Rheinische Post: Bosbach rechnet mit „Bis-hierher-und-nicht-weiter“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum ESM

Nach Einschätzung des CDU-Innenexperten
Wolfgang Bosbach wird das Bundesverfassungsgericht den Europäischen
Stabilitäts-Mechanismus nicht mehr stoppen. "Die Richter entscheiden
zwar nur nach verfassungsrechtlichen Kriterien, aber sie wissen auch,
welche außen- und finanzpolitischen Auswirkungen ein kategorisches
Nein hätte", sagte der Innenausschussvorsitzende der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Er gehe desha

Erfolgsfaktoren von Spitzenteams

Erfolgsfaktoren von Spitzenteams

Teamarbeit gehört heute zu den üblichen Formen der Arbeitsorganisation in Unternehmen – in unterschiedlichen Abteilungen und auf nahezu allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Aufgrund ihrer Stärken ist Teamarbeit ein bedeutender Erfolgsfaktor, auf den heutzutage kaum ein Betrieb verzichten kann. Und dennoch ist die Leistungsfähigkeit von Teams in der betrieblichen Realität sehr unterschiedlich. Was macht Spitzenteams so erfolgreich?

Grundsätzlich ist die Kompet

Rheinische Post: Duisburg danach Kommentar Von Ulli Tückmantel

Duisburg hat 364.919 wahlberechtigte Einwohner.
Fast 300.000 von ihnen haben Sören Link (SPD) gestern ihre Stimme
verweigert. Noch nie ist ein Rathaus-Chef in einer der größten Städte
NRWs mit geringerer Zustimmung ins Amt gewählt worden. Link mag sich
einreden, er habe die Stichwahl mit 71,96 Prozent gewonnen. In
Wahrheit haben die Duisburger mehrheitlich resigniert. Das ist
bezeichnend für die Stimmung drei Wochen vor dem zweiten Jahrestag
der Loveparade-Kat

Rheinische Post: Die Euro-Rettung ist demokratisch Kommentar Von Martin Kessler

Gern wird der Demokratie nachgesagt, sie sei zu
langsam, um es mit den rasant schnellen Finanzmärkten aufzunehmen, an
denen in wenigen Sekunden über Wohl und Wehe von Währungen, Staaten
oder Rettungsschirmen entschieden wird. Der turbulente EU-Gipfel in
Brüssel hat jedoch gezeigt, dass die Länder demokratisch auf
aggressive Finanzmärkten reagieren können. Man mag das Ergebnis, das
dem ESM-Rettungsfonds mehr Kompetenzen einräumt, gutheißen oder
k

Westdeutsche Zeitung: Nordrhein-Westfalens CDU hat einen neuen Vorsitzenden = von Frank Uferkamp

Die Amtszeit von Norbert Röttgen als
CDU-Landeschef ist nun auch offiziell zu Ende. Sie Ära zu nennen,
verbietet sich angesichts der Dauer und der Bilanz seines Wirkens von
alleine. Was herrschte vor rund 20 Monaten für eine Aufbruchstimmung
in der NRW-CDU, mit welch hohen Erwartungen machten die Delegierten
damals in Bonn Röttgen zu ihrem Vorsitzenden. Er hat keine einzige
von ihnen erfüllt, er hat im Gegenteil den Landesverband in die
tiefste Krise seines Bestehe

Rheinische Post: Laschets Aufgaben Kommentar Von Detlev Hüwel

Armin Laschet kann frohlocken. Er ist endlich
da, wo er schon vor zwei Jahren hinwollte. Mit seiner Wahl zum neuen
Landesvorsitzenden hat die NRW-CDU das Ergebnis der
Mitgliederbefragung von 2010 korrigiert. Ein zugkräftiger Name
allein, so hat sich im Wahlkampf gezeigt, ist kein Garant für ein
ordentliches Wahlergebnis. Röttgen hat trotz massenhafter Warnungen
den schweren Fehler begangen, sich nicht glasklar zu NRW zu bekennen.
Als Konsequenz musste er am Wochenende seinen

NRZ: Die CDU verweigert sich der Realität – ein Kommentar von JAN JESSEN

Eine Partei, deren Wahlergebnis zwanzig
Prozentpunkte unter dem von vor sieben Jahren liegt, hat ein sehr
tiefgreifendes Problem. Die nordrhein-westfälische CDU scheint das
nicht verstanden zu haben; oder sie befindet sich in so tiefer
Depression, dass sie erstarrt ist. Anders ist nicht zu erklären,
warum die Delegierten des Parteitags in Krefeld es klaglos ertrugen,
dass der krachend gescheiterte Spitzenkandidat davon sprach, dass
"wir insgesamt eine gute Arbeit geleistet

WAZ: Kein verbriefter Service – Kommentar von Christopher Shepherd

Wenn die Deutsche Post ankündigt, eine Erhöhung des
Portos für Briefe innerhalb Deutschlands zu "prüfen", dann heißt das
nichts anderes, als dass es dafür schon konkrete Pläne gibt. Und
tatsächlich kann man durchaus Verständnis für die Überlegungen
aufbringen – schließlich hat die Post jahrelang das Porto für Briefe
stabil gehalten beziehungsweise 2003 sogar von 56 auf 55 Cent
gesenkt. Allerdings dürfte die s