Bei den Präsidentschaftswahlen in Zypern müssen die Bürger noch ein zweites Mal für eine Stichwahl an die Urnen: Der rechtskonservative Kandidat Anastasiades gewann die erste Runde zwar deutlich, verpasste aber die absolute Mehrheit. Nach Auszählung von mehr als 82 Prozent der Stimmen entfielen auf ihn knapp 45,5 Prozent, teilte das Innenministerium mit. Wahrscheinlichster Kontrahent von Anastasiades in der Stichwahl wird der linke Politiker Stavros Malas sein. Er kam la
Eigentlich wollte der Regisseur Danis Tanovic
aus Bosnien-Herzegowina einer armen Roma-Familie auf politischem Weg
helfen. Als er damit scheiterte, drehte er mit der Familie seinen
halbdokumentarischen Film "Eine Episode aus dem Leben eines
Metallsammlers". Jetzt hat der Regisseur auf der Berlinale den Großen
Preis der Jury erhalten und damit internationale Aufmerksamkeit
errungen. Das wiederum könnte auch die desinteressierten Politiker
seines Landes zum Nachdenken br
Seit etlichen Jahren sieht sich die Bundeswehr
mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert. Ihre Soldaten
verrichten ihren Dienst nun häufig im Ausland. Gefährliche Einsätze
auf dem Balkan, in Afghanistan und am Horn von Afrika verlangen
Spezialisten. Unter anderem auch deshalb wurde die Wehrpflicht
abgeschafft. Weil sich die Welt verändert hat und es den alten
Ost-West-Konflikt nicht mehr gibt, ist es zudem durchaus sinnvoll,
die Truppenstärke zu reduzieren
Sitzenbleiben ist nicht per se schlecht. Leider
wird es in Deutschland von einem negativen Unterton begleitet. Wer
hängen bleibt, hat versagt. Dabei ist es an sich nicht dramatisch,
wenn ein Schüler merkt, dass er Defizite hat und die Stufe erneut in
Angriff nehmen will. So wird Wiederholen zum bewussten Schritt, nicht
zur Strafe. Sitzenbleiben als letztes Sanktionsschwert ist aber eine
falsche Idee. Viel sinnvoller wäre ein Modell, das freiwilliges
Sitzenbleiben anerkennt.
Die Euphorie ist verschwunden, Ernüchterung
macht sich breit. Zwei Jahre nach Beginn der Revolutionen in Ägypten,
Libyen und Tunesien ist vom Freudentaumel der Menschen nicht mehr
viel zu spüren. Vielmehr kommt zunehmend die Befürchtung auf, dass
dem "arabischen Frühling" nicht der Aufbruch, sondern eine lange Zeit
der politischen Unsicherheit folgen könnte. Die zweiten Jahrestage
der "Arabellion" werden weniger mit Jubel, sondern mit
Nun war das Pferdefleisch doch nicht bloß in
einer Fertiglasagne. Wir haben einen neuen Lebensmittelskandal.
Wieder einmal ist der Aufschrei groß. Heute beraten die
Verbraucherminister von Bund und Ländern über Konsequenzen. Die
Grünen wollen die Massentierhaltung zum Wahlkampfthema machen.
Während wir uns – zurecht – darüber aufregen, dass man uns
Pferdefleisch im Rinderhack unterjubelt, essen wir mit Antibiotika
behandelte Hähnchen und Puten, oh
Das Wahlergebnis auf Zypern ist für die
Europäer ein Hoffnungsschimmer: Der Wahlsieger und designierte neue
Staatspräsident Nikos Anastasiades wird als Konservativer eher als
sein kommunistischer Vorgänger in der Lage sein, die Bedingungen der
Europäer für Finanzspritzen zur Rettung des pleitebedrohten Landes zu
erfüllen. Anastasiades hatte die Zyprioter bereits auf schmerzhafte
Reformen, auf einen Sparkurs und auf die Privatisierung von
Staatseigentum im
Sie kommen – häufig mit Hilfe von skrupellosen
Schleusern – aus Serbien und Mazedonien und begehren hierzulande
Asyl. Doch ihre Anträge haben so gut wie keine Chance, da sie nach
offizieller Lesart keine politisch Verfolgten sind. Die anderen
kommen, ganz legal, aus Rumänien oder Bulgarien. Beiden Gruppen ist
gemeinsam: Es handelt sich überwiegend um Roma, und sie alle zieht es
ins vermeintlich gelobte Deutschland, wo sich für sie alles zum
Besseren wenden soll. Do
Die FDP hat eine besondere Begabung darin,
politische Sackgassen zu finden. Erinnert sei nur daran, wie lange
sie auf ihrem Kurs beharrte, die Steuern massiv zu senken, obwohl
dafür kein Geld da war. Nun die Finanztransaktionssteuer. Mit einiger
Mühe hatte die CDU die Liberalen vor einem halben Jahr auf einen
gemeinsamen europäischen Weg geführt. Auf dem müsste die klitzekleine
deutsche Mitregierungspartei jetzt eigentlich nur noch mittrotten und
die anderen machen l
EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen fordert ein "Anpassungsprogramm" für Zypern. Der Bankensektor des Landes, der sieben bis acht Mal der Größe des Landes entspräche, müsse geordnet verkleinert werden, sagte er dem ARD-Magazin "Bericht aus Berlin". "Dafür wird man Finanzhilfen brauchen", so Asmussen. Damit ein Hilfsprogramm beschlossen werden könnte, müsse Zypern in Vorleistung gehen. "Zypern muss die Transparenz