Mehr Bewegung auf dem Erdgas-Markt?

16. EUROFORUM-Jahrestagung „Erdgas“
26. bis 28. Oktober 2010, Pullman Berlin Schweizerhof, Berlin

"Ich erwarte, dass die neue
Gasnetzzugangsverordnung zu deutlich mehr Bewegung auf dem bisher
recht trägen deutschen Gasmarkt führt", erklärte
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle anläßlich der
Verabschiedung neuer Gasmarktregeln durch das Bundeskabinett am 18.
August. Impulse für den deutschen Gasmarkt sollen sich vor allem aus
der Reduzierung der Marktgebiete und den verbesserten
Zugangsbedingungen zu Transportkapazitäten für

Rheinische Post: RWE will mehr Windkraftwerke in NRW bauen

Fritz Vahrenholt, Leiter der RWE -Tochter
Innogy, setzt in Nordrhein-Westfalen auf den Ausbau der Windkraft.
"Wir brauchen mehr Windkraft für NRW", sagte Vahrenholt der
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). Nachdem die neue rot-grüne
Landesregierung den Bau von Windkraftwerken erleichtern wolle, so der
Sozialdemokrat und frühere Umweltsenator von Hamburg, könne er sich
gut vorstellen, neue Standorte "in höheren Lagen" des rheinischen
B

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu falsch berechneten Renten

Industriebetriebe, die sich der
Managementmethode Six Sigma verschrieben haben, dulden keine
Fehlerquote, die höher ist als 0,00034 Prozent. Im Klartext: Bei
einer Produktion von – zum Beispiel – Türöffnern, dürfen von einer
Million Teilen allenfalls 3,4 einen Fehler aufweisen. Alles Andere
setzt einen Verbesserungsprozess in Gang. Bei der Rentenversicherung
genügt offenbar nicht einmal eine Quote von zehn Prozent, um einen
Alarm auszulösen. Das Bundesversich

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zur Atomdebatte:

Vor einer Woche drohten die großen Vier – RWE,
Eon, Vattenfall und EnBW – mit der Abschaltung von Atommeilern, nun
malen sie per Zeitungsanzeige den Niedergang der Industrie und
Wohlstandsverlust an die Wand, wenn sie nur einen Bruchteil ihrer
Gewinne zur Haushaltssanierung und zur Förderung erneuerbarer
Energien abführen müssten. Im Grunde verlangen sie von Merkel eine
brutale Klientelpolitik. Die Kanzlerin macht gute Miene zur
Provokation der Atom-Wirtschaft, aber s

WAZ: Atombranche muss handeln –
Kommentar von Dirk Hautkapp

Selbst mit dem Rücken zur Wand kann die Kanzlerin
austeilen. Ihr Teil-Bekenntnis zur Brennelementesteuer, über die sich
Atombranche und Politik streiten, kommt für die Herren in den
Chefetagen von RWE, Eon & Co. einem bösen Tiefschlag gleich. Merkel,
die durchaus Sympathie für eine vertragliche Lösung außerhalb des
Steuerkreislaufes hat, die wiederum anderen wie ein Kuhhandel
vorkommt, sagt nicht weniger als das: Wir würden ja über Alternati

Neues Deutschland: zu abgelehnten Lohnerhöhungen

Die Konzerne schreiben schwarze Zahlen, die Tische
bei Vorständen und Geschäftsführungen brechen unter der Last prall
gefüllter Auftragsbücher zusammen. Sowohl regierungs- als auch
unternehmer- und sogar gewerkschaftsnahe Wirtschaftsweise korrigieren
ihre Prognosen nach oben und sehen eine Drei vor dem Komma.
 Die Kurzarbeit und andere Instrumente der Krisenbewältigung
haben funktioniert, die Beschäftigten haben Verzicht geübt und damit
ihr

Rhein-Neckar-Zeitung: Magische Drei

Von Klaus Welzel

So schön die Konjunkturerwartungen für 2010 auch sein mögen, sie
zeigen zuallererst, dass auf die Institute traditionell kein Verlass
ist. Erst war 2009 weniger schlimm als erwartet, dann fiel der
Konjunkturschock 2010 gänzlich aus – obwohl die meisten staatlichen
Stützprogramm wie die Abwrackprämie längst ausgelaufen sind. Stimmen
denn wenigstens die jetzt verkündeten rosigen Aussichten? Ende
August dürfte man zwar einige

Neue OZ: Kommentar zu Verbraucher / Schufa / Auskunft

Klärung statt Frust

Wird man schon ein Fall für die Schufa, wenn man im Urlaub einen
Zahlungstermin versäumt und deshalb eine Mahnung erhält? Oder
womöglich gar, wenn die Rechnung pünktlich bezahlt wurde und trotzdem
die Zahlungsaufforderung eines falsch informierten
Inkassounternehmens ins Haus flattert? Solche Fragen treiben in
Zeiten sorgfältigerer Kreditvergabe durch die Banken immer mehr
Verbraucher um.

Deshalb überrascht es nicht, dass b

Börsen-Zeitung: Umgefallen, Kommentar zum Kurswechsel der Bundesbank von Stephan Balling

Jetzt also auch noch Axel Weber. Bisher galt der
Bundesbank-Präsident als Stabilitätsfels gegen die weichspülende
Brandung mancher Vertreter im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB).
Es scheint, als würde dieser Fels nun wegbrechen. Zumindest bei
seiner Ablehnung gegen das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen ist
Weber umgefallen. Noch Mitte Mai sagte er im Interview der
Börsen-Zeitung: "Der Ankauf von Staatsanleihen birgt erhebliche
stabilitätspoli