Weihnachten ist vorüber, und in den Vereinigten
Staaten (und nicht nur dort) lagen mutmaßlich wieder abertausende
Waffen und Ballerspiele aller Art auf den Gabentischen. Derweil
raufen sich die Vereinten Nationen verzweifelt zusammen, um erneut
ein weltweites Abkommen zum Waffenhandel auf den Weg zu bringen.
Perfide und perverse Amokschützen hocken rund um den Erdball in ihren
völlig verquasten Geisteslöchern und sinnen auf Bluttaten, die
abermals alles bisher Ges
Fast 60 Prozent der Deutschen blicken laut
einer Studie zuversichtlich auf das neue Jahr – unter den jungen
Erwachsenen sind es gar knapp 80 Prozent. Da kann man den 1972er
Wahlslogan des Kanzlers Brandt wiederholen: "Deutsche, wir können
stolz sein auf unser Land." Die Bundesregierung darf den Schluss
ziehen, dass ihre Arbeit so schlecht nicht gewesen sein kann. Ein
Teil der Regierung, die FDP, muss zu einem anderen, bitteren Schluss
kommen: dass ihr politisch Unrecht gesc
Jedes Jahr kriecht millionenfach die Angst aus
den Briefkästen. Sie steckt in der Post von der Rentenversicherung
und dreht sich um das beklemmende Gefühl, im Alter mit den
voraussichtlichen Leistungen aus der gesetzlichen Rente nicht
auszukommen. Es ist die millionenfache Botschaft: Tu selbst was! Doch
Angst ist ein schlechter Ratgeber, wie die jüngste Studie beweist.
Vor allem, wenn sich die Angst mit Ahnungslosigkeit verbündet und
dann auf gewiefte Verkaufsprofis tri
Schlank und flexibel um jeden Preis. Raus aus Staatsbeteiligungen,
her mit immer mehr Minijobs, von deren Lohn keiner leben kann. Das
sind zwei Themen und doch ein Prinzip. Wirtschaftsminister Philipp
Rösler positioniert die FDP für die Bundestagswahl. Fehlt nur noch
das unhaltbare Versprechen, die Steuern zu senken. Röslers plakative
Zurschaustellung urliberaler Positionen ist der letzte Strohhalm, an
den sich eine einst stolze Partei klammert, der scho
Bundeswirtschaftsminister Rösler drückt aufs Tempo: Die
Beteiligungen des Bundes sind dem Liberalen ein Dorn im Auge. Der
FDP-Chef möchte sich am liebsten gleich morgen von den Anteilen an
ehemaligen Staatsunternehmen trennen. Rösler denkt dabei auch an die
leeren öffentlichen Kassen: So würde ein erfolgreicher Börsengang der
Deutschen Bahn dem Bund Milliarden bescheren. Noch immer is
Süßer könnten die demoskopischen Glocken nicht
klingen für die Union an diesem Weihnachtsfest: Neun Monate vor der
Bundestagswahl bescheinigt ihr das Forsa-Institut, dass sie derzeit
wieder an der magischen 40-Prozent-Marke kratzt. Jauchzet,
frohlocket? Tatsache ist: So gut haben die C-Parteien lange nicht
mehr dagestanden. In einer bundesweiten Umfrage zuletzt im Frühjahr
2006. In einer Bundestagswahl zuletzt 1994. Man erinnert sich kaum
noch. Dabei sind "4
Süßer könnten die demoskopischen Glocken nicht
klingen für die Union an diesem Weihnachtsfest: Neun Monate vor der
Bundestagswahl bescheinigt ihr das Forsa-Institut, dass sie derzeit
wieder an der magischen 40-Prozent-Marke kratzt. Jauchzet,
frohlocket? Tatsache ist: So gut haben die C-Parteien lange nicht
mehr dagestanden. In einer bundesweiten Umfrage zuletzt im Frühjahr
2006. In einer Bundestagswahl zuletzt 1994. Man erinnert sich kaum
noch. Dabei sind "4
Der Fehler rund um die private Altersversorgung
liegt im System. Beim Abschluss des Vertrages steht für den Berater
nicht der Kunde im Vordergrund, sondern seine Provision. Ein
Desaster. Die sogenannten Kundenberater der Versicherungen sind zum
Großteil freie Vertreter, die von der Provision leben. Für sie geht
es um den schnellen Euro. Was später für die Versorgung beim Kunden
herauskommt, kann ihnen egal sein. Das ist schließlich lang hin.
Ähnliches
Dem Bundeswirtschaftsminister Philipp
Rösler fehlt entweder das Gefühl für das rechte Timing oder aber er
ist derart verzweifelt, dass er die persönliche Profilierung um jeden
Preis betreibt. Vermutlich trifft beides auf ihn zu. Nur: Boden unter
die Füße bekommt er auf diese Weise nicht. Was das Timing betrifft,
kommt er mit seinem Vorschlag der Privatisierung von Bahn, Telekom
und KfW zu einem Zeitpunkt, da das Thema – auch beim
Koalitionspartner – weitgehend
Schaut man sich die neue Verfassung im
Vergleich zu der bisherigen an, dann wird deutlich: Das neue
ägyptische Grundgesetz rückt stärker in die Nähe des Islams, und
gleichzeitig garantiert es anderen Gläubigen Religionsfreiheit.
Letzteres ist eines der Beispiele, in denen durchaus ein Fortschritt
zu den Zeiten Husni Mubaraks erkennbar ist. In dessen Verfassung gab
es keinerlei Vorkehrungen für religiöse Minderheiten. Auch
Pressefreiheit wird eingefü