft sich gut. Diese Erfahrung machen mit
Ausnahmen seit Jahren auch die Erbauer von Jachten, Makler sündhaft

Börsen-Zeitung: Im IPO-Wahn, Kommentar zu Internetfirmen von Sebastian Schmid

Normale Kenngrößen seien ungeeignet, um eine
Bewertung für Internetfirmen wie Linkedin vorzunehmen. So oder so
ähnlich äußern sich Venture-Capital-Geber und Start-up-Investoren im
Silicon Valley, wenn sie nach den atemberaubenden Umsatz-Multiples
gefragt werden, zu denen an die Börse strebende Internetfirmen
bewertet werden. Die meisten Branchenbeobachter geben indes offen zu,
dass es sich um Marktübertreibungen handelt, die früher oder sp&auml

WAZ: Ein Lehrstück für Verbraucher
– Kommentar von Kai Wiedermann

Es hat Jahre gedauert, bis der Wettbewerb auf dem
Markt der Telekommunikation Fahrt aufnahm. Liberalisiert wurde er
1998, jetzt funktioniert er – mehr oder weniger. Ganz ähnlich ist die
Entwicklung bei Strom und Gas. Nur zögerlich entdecken Verbraucher
jene Chancen, die ein Wechsel des Versorgers bietet. Der Kunde kann
Geld sparen und die Branche unter Druck setzen. Im Idealfall ist so
nicht mehr jede Preistreiberei durchsetzbar. Die Insolvenz von
Teldafax ist bitter für vie

HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandspresse, Hamburger Abendblatt zu Griechenland und Euro-Krise

Ein Kommentar von Oliver Schade

In Athen demonstrieren zum wiederholten Male Zehntausende Menschen
gegen den Sparkurs ihrer Regierung. In Brüssel gehen wenige Stunden
zuvor die Finanzminister der Euro-Länder ergebnislos auseinander,
weil sie sich auf keine konkreten Regeln für weitere
Griechenland-Hilfen einigen können. Bei den einen regiert die Wut,
bei den anderen die Uneinigkeit. Eine gefährliche Kombination, die im
Extremfall im Chaos enden könnte. Griec

Rheinische Post: Strafanzeige wegen Betrugs

Die Insolvenz der Teldafax-Gruppe hat nun auch
strafrechtliche Folgen. Eine Düsseldorfer Kundin des Unternehmens
erstattete heute Strafanzeige wegen Betrugs gegen das frühere
Management des Unternehmens. Dies berichtet die "Rheinische Post" in
ihrer Donnerstagausgabe. Hintergrund ist, dass der 71-Jährigen seit
drei Monaten unter immer neuen Vorwänden die Rückzahlung einer
Vorauszahlung von rund 700 Euro verweigert wurde, obwohl Teldafax sie
nicht mehr v