Tatsächlich bringt der junge Kim Voraussetzungen
mit, die – anders als bei seinem durchgedrehten Vater – tiefgreifende
Reformen wahrscheinlich machen. Kim Jong Un hat in seiner Jugend in
der Schweiz gelebt und weiß somit, wie rückständig und verfallen sein
Land ist. Und vielleicht ist für ein so vorgestriges Land wie
Nordkorea ein jugendlicher Machthaber ausnahmsweise von Vorteil. Kims
junge, flotte Gattin und sein bisher vergleichsweise offener Stil
weisen ebenfall
Beide Seiten einigten sich auf das absolute Minimum
und taten dies in gewohnter Manier. Sie beließen die Steuersätze für
99 Prozent aller Amerikaner auf dem bisherigen Stand, verlängerten
die Hilfen für Langzeitarbeitslose und vertagten die Sparmaßnahmen um
zwei Monate. Damit ließe sich der Rückfall in eine Rezession
verhindern, doch änderte dies nichts an der dramatischen Verschuldung
der USA. Unterm Strich leistet dieser mit heißer Nadel
Neue Etappe im Rennen zwischen Hase und Igel: Die
Bundesregierung will dreisten Telefonabzockern per Gesetz das
Handwerk legen. Endlich. Denn das, was Berlin nun zu Papier gebracht
hat, fordern Verbraucherschützer schon lange. Doch leider kann die
Legislative meist nicht Schritt halten mit den rasanten technischen
Entwicklungen in der Telekommunikation (siehe Internet). Oder wie ist
es etwa zu erklären, dass bisher der Einsatz von automatischen
Anrufmaschinen nicht geahndet werde
Gemessen an der Wucht des Katastrophen-Szenarios,
mit dem Amerika die Welt zum Jahreswechsel in Atem gehalten hat, ist
das Resultat das reinste Katerfrühstück. Selbst wenn man annimmt,
dass sich die widerspenstigen Republikaner im Repräsentantenhaus
nicht doch noch in letzter Sekunde querlegen: Das Gefeilsche über den
kurzfristigen Umgang mit der Staatsschuldenkrise wird den wahren
Anforderungen nicht gerecht.
Republikaner wie Demokraten haben sich wie Teppichhä
Im internationalen Vergleich bezahlt dieses Land
seine Politiker nicht schlecht – allerdings alles andere als
fabelhaft. Der Fall Christian Wulff hat in diesem Zusammenhang mehr
Unheil angerichtet, als sein juristischer Tatbestand bisher hergibt.
Denn warum ein relativ junger Mann wie dieser gescheiterte
Bundespräsident nunmehr ein Leben lang vom Steuerzahler mit Büro,
"Hilfskraft", mit Chef-Limousine und Fahrer ausgestattet werden muss,
um des "Amtes" willen,
Die Wirtschaft ist neben Bildung, Umwelt,
Energie und dem sozialen Zusammenhalt das Fundament, auf dem diese
Gesellschaft, dieser Staat und damit unser aller Wohlstand steht.
Deshalb ist es besonders wichtig, dass es im Bundestags-Wahlkampf
zentral um wichtige Themen der Ökonomie geht. Das Problem dabei: Weil
die Wahlkämpfer ihre politischen Ziele verfolgen, neigen sie dazu,
die Lage der Wirtschaft kritischer zu betrachten als sie ist. Dann
können sie es später als eige
Gemessen an der Wucht des inszenierten
Katastrophen-Szenarios, mit dem Amerika die Welt zum Jahreswechsel in
Atem gehalten hat, ist das Resultat das reinste Katerfrühstück.
Selbst wenn man einmal voraussetzt, dass sich die widerspenstigen
Republikaner im Repräsentantenhaus nicht doch noch in letzter Sekunde
querlegen: Der ausgefeilschte Kompromiss über den kurzfristigen
Umgang mit der Staatsschuldenkrise wird den wahren Erfordernissen
nirgends gerecht. Republikaner wie D
Er ist noch immer der große Unbekannte unter den
Diktatoren der Welt. Von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, Sohn und
Nachfolger des von vielen Beobachtern als wahnsinnig eingestuften
Diktators Kim Jong Il, ist nicht viel mehr bekannt als seine Vorliebe
für gutes Essen und amerikanische Action-Filme. Was also soll man
davon halten, wenn dieser junge Despot, dessen genaues Alter
ebenfalls unbekannt ist, nach gerade mal einem Jahr im Amt eine
radikale Wende seines Landes verspricht
Einen gigantischen Staatsschuldenberg von 16,4
Billionen Dollar schieben die Amerikaner vor sich her, und was tun
die Politiker dagegen? Fast nichts. Sie streiten sich wie die
Kesselflicker und blockieren sich gegenseitig. Die Einigung ist kein
großer Wurf – gewonnen wurde lediglich ein wenig Zeit. Dabei gibt
das Land doch vor, eine Supermacht zu sein. Das stimmt allerdings nur
militärisch, politisch aber nicht: Republikaner und Demokraten
versuchen offenbar den Eindruck zu ver
"Gefallen – aber nicht aufgeschlagen. So
könnte man das vorläufige Ergebnis im US-Haushaltsstreit
zusammenfassen. Denn auch wenn das Repräsentantenhaus dem von
Demokraten und Republikanern ausgehandelten Kompromiss noch nicht
zugestimmt hat, sind Experten verhalten optimistisch, dass Obama den
Sturz von der Fiskalklippe noch einmal abfangen konnte. Das
Schreckgespenst der Rezension ist damit allerdings nicht gebannt.